Herzschmerz  1

Im Herbst spürt man die Vergänglichkeit des Lebens am besten, zumindest geht es mir so.


                                                                                                                                          Copyright by Wolkenfee

Meine Seele friert

 

 Ich hab mein Herz in deine Hände gelegt,
mit all meiner Liebe und mein Vertrauen
und hoffte wir könnten darauf aufbauen.

 Es sah alles danach aus, dass es klappen könnte,
doch nun scheint es so, als wäre alles schon zu Ende.

 Ich habe einer Freundin vertraut,
habe ich auch da auf Sand gebaut?

 Wer von euch beiden lügt
und wer sagt die Wahrheit?


 Meine Seele friert!


 Egal wie ich mich werde entscheiden,
ich weiß, am meisten werde ich darunter leiden.

 Lass ich alles auf sich beruhn,
geh den Dingen nicht auf den Grund,
dann bleibt ein Misstrauen,
wie soll ich das je wieder abbauen?


 Doch was ist die Wahrheit,
das was ich dafür halte
oder das was ihr mir erzählt?

 Meine Seele friert!

 

  01.08.2002 


Wie ich allein

 

Ich nehm dich noch einmal in die Arme bevor du gehst,
will einfach nur spüren, dass du lebst.

Möchte die Wärme empfinden, die du mir gibst,
denn ich weiß wie sehr du mich liebst.

Bist du weg, hüllt Einsamkeit mich wieder ein,
fühl mich dann  verlassen, verloren und so allein.
Warum kannst du nicht immer bei mir sein?

Zusammen sind wir eine große Einheit,
doch geht einer fort, ist es wie eine Krankheit.

Man mag nicht trinken und essen,
kann den Anderen nicht vergessen.

Das sollte ja auch nicht sein,
doch man fühlt sich einfach nur allein.

Man sieht nur den Augenblick, obwohl man weiß,
der Andere kommt ja wieder zurück.

Bis wir für immer zusammen sein können
wird es immer wieder so sein.

Aber ich weiß, du bist in der Zwischenzeit,
genau so wie ich : ALLEIN !

 

30.10.2002


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Wie viel Leid kann man ertragen?

 

Gestern schlug mir dein ganzer Hass entgegen,
weil ich dich nicht ließ gehen auf deinen Wegen.

Du willst immer nur nehmen
und nichts zurückgeben.

Schon immer zeigtest du mir deine Liebe selten,
die wenige Augenblicke bewahrte ich
wie echte Perlen in all dem Tand,
obwohl ich dich selten verstand.

Mit allen kannst du reden  nur nicht mit mir,
was hab ich bloß getan dir?

Wenn nichts mehr geht, niemand dir hilft,
dann erst kommst du und ich bin immer für dich da.


 Ich weiß dass es schwierig ist mit 16 Jahren,
du bist weder Frau noch Kind,
das musstest du erfahren.


Doch lass deinen Zorn nicht an deiner Schwester aus und mir,
es gibt wenige die dich so lieben wie wir.


Dass du Gestern die Hand gegen mich erhoben
und dann die Polizei vorgeschoben,
das hat mich innerlich tief verletzt,
mir im Herzen einen Stich versetzt.

Ich kann dir nur eines sagen:

Ich kann nicht noch mehr Leid ertragen!

 15.07.2002

 

 

Fremdes Gesicht

Ausgebrannt und leer,
fällt mir das Schreiben schwer.

Wie eine Fremde stehe ich neben mir,
hab doch einfach nur vertraut dir.


 Wollte doch nur mal einen Traum leben,
das solls aber nicht für mich geben.

Emotionslos beobachte ich mich,
seh im Spiegel mein Gesicht.

 Suche die vertrauten Züge,
die man mir legte in die Wiege.

Kann sie nicht finden,
weder außen noch innen.


 Schau in ein fremdes Gesicht,
frag mich: bin das noch ich?

Aller Glanz aus den Augen entschwunden,
die einsame Seele geschunden.


 Möchte das Ansehen beenden,
werde mich einfach abwenden.

Kann diese Hoffnungslosigkeit
nicht mehr ertragen.

In meinem Kopf nur noch :
Fragen, Fragen, Fragen!

 

12.12.2001


Leere Hülle

 

In mir : leere, eiskalte Stille,
eigentlich nur noch eine Hülle.

So geh ich im Moment durchs Leben,
wird sich das eines Tages wieder geben?

 Nichts kann mich drinnen erreichen,
das Eis will einfach nicht weichen.

Kein Licht das nach außen strahlt,
jedes Wort sofort verhallt.

 Alle Träume haltlos verrinnen,
kann mich an keine mehr erinnern.

Jede Hoffnung auf einmal entschwand,
als plötzlich riss unser Band.

 Man sagt mir du spielst nur ein Spiel,
dir wurde einfach alles zuviel.

Doch sie reden an eine Wand,
keiner hat dich so wie ich gekannt.

 Kann trotzdem das alles nicht verstehen,
wir wollten uns doch nur einmal sehen.

Das Schicksal ist wohl dagegen,
wir können es nicht abwehren.

 Wir wollten beide nicht versäumen,
das zu erleben, von was wir träumen.

Die Hoffnung war bei beiden sehr groß,
was mach ich alleine jetzt bloß?

 

11.12.2001


Niemandem mehr vertrauen

 

Du hast zwar nie von Liebe gesprochen,
mir trotzdem mein Herz gebrochen.


 Man kann Liebe mit vielen Worten umschreiben,
deswegen muss ich jetzt auch so leiden.


 Die Angst vor dieser Liebe saß tief in mir drin,
doch dein jetziges Schweigen ergibt keinen Sinn.


 Auf was soll ich je wieder bauen?
Werde nun niemandem mehr vertrauen.


05.12.2001


Melde dich

Keine Tränen mehr,
versiegt das Tränenmeer.

Lausche nach Innen,
bin fast von Sinnen.

Finde nur eine leere Hülle,
innerliche Totenstille.

Spüre nur schwach mein Herz,
ist erstarrt im Schmerz.

In meinem Kopf tausende von Fragen,
warum kannst du nicht ein Wort sagen?

Was ist passiert, von dem ich nichts weiß?
Mir wird eiskalt und dann wieder heiß.

Keine Wahrheit kann schlimmer sein
als diese nagende Ungewissheit allein.

Darum bitte ich dich,
melde dich endlich.

04.12.2001

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Tränen

Tränen!
Viele Tränen!
Sehr viele Tränen!
Sehr viele Tränen wegen dir!
Sehr viele Tränen wegen dir vergossen!
Wegen dir sehr viele Tränen vergossen?
Wegen dir sehr viele Tränen?
Sehr viele Tränen?
Viele Tränen?
Tränen?

03.12.2001 


Stummer Schrei

 

Ihr stummer Schrei um Hilfe,
aus tiefster Seele kommt.
Da ihn keiner vernimmt,
ihr auch niemand zur Hilfe eilt.

 Wieder einmal ist er da,
der Moloch mit seinen Krakenarmen,
genannt Angst.
Umschlingt sie,
verdeckt ihre Augen,
hält ihre Ohren zu.


Kein Licht,
kein Laut dringt zu ihr durch.
Nur sein Umarmen,
sein Ziehen nach unten,
spürt sie nur all zu gut.

Die Frage wird mächtig in ihr:
Soll ich mich ihm hingeben,
mich fallen lassen,
mit ihm untergehen?

Wäre das die Erlösung?
Das Loslösen von aller Bedrängnis,
von jeglicher seelischer Qual?


Vor vielen Jahren, noch ein Kind,
hat sie sich ihm hingegeben,
sich fallen lassen.
Man hat sie rechtzeitig aufgefangen,
aber es war keine Erlösung.


 Niemand verstand damals den stummen Schrei.


 Letztes Jahr hat sie sich im letzten Moment
aus den Fängen des Molochs befreit,
keiner sah ihre gequälte Seele.

 Nun ist es wieder soweit,
sie erkennt kein Licht am Horizont,
kein hilfreiches Wort dringt zu ihr durch.

 Ihr stummer Schrei um Hilfe

lautlos verhallt.
 

