Nachdenkliches  1


                                                                                                                                           Copyright by Wolkenfee

Gedankenvoll

Halt die Nase
wie der Hase
immer in den Wind.

Lebe heiter
mache weiter
einfach wie ein Kind.

Deine Sorgen
schieb auf Morgen
leben tust du heut.

Willst du Liebe
kriegst du Hiebe
wann wirst du gescheit?

15.04.2006



Starke Frauen

 Starke Frauen weinen nicht!
Das halte ich für ein Gerücht.
Nur ihre Tränen will keiner sehen,
darum lässt man sie einfach stehen.

Starke Frauen weinen nicht?
Schau doch mal in ihr Gesicht.
Hinter all ihrer Fröhlichkeit
entdeckst du dann die Einsamkeit.

Starke Frauen weinen doch!
Sie fallen oft in ein tiefes Loch.
Ihre leise Hilferufe jeder überhört,
sonst fühlt man sich ja nur gestört.

Starke Frauen weinen nicht!
Sag ich mit lachendem Gesicht.
Die vielen heimlichen Tränen,
werde ich hier nicht erwähnen.
 

14.03.2006



Mitten im Leben

Im Wechselbad der Gefühle,
entsteht oft ein großes Gewühle.
Erst ist dir heiß und dann wieder kalt,
heut fühlst du dich jung und morgen alt,
mal willst du lachen und mal weinen,
aber Liebeskummer willst du keinen.
Doch das alles zeigt dir eben,
du stehst mitten drin im Leben.

25.01.2006

 

Mit deinen Augen

 

Wollte im Spiegel mein Gesicht
mit deinen Augen sehen,
ich schau und schau ...
doch nichts ist geschehen.

Du beschreibst eine Frau,
die kann ich nicht finden,
auch wenn ich sie
betrachte von hinten.

Eine aufregende Frau,
ein liebliches Wesen,
herzlich, humorvoll und sensibel.
So was findet man im Leben doch nie.


Was ist diese Frau für dich?
Die Wirklichkeit, also nur ich?
Oder ein Traum, ein Engel, ne Fee?

Werd ich es wissen
wenn ich in deine Augen seh?

 

02.09.2003

 

 

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GEDANKEN

Sie eilen durch Zeit und Raum,
manche sind gut, manche glaubt man kaum.


Mal sind sie hier, mal sind sie da,
doch immer sind sie dir nah
und niemals wirst du sie los.


Ob du sie willst fragen sie nicht,
manchmal offenbaren sie sich in einem Gedicht.


Viele sind unverständlich,
einige schnell vergänglich.


In jeder Zeitung kannst du sie lesen,
haben nicht immer ein freundliches Wesen.


Oft hartnäckig und penetrant,
bringen sie manchen um den Verstand.


Sehr viel Böses daraus schon geboren,
deswegen auch viele ihr Leben verloren.


Sie schweigen nie, obwohl oft unterdrückt,
das ist wirklich noch keinem geglückt.

Sie sind die große Freiheit,
die in uns allen steckt!

 

27.02.2003


Heile Welt

Es gibt keine heile Welt,
das hat wohl jeder schon festgestellt.

Eine ideale Liebe auch nicht,
denn der Schatten folgt immer dem Licht.


Keine Liebe ohne Schmerz,
das ist wahrlich kein Scherz.


Darum freue dich an den kleinen Dingen,
denn daraus kann Großes gelingen.


Setze sie wie Puzzelteile aneinander
und genieße das Bild das mit jedem
Teil größer und schöner wird.


Auch das kleinste,
unscheinbar wirkende Teilchen
ist wichtig,
für das komplette schöne Bild.


Darum verlier auch nicht das kleinste Teil,
sonst ist am Ende das Bild auch nicht heil.

 

26.08.2002


Ich brauche (k)einen Mann

 

 Ich brauche keinen Mann der mir zu Füßen liegt.
Ich brauche einen Mann der mich in die Arme nimmt.


 Ich brauche keinen Mann der mir immer sagt was ich will.
Ich brauche einen Mann der mich auch fragt was ich will.


 Ich brauche keinen Mann der  täglich nur am Geld horten ist.
Ich brauche einen Mann der mit mir zusammen genießen kann.

 Ich brauche keinen Mann der stets macht was ich will.
Ich brauche einen Mann der mit mir gemeinsam entscheidet.

 Ich brauche keinen Mann der überzeugt ist er müsste mich alleine ernähren.
Ich brauche einen Mann mit dem ich mich ergänzen kann.


 Ich brauche keinen Mann der männlich und eiskalt ist.
Ich brauche einen Mann der Mut hat seine Gefühle zu zeigen.

