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17.05.2013 - IN EIGENER SACHE


Liebe Leser...der Redakteur will Euch hier keinen vorjammern, aber die Ausgabe 7 der KICKNEWS (Titelbild) stellt einen grundsätzlichen Wandel in der Gestaltung dieser Zeitschrift dar.

Bereits bei Ausgabe 6 gab es lediglich ein Titelbild, keine eigentliche Berichterstattung und keine Druckausgabe mehr. Auch über die zeitlich nachfolgenden BA GAMES 2012 gab es überhaupt keinen aktuellen schriftlichen KN-Report, was sehr schade gewesen ist, aber absolut mit Arbeitsüberlastung des Redakteurs erklärt werden muss.

Da ein Bild jedoch oft mehr sagt als tausend Worte, sollten die zahlreichen verlinkten Fotos in der Sport Event Service Bildergalerie, genug zu einigen Ereignissen des Sportjahres 2012 ausgesagt haben.

Bereits bei der Einführung dieses Kampfsportmagazins im Jahr 2008 war klar, dass wirklich aktuelle Reportagen und eine -regelmässige- Printausgabe aller Wahrscheinlichkeit nach jenseits aller Möglichkeiten bleiben würden.

Was kaum erstaunlich ist, denn man braucht sich zur allgemeinen Situation dieser Art von Journalismus nur am Bahnhofskiosk oder im Zeitschriftenregal im Supermarkt umzuschauen.

Was dort an „Fachmagazinen“ vertreten ist und über welche Branchen und Ereignisse.

Kampfsport-Berichterstattung ist (in Deutschland) vergleichsweise nur ein echtes Nischenprodukt – dieser Sport hat hierzulande tatsächlich kaum ein Medium - und wenn, dann ist das höchstens irgendein subventioniertes, aber öffentlich unbekanntes, Verbandsblättchen.

Oder eine Art von Werbepostille, bei der es bei den fachjournalistischen Inhalten meist zum 1.000sten Mal um irgendeinen Geheimkniff von Ninjas oder Totschlagmeister Bruce Lee geht.

Und wie interessant soll die Vermarktung von diversem Kampfsportzubehör, Tiger- und Drachen-Kinderschnickschnack oder koreanischen Nudelsuppen dort aufbereitet sein ?

Gibt´s dafür tatsächlich viele Leser oder gar Abonnenten ?

In Zeiten der Generation „app“ vermutlich kaum noch. Die meisten Leute verschaffen sich ihre Informationen heutzutage wohl anders, da machen die entsprechenden Kampfsportkreise bestimmt keine Ausnahme. Speziell der jüngere Leserkreis liest und kommuniziert mittlerweile sicher auf anderen Kanälen.

Man wird allerdings auch das Gefühl nicht los, dass in „unseren“ Kreisen ein grundlegendes Interesse nur sehr schwach vorhanden ist. Im Kampfsport sucht man einen echten „Fan-Kult“ vergebens, der in anderen Sportarten für elementare Beziehungen zwischen Vereinen, Sportlern, Sponsoren, Publikum und Medien sorgt.

Berichterstattung und Drucksachen auf der von mir mal angestrebten Ebene bleiben allgemein sehr schwierig, denn das alles kann lediglich auf einer einfachen Amateurebene durchgeführt werden.

Es macht vergleichsweise sehr viel Arbeit, kostet zuviel Zeit und echte Einnahmequellen oder auch Werbepartner – die waren und sind nie zu sehen gewesen.

Am allermeisten kontraproduktiv ist jedoch das Verhalten von Vereinen, Trainern und Sportlern – das kann an dieser Stelle ruhig einmal thematisiert werden. Seit vielen Jahren fällt dem Redakteur auf, dass in unseren eigenen Kreisen eine bemerkenswerte Teilnahms- und Interesselosigkeit herrscht.

Sprich – die „Stories“, das Material – das müsste ansatzweise ja von den Aktiven selbst geliefert werden. 

Genau auf dieser Ebene - kommt üblicherweise jedoch rein gar nichts.

Kein Wunder – sieht man doch andauernd, dass viele Clubs andauernd noch nicht mal halbwegs zur aktuell notwendigen Pflege ihrer eigenen Homepage fähig sind.

EIN Zeichen der Zeit - es wird allenfalls von einigen gefacebookt oder getwittert, was das Zeug hält.

Allgemein informativ ist das meist leider nicht, denn bei diesen Kommunikationskulturen geht es jedem smartphoner vorrangig immer nur um sich selbst. Die meisten merken noch nicht mal, dass sich sogar die meisten ihrer „Freunde“ vermutlich kaum dafür interessieren, was sie auf diesem Wege -öffentlich- mitzuteilen haben.

Jubelberichte von Wettkampferfolgen für die eigene Lokalpresse werden von einigen zwar immer mal gern geschrieben, aber mit Verlaub gesagt – aus meiner persönlichen journalistischen Sicht ist es bisweilen blamabel übertrieben, was von einigen Trainern da fabriziert wird.

Neue Weltmeister...“ hatte da einer letztes Jahr bei sich zu Hause über einen Wettkampferfolg seines Clubs getitelt. Der betraf aber vor allem Kinder und Anfänger, oder nicht ?

Die Lokaljournaille übernimmt sowas beim Kampfsport meist ungeprüft, aber derartige Erfolgsbreitseiten werden in den Kreisen der entsprechenden Redakteure ihre Wirkung nicht verfehlen – irgendwann wird keiner mehr solche Kampferfolge ernstnehmen und eigentlich ist es längst schon so.

Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass „Sport“ geradezu davon lebt = Erfolge und Helden zu produzieren, die als Vorbilder für den Nachwuchs oder öffentliche Aushängeschilder dienen.

Die echten Sportprofis machen es uns ja andauernd vor:

Da rennen jede Woche Millionäre in kurzen Hosen auf dem Bolzplatz ihrer Werksmannschaften herum und alles, wirklich alles über die wird zum bedeutenden Tagesthema gemacht.

Die übliche Sportberichterstattung in Deutschland bringt jederzeit auch deutlich mehr über irgendeinen ausgewanderten Basketballer, die 3.Liga im Tischtennis, Golf, Rodeln, Biathlon oder echte Randsportarten, die genaugenommen nur waschechtes Fachpublikum interessieren.

Kampfsport, vom durchaus bedeutsamen Profibox-Zirkus mal abgesehen, ist nichts weiter als eine Rand-Randsportart. In Deutschland ist das schon extrem, wie sehr „wir“ mittlerweile an den Rand und wohl schon darüber hinaus gedrängt worden sind. Nur die ewigen Selbstbeweihräucherer – die ficht das nicht an, weil sie die Realität generell gerne verdrängen und sich selbst traditionell für die Besten der Besten halten.

In diesem Zusammenhang bekommt der Satz „four more years“, der eigentlich ein Slogan für die Wiederwahl des US-Präsidenten darstellt, eine ganz neue Bedeutung.

Leider interessiert sich nämlich auch für alle 4 Jahre gerade mal allerhöchstens ein paar Stunden Kampfsport-Olympia genaugenommen kein Schwein.

Das Wichtigste dabei sind vor allem die Subventionstöpfe für einige Verbände, deren Funktionäre, Bundestrainer und ein paar „Sportsoldaten“, die eine Zeitlang ein vergleichsweise schönes Trainingsleben zu führen wissen. 

Die „Touristen-Union“ gibt es aber auch in vielen herkömmlichen Sportarten, denen es an echter Professionalität ansonsten fehlt. Fechten und Rudern an der Uni lassen grüssen.

Über all das liest, hört und sieht man hierzulande nicht viel in der gängigen Sportberichterstattung. Übrigens auch kaum auf online-Portalen für Sport, ausser in den sehr fachspezifischen.

Und selbst dann läuft vermutlich ohne „Goldmedaille“ nicht gross was zusammen.


Seit dem Aus des Leasing-Farbkopierers kann die KICKNEWS-Redaktion keine Kleinauflagen mehr produzieren, wie das in den ersten Jahren noch ansatzweise funktioniert hatte.

Eine Printausgabe wäre zwar prinzipiell möglich, aber warum externe Kosten produzieren, wo das Leserinteresse für ein solches Produkt effektiv unzureichend zu sein scheint ?

Die positive Nachricht:

Es ist nicht das Aus für die KICKNEWS, aber ein anderer Weg der Veröffentlichung scheint einfacher und gewissermassen auch zeitgemäss aussichtsreicher zu sein.

Für´s erste bleibt die Webseite, wie sie ist – aber die Zukunft könnte wie folgt aussehen:

Die KICKNEWS als Bild- und Textinformation erhält ein eigenes online-Portal.

Beispielsweise in Form eines eigenen Forums, ähnlich wie das BA-Forum, oder als offener Blog, wo man mit ein paar Klicks sehr schnell auf eine gewünschte Information kommt.


Die Aktualität hängt aber leider an den persönlichen Möglichkeiten des Redakteurs.

Der steht leider ziemlich allein an der Front, obwohl er nichts gegen einige Hilfskräfte als Bild-Texter einzuwenden hätte.

 

Die Bezahlung dieses Jobs läuft üblicherweise auf Folgendes hinaus:

Pro Stunde gibt es 60 Minuten.

Es wären auch online-Präsenzen über facebook, google usw. möglich, aber dort meldet sich längst nicht jeder zwangsweise als Nutzer an, weshalb der Leserkreis von vornherein eingeschränkt bliebe.

Aus eigener Sicht muss ich dazu sagen, dass z. B. Facebook zwar sehr bekannt und beliebt ist, aber das System Zuckerberg hat auch etliche elementare Nachteile, es ist unübersichtlich, ständig wird was von den Betreibern geändert = üblicherweise zum Nachteil der Benutzer, FB ist ausserdem ein Datenklau und -Manipulator par excellence. Genaugenommen nichts weiter als eine gross aufgeplusterte neuzeitliche Werbeplattform. FB hat eine „journalistische“ Qualität ganz besonderer Natur.

Für die KICKNEWS tatsächlich eher nicht geeignet.


Also mal schauen, wie das weitergeht.

Am wahrscheinlichsten ist der KICKNEWS-BLOG, aber hier bleibt mal abzuwarten, wie sich die neueste Rechtsprechung in Sachen Urheberrecht, z. B. Einbinden von Videos usw. entwickelt.

Das betrifft nebenher auch das Projekt KICK-TV, was bisher nur recht rudimentär verlaufen ist und zu YouTube-Zeiten fast schon nutzlos ist, wo ein Video-Klick doch gleich ein komplettes Thema abdeckt.

Bis dahin produziert der KN-Redakteur im eingeschränkten Umfang eigenes Material = im Grundsatz vermutlich mehr Bild als Text.


Vielen Dank für´s Lesen bis hierher – und wir sehen und hören uns demächst hoffentlich weiter auf diesen oder auf ganz neuen KICKNEWS-Seiten.

Gilbert KapkowskiRedaktion KICKNEWS

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