26.11.2001

Werde glücklich und lebe

 Was habe ich alles erstrebt
und erträumt für mich,
aber es war ja  auch für dich.

Wollte dir soviel von mir geben,
eventuell auch mal mit dir leben.


Nicht so schnell wie alles begann,
sondern alles in kleinen Schritten.


 Du sagtest einmal: Hallo mein Schatz,
nun kommt er nie wieder
über deine Lippen, der Satz.


Weißt du nicht, dass es ganz andere Schätze gibt,
die man nicht unbedingt liebt?

 Die Liebe die dir jemand schenkt,
der nicht nur an sich selber denkt.

Eine ehrliche offene Freundschaft,
oft besser als manch eheliche Gemeinschaft.

 Eine höhere Macht auch uns beide lenkt,
alles hat einen tieferen Sinn
wenn man es ruhig bedenkt.


 Darum wirf nicht weg was ich dir gebe,
denke ab und zu daran,
werde glücklich mit ihr und lebe.

 

21.11.2001 


Vermissen
 Kaum die Hoffnung erwacht,
habe ich endlich gedacht
dich bald zu sehen,
doch schon wieder schreckliches Geschehen!

 
Die Angst kommt wie immer mit Macht,
die Angst vor einer neuen einsamen Nacht.
Die Gedanken eilen wieder zu dir,
können nicht verweilen hier.

 Warum bist so weit fort,
nicht hier als mein sicherer Hort?
Immer dort wo die Schrecken so nah,
es wär mir lieber, du wärst jetzt da.
Könntest jetzt bei mir liegen,
mich in deinen Armen wiegen,
in dieser einsamen langen Nacht,
in der ich liege wieder wach.

 Wie viele Hoffnungen und Sorgen,
jedes Mal warten auf Morgen?
Wie oft noch der Tag erwacht,
bis er dich endlich hat gebracht?

 Kann das alles nicht wissen,
weine still in meine Kissen.
Werde mich um dich Sorgen,
heute genauso wie Morgen,
dich trotzdem von ganzem Herzen:
 
VERMISSEN! 


12.11.2001



Vorbei

 

Warum hast du mir das angetan?
Warum von Liebe gesprochen,
mir fast das Herz gebrochen?

 Du schriebst am Anfang :
Schon lange nicht mehr so geliebt.

Wo ist diese Liebe geblieben?
War sie jemals richtig da,
oder nur der Reiz des neuen?


VORBEI:
dieser Reiz!


 Brauchst du ihn immer wieder?
Dann weißt du nicht was Liebe ist.

 Du fragtest: Liebst du mich,
würdest du fast alles für mich tun?
Ich sagte: ja, ich liebe dich,
würde fast alles für dich tun.


 
VORBEI:
ich brauche nichts mehr für dich tun!

 Ich hätte lieber fragen sollen:
liebst du mich,
würdest du alles für mich tun?

 VORBEI:
diese Frage werde ich nie mehr stellen!


 Du sagtest, die andere kennst du
viel länger als mich,
du hast das Gefühl dass viel
mehr werden könnte für dich.

 VORBEI:
deine Gefühle für mich!


 Was hast du gedacht,
was aus deiner Liebe
zu mir werden könnte?

 VORBEI
deine Liebe zu mir!


 Was ist mit Frau, Kinder
und deiner finanziellen Sicherheit?

 VORBEI:
brauchst du die nicht mehr?

Wenn du sie nicht mehr brauchst,
weil deine Liebe zu ihr dir wichtiger ist,
dann hast du mich nie geliebt.

Bei mir war dir das andere wichtiger als die Liebe.

 Ich wünsche dir für diese neue Liebe,
dass sie nicht so schnell vorbei ist.
Dass sie hält, was du dir von ihr versprichst.

 Ich möchte so gern sagen:


VORBEI:
meine Gefühle für dich!


VORBEI:
meine Liebe für dich!


VORBEI:
dieser Schmerz!


VORBEI:
die Traurigkeit!


 Es geht noch nicht,
ist alles noch zu frisch.

 Doch eines Tages ist alles,
für dich und mich:


 VORBEI!!

 

6. + 7.11.2001

 

 

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