 Ich brauche keinen Mann der nie Zeit hat für mich.
Ich brauche einen Mann der so ist wie du.

 Ich brauche keinen anderen Mann!

 Ich brauche einfach nur Dich!

 

27.04.2002


Leuchtende Kinderaugen
 

 

Gehe mit offenen Augen durch die Stadt.
Spüre die Rastlosigkeit der Menschen ringsumher.
Alle rennen, hasten und eilen,
wollen keinen Moment verweilen
um den Zauber zu genießen.
Den Zauber der vorweihnachtlichen Zeit.

Die buntgeschmückten Fenster,
das funkelnde Licht tausender kleiner Kerzen
die sich im nassen Asphalt spiegeln.
Früher glitzerten sie im weißen Schnee um diese Jahreszeit.

Ach, wie viel hat sich verändert im Laufe der Jahre.
Nicht alles ist besser oder leichter geworden.
Jedes Jahr um diese Zeit wird es mir deutlicher bewusst
und ich frage mich immer wieder:

Gibt es etwas, das sich nicht verändert hat
in unserer so schnelllebigen Zeit?

Dann geh ich noch bewusster durch die weihnachtlichen
Straßen und seh auf einmal mit großem Erstaunen:
die leuchtenden Kinderaugen,
die sich in den Schaufenstern wiederspiegeln.
Kinder, die sich ohne Hast und Eile davor verweilen
und sich ehrlich auf Weihnachten freuen können.

Diese leuchtenden Kinderaugen gab es früher schon,
die gibt es auch noch heute.

Doch wie lange werden wir sie noch sehen?

 

25.11.2001


Du schaffst das schon!

 

 Das kann ich bald nicht mehr hören.
Warum sind alle so davon überzeugt?


 WAS SCHAFF ICH DENN SCHON?

 Kann mir denn nicht einer mal helfen?
Mein dummer Stolz lässt mich nicht fragen,
will immer alles alleine wagen,
nein , nicht wollen, aber müssen,
würde es aber auch vermissen,
nicht mehr alles allein tun zu können.


So widersprüchlich wie diese Worte,
so bin ich auch wirklich.
Nur meine Liebe ist ehrlich.


 Jemand hat mir gesagt,
wenn ich meine Ängste nicht verliere,
werde ich nie mehr lieben.

 DU SCHAFFST DAS SCHON!


 Wie verliert man seine Ängste?
Doch nur wenn man ehrlich
wiedergeliebt wird und dadurch spürt,
dass man sich nicht nur verschenkt hat.
Wie oft muss ich Liebe verschenken,
um endlich die wahre Liebe zu erleben?
Werde ich sie überhaupt jemals erfahren?


 DU SCHAFFST DAS SCHON!


 Ja schon, doch wann ist das geschafft?
Erst wenn das Leben mich geschafft hat?
Du darfst die Hoffnung nie aufgeben,
sagte jemand anderes zu mir.


 DU SCHAFFST DAS SCHON!


 Wenn ich die Hoffnung aufgegeben hätte,
würde ich nicht mehr leben.

 Versuche deine Träume zu leben,
meinte mal wieder jemand.


 DU SCHAFFST DAS SCHON!


 Oh Mann, kann mir mal einer sagen
wie man das macht?
Eines Tages wird wirklich alles vorbei sein.

 DU SCHAFFST DAS SCHON!


 Kein Lieben, kein Warten, kein Lachen,
kein Weinen, kein Hoffen, kein Träumen,
kein Verschenken, kein Fragen,
ich muss euch sagen:


 ICH SCHAFF DAS SCHON!


 Habe doch FAST alles geschafft was ich wollte.

 

24.11.2001

 

 

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Uhrwerk des Lebens

Was bin ich  im Uhrwerk des Lebens?

Der STUNDENZEIGER, der nur 24 mal am Tag
die volle Stunde anzeigt?

Der MINUTENZEIGER, der mir so oft vermittelt,
wie die Zeit vergeht?

Der SEKUNDENZEIGER, der so schnell rennt,
dass ich schon vom Zuschauen
außer Atem komm?

Das ZIFFERNBLATT,
auf dem soviel wichtige Dinge stehn,
ich ohne ihn kann die genaue Zeit nicht sehn?

Ja, klar, Digitalanzeige,
doch von der rede ich hier nicht.

Das RÄDCHEN, mit dem ich alles einstell
und das Ganze erst zum Laufen bring?

Vielleicht die UNRUH,
weil ich selber so unruhig bin?

