Hier entsteht die Seite Westerwälder Keramik
Impressionen zum Töpfermarkt
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Töpferm mit Julia Hartmann | Claudia Neeb Bettendorf | Lydia Braune Guntersblum |
Ulla Bremer Angelburg | Jean Szostek Hofstade/Belgien | Arpad Takács Budapest/Ungarn |
Dörthe Czarnotta Hilgert | Claudia Neeb Bettendorf | Clemens Wirth Ebsdorfergrund |
Martin Holte Solingen-Ohligs | Ule Ewelt Grünberg-Stangenrod | Jordi Mendéz Canalias Jena |
Charlotte + Sigerd Böhmer Höhr-Grenzhausen | Mathes + Klas Hilgert | Rembserhof-Keramik, Achim Gelhard Ransbach-Baumbach |
Pia Wulhorst Ockenfels | Silvia Nordhoff Schöneberg | Maria Wieding-Kalz Rosendahl |
Zöller Eulerhof e.K., Inh. Michael Gerharz Ransbach-Baumbach | Dagmar Langer Karlsruhe | Kleiraba-Keramik e.K., Inh. Klaus Klein Ransbach-Baumbach |
Alwin Steