Herzschmerz  2

Glück und Leid liegen nah beieinander.


                                                                                                                                          Copyright by Wolkenfee


Abschiedsschmerzen

 

Ein Traum zu leben ist leider schwer,
denn oftmals bringt er Kummer noch mehr.

 Keiner von Beiden hatte gedacht,
dass so eine Liebe wird wach.

 Was alles so hoffnungsvoll begann,
zwischen den Fingern einfach zerrann.

 Man möchte dem Andern noch so vieles geben,
doch leider heißt es Abschied nehmen.

 Nie wieder wird man sich sehen,
die Lebenswege auseinander gehen.

 Gefangen in den Tiefen der Abschiedsschmerzen,
sind vereint ihrer beiden Herzen.

18.01.2004 

Wieder allein

 

Hier liege ich nun ganz allein,
würde so gerne bei dir sein.

 Eine Andere liegt in deinen Armen,
ich muss eben alleine schlafen.

 Beneide sie um das
was sie darf heute Nacht erleben,
für ihren Platz würde ich fast alles geben.

 Doch es darf leider nicht sein,
darum bleibe ich mal wieder allein.


12.01.2004

Neues Leben

Du hast mir soviel gegeben,
als du tratest in mein Leben:

Liebe
Geborgenheit
Vertrauen
Zärtlichkeit
Hoffnung

Doch du hast so viel zerstört,
als du gingst aus meinem Leben:

Hoffnung
Zärtlichkeit
Vertrauen
Geborgenheit
Liebe

Du hast so viel hier gelassen,
als du begannst ein neues Leben:

Einsamkeit
Enttäuschung
Wut
Angst
mangelndes Selbstvertrauen
Hilflosigkeit
Tränen
Erinnerungen

Das Jahr geht zu Ende,
ich nehme es nun in die Hände,
packe alles ein was du zurückgelassen,
schicke es dir zu, will dich nicht hassen.

Mach damit was du willst,
ich brauche es nicht mehr.
Hab nur eine Bitte an dich,
gib es nicht der Nächsten.

Will nichts mehr von dem was du hier gelassen,
will endlich ein neues Leben anfassen.

30.12.2003

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Schluss

Wir hatten Beide:

lange gesucht
davon geträumt
manches versäumt
Hoffnung fast aufgegeben

Da trafen sich unsere Wege:

fassungslos
langsames Kennen lernen
tägliches Telefonieren
so viele gleiche Gedanken
zarte Gefühle entstanden
die Realität war sehr schön
wir wollten uns wieder sehn
der erste sanfte Kuss
es sollte der Anfang sein
da machte er Schluss.

14.11.2003

Bereue nicht

 Einst wärmtest du mich,
jetzt ist nur noch Kälte um mich.

Du fliehst vor mir und meinen Gefühlen,
tust du dich damit nicht selber belügen?

Bereust du was du für mich empfunden?
Willst du vergessen jene schöne Stunden?

Das Gefühl als ich in deinen Armen lag,
meinen Kopf an deiner Schulter barg?

Der erste scheue Kuss,
war er für dich kein Genuss?

 

28.10.2003

Große Angst

 Die Angst ist einfach zu groß,

sie hält mich fest und lässt nicht los.

So kämpfen Verstand und Herz

und groß ist der Schmerz.

 

21.10.03

DEIN und MEIN

DEINE Lippen wie ein Hauch
auf MEINEN Lippen.

MEIN Kopf ruhend
an DEINER Schulter.

DEINE streichelnde Hand
an MEINER Wange.

MEINE heißen Finger
auf DEINER Haut.

DEINE Wärme verscheucht
die Kälte MEINER Füße.

MEIN Zuhause
die Zeit in DEINEN Armen.

DEINE Gefühle und MEINE Gefühle
dürfen nicht UNSERE Gefühle sein.

Doch die Zeit UNSERER erwachten Gefühle
wird immer in MEINEM Herzen sein.

Was wird in DEINEM Herzen sein?

29.09.2003


Alles falsch gemacht


Traurig in kalter Nacht

 gefangen in Einsamkeit

 Regen im Gesicht

 Salz auf meinen Lippen

 nirgends ein Licht

 Gefühle offen dargelegt

 Gedanken ausgesprochen

 zu spät erkannt

 er will diese Gefühle nicht

 komme mir nun aufdringlich vor

 Angst wo eingedrungen zu sein

 junges Wachstum gestört zu haben

 Scham über eigenes Tun

 trotzdem gefangen

 in den eigenen Gefühlen

 wieder einmal

 ALLES falsch gemacht!