Eventuell das letzte kleine SCHRÄUBCHEN,
das so unscheinbar aussieht,
aber ohne das überhaupt gar nichts geht?

Oder bin ich die BATTERIE, das Herz der Uhr?
Die man, wenn sie verbraucht ist
mit einem Handgriff durch eine neue ersetzt.
Die dann wieder alles in Gang hält,
bis auch sie durch eine unverbrauchte
ausgetauscht und einfach entsorgt wird?

Was bin ich, im Uhrwerk des Lebens?

19.11. 2001


Stille

 

Wie viel unausgesprochene Worte sind zwischen uns
und füllen die Momente sprachloser Stille?


 Wir hören dann lieber auch gar nicht hin,
könnten sonst erkennen den tieferen Sinn, dieser Stille.


Manchmal durchdringen Worte, die Stille mit aller Macht
und zwingen dir auf ihren Willen.


 Du öffnest den Mund, willst die Worte nun sagen,
doch wie ein trotziges Kind schließt du ihn wieder.

Willst die Wahrheit auch heute noch nicht wagen.

So füllen die unausgesprochenen Worte
wieder unsere Momente der Stille.

 

 18.11. 2001


Anfang vom Ende


Vorbei oder zu Ende?
Das ist egal,
auf jeden Fall kommt die Wende.

Dass etwas vorbei ist,
ist gar nicht das Schlimmste,
nur das WIE, das verstehen wir nie.


Worte wie: viel zu überraschend,
                    nicht damit gerechnet,
                    völlig unerwartet,
die gingen schon jedem  mal durch den Kopf.

Dieses Vorbei oder zu Ende,
brachte allen schon mal die Wende.


Heute noch fröhlich und frei.
Für den Einen ist es Befreiung,
für den Andren alles Vorbei.

Wenn du ehrlich nachdenkst über das Ende,
spürst du nach jeder Wende,
dass ein neues strahlendes Licht
wieder zu dir spricht.

Vorbei oder zu Ende?

Vielleicht doch eher
der Anfang vom Ende?

12.11.2001


Das Ziel


Graue Wolken, Äste kahl und leer,
Ahnen vom Vergänglichen
schmerzt das Herz doch sehr.


 Des Sommers Leichtigkeit dahin,
die bunten Vögel weiterziehn.


 Gedanken trüb und trüber,
die Sonne war mir lieber.


 Alle Leichtigkeit wird schwer,
denn der Sommer ist nicht mehr.


 Das Rauschen der Blätter im Wind,
darüber freute sich jedes Kind.


 Der farbenfrohe Herbst zu Ende,
bringt er uns nun die Wende.


 Alles wird ruhig und still,
nicht jeder weiß was er will.

 Alle sind gefangen in der Natur,
wollen jedoch das Eine nur:


 Um uns selber geliebt werden,
ist das Ziel hier auf Erden.

 

06.11.2001


                                                                                                unbekannt

 

Die Wolkenfee

 

Wer steht einsam am See?:
Die Wolkenfee!


 Ist schüchtern wie ein Mädchen,
manchmal frivol wie ein Dämchen.

 Kann so richtig von Herzen lachen,
und total verrückte Dinge machen.

 Mag Kerzenlicht, ist romantisch,
träumt gern und doch realistisch.


 Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt,
erlebt alles wenn sie erst liebt.

 Ein offenes Ohr für jeden,
kannst immer mit ihr reden.


 Wirkt nicht auf den ersten Blick,
lächelt aber gerne zurück.


 Kannst du ihre Freundschaft erringen,
wird dir vieles gelingen.

 Sie ist liebevoll und sensibel
trotzdem oft auch penibel.


 Ein Märchen aus 1001 Nacht,
wenn ihre Liebe für dich erwacht.


 Kannst du sie wirklich verstehen,
wird sie auch mit dir gehen.


 Die Liebe die du ihr schenkst,
bekommst du zurück eh du´ s bedenkst.


 Durch ihre Gefühle leicht verletzlich,
ist sie doch nicht unersetzlich.


 Manchmal kühl und unnahbar,
ist eine Maske, ist doch klar.


 Ein Selbstschutz, den sie erfand,
als ihr niemand reichte die Hand.


 Für andere immer da,
keiner merkte wie ihr geschah.


 Ganz am Ende ihrer Kraft,
hat sie es doch wieder geschafft.


 Der Kampf, sie ein Leben lang begleitet,
darum sie auch immer wieder leidet.


 Doch die Hoffnung wieder lacht,
wenn die Liebe neu erwacht.


 Steht hoffnungsvoll am See :
die Wolkenfee.

 

05.11.2001

 

 

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