08.09.2003

 

 

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Bittere Erkenntnis

 

Du wolltest mich auf Händen tragen,
mit mir einen neuen Anfang wagen.

Mir die Sterne vom Himmel holen,
ich sagte immer: Lass sie dort oben.


Was hast du mir alles versprochen,
das wenigste ist eingetroffen.

Nur weil ich deine Probleme erkannt,
hast du mich aus deinem Leben verbannt.


Wenn ich sie nicht laut ausgesprochen,
hättest du dich nicht vor mir verkrochen.

Du sagst du kannst mir das nicht verzeihn,
dann ist aber deine Liebe sehr klein.

Du brauchst eine Auszeit um alles überlegen zu können
und dann eine Entscheidung zu fällen.

Wenn du nicht verzeihen kannst wo es nichts zu verzeihen gibt,
kann es nur eine Entscheidung geben für dich:
Du musst endgültig verlassen mich.

Du schreckst im Moment noch davor zurück,
ich denke du weißt, dass du wegwirfst dein Glück.

Ich werd dir die Entscheidung nicht abnehmen,
du musst das selbst in die Hand nehmen.

Hab mir nichts zu Schulden kommen lassen,
wollte dich nicht wie deine Familie seelisch verlassen.

Dann macht alle weiter wie die berühmten Affen,
doch so löst man keine Probleme.


Meine helfende Hand willst du nicht sehen,
dann musst du eben deinen Weg alleine gehen.

Inzwischen hab ich mich innerlich schon weit von dir entfernt,
hab durch dein Verhalten, noch einmal vieles über dich gelernt.

Ich muss dir sagen: Es war eine bittere Erkenntnis

 

 11.-13.07.2003

 

Wohin ich auch seh

 

Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
dunkle Schatten sind noch immer um mich,
nirgends ein helles Licht.

 Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
Einsamkeit und Kälte halten mich gefangen,
er ist ohne ein Wort gegangen.

 Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
spür ich die Traurigkeit,
seh die Tränen meiner Tochter,
das tut noch viel mehr weh.


 Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
nimmt der Zorn überhand,
wird das Herz abgelöst vom Verstand.


 Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
kehrt langsam der Stolz zurück,
werde nicht betteln um mein Glück.


 Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
will ich nur noch das Schöne sehen
und meinen Weg alleine gehen.

 Wohin ich auch seh,
wohin ich auch geh
es tut noch immer sehr weh!

11.07.2003

 

Der schmale Pfad

 

Du hast mich auf dem schmalen Pfad
Einfach alleine stehen lassen,
werde dich trotzdem dafür nicht hassen.
Kann doch nichts dafür,
dass sich sehnt mein Herz nach dir.
Muss mit kleinen Schritten weitergehn,
trau mich nicht alleine zu stehn.
Mit wackelnden Knien fang ich sonst an zu wanken,
doch vor dem Abgrund sind keine Schranken.
Ängstlich geh ich Schritt für Schritt,
hoffte so sehr du gehst mit.
Du siehst nicht meine ausgestreckte Hand,
gehst nicht mit zu dem rettenden Land.
Auch wenn auf dem Pfad im Moment kein
Nebeneinander möglich ist, hoffte ich,
wenn du schon nicht vorausgehst,
du schützend nah hinter mir stehst.
Doch eine vorsichtiger Blick zurück
zeigt mir gähnende Leere, habe kein Glück.
Bald erreichst du nicht mehr meine Hand,
dann steh ich wieder auf sicherem Land.
Du trautest dich nicht mit mir gemeinsam den Pfad zu gehn,
wie willst du nun allein den Weg überstehn?
Der Wind der Zeit wird den schmalen Pfad wegwehn,
auf welchem Weg willst du dann zum rettenden Land gehn?
Spiel weiter den Lebensretter für alle möglichen Leute,
schließ deine Augen vor deinen Problemen und dem Heute.
Irgendwann wirst du wach
und erkennst was du gemacht.
Meine Schmerzen werde ich bestimmt mal vergessen,
doch die Tränen meiner Tochter werde ich niemals vergessen.
Nun hab Dank für den kurzen schönen gemeinsamen Weg.
Wenn dann die Traurigkeit wird vergehn,
wird ich wohl nur noch das Schöne sehn.

 

09.07.2003


Stolzer Blick

  
Aufrecht stehn,
aufrecht gehn,
stolzer Blick,
schaut zurück:

So viel gegeben
sehr viel erhalten
steh trotzdem mit leeren Händen da.

Viel riskiert
alles verspielt
doch die Schuld nehm ich nicht auf mich.

Vertraut
gehofft
enttäuscht
die Erkenntnis bitter schmeckt.

Aufrecht stehn,
aufrecht gehn,
stolzer Blick:
schaut nach vorn nicht zurück

Missen ... was so süß geschmeckt

Erinnerung ... wie schön es sein kann
deswegen doppelter Schmerz.

Wissen dass du genauso leidest wie ich,
doch du die Entscheidung in den Händen hältst

Aufrecht stehn,
aufrecht gehn,
stolzer Blick :
Suche ... nach ein bisschen Glück

25.06.2003 


Hoffnungen zu Grabe tragen

Ohne zu klagen meine Hoffnungen zu Grabe tragen.
Das ist was mir bleibt zum Überleben,
denn ich hab dir alles was ich konnte gegeben.

 Natürlich hast du mir auch sehr viel zurückgegeben,
doch ich fühl deine Angst mit mir zu leben.

 Oder ist dir nur vor der Zukunft bange?
Das wird nicht vergehn,
auch wenn du wartest noch lange.

 Du sagst ich hab in einem Jahr,
nicht viel verändert in meinem Leben.
Das kann ich dir genauso zurückgeben,
doch ich will nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.

 Du erwartest ein wenig Verständnis für dich!
Wie viel Verständnis soll ich denn noch aufbringen?
Das frage ich ernsthaft mich.

 Ich liebe doch nur dich!
Ist das nicht genug für dich?

 

04.06.2003 

 

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Neue Hoffnung
 Sonnenschein

 Frühlingserwachen
 Zarte grüne Triebe

 Wo ist sie geblieben unsere Liebe

 Ist sie vorbei

 Oder hat sich nur vor der Kälte versteckt

 Wird sie wieder mit der Sonne erwachen

 Oder lässt sie uns Beide allein

 Wie wird der Sommer für uns sein

 

25.03.2003

 

Tränenschleier

 

Tränenschleier

 Lässt mich nicht mehr klar sehen

 Blick nach vorne …

 Alles verschwommen

 Blick zurück …

 Nebelverhangen

 Wo ist mein Glück

 Seine Liebe

 Vergangen

 Kommt sie zurück

 Irgendwo  blinkt ein Licht

 Hoffnungsschimmer

 

25.03.2003

Zerrissenes Herz

 Armes zerrissenes Herz

 zurückgekommen der Schmerz

 wie lange von solcher Liebe geträumt

 zuerst erstaunt...... fassungslos

 dann mit allen Sinnen genossen

 gemeinsam geweint...... gelacht

 Liebe angenommen und zurückgegeben

 Hoffnung erwacht

 Pläne geschmiedet

 ständige Trennungen...... Wiederfinden

 Neider, die nicht schweigen können

 alte Ängste kehren zurück

 trüben den Blick für das Glück

 Selbstzweifel nagen

 zerreißen das Herz

 was bleibt......

 

 ist der Schmerz

 

20.03.2003

Halt mich fest

Halt mich fest -
wenn die Ängste übermächtig werden.

 Halt mich fest -
wenn ich blind vor Tränen stolpere.

  Halt mich fest -
wenn der Schlaf nicht kommen will.


 
Halt mich fest -
wenn die Einsamkeit mich erdrückt.

  Halt mich fest in deinen Armen -
wenn ich in deiner Liebe versinke.

 

06.01.2003


Ohne Angst leben


Werde ich jemals ohne Angst leben?
Wird es das für mich einmal geben?

Wieder ein Wochenende mit vielen Tiefen,
an denen die Ängste nicht schliefen.

„Angst fressen Seele auf“ das hab ich mal gelesen,
dem Autor kann ich nur Recht geben.

Ich bin wütend deswegen und kämpfe dagegen an,
hab aber das Gefühl, dass ich nur verlieren kann.


Tu einem lieben Menschen dadurch sehr weh,
dabei brauch ich doch nur seine Näh.


Schon seine Stimme am Telefon
lässt alles wieder leichter erscheinen
und ich ärgere mich wegen dem Weinen.


Kann dann wieder mal nicht verstehen,
warum es mir immer wieder muss so gehen.

Ich weiß doch wie sehr er mich liebt,
bin so froh dass es ihn für mich gibt.

Ob er mich kann verstehen
oder wird er von mir gehen?


Möchte so gern ohne Angst leben!

28.10.2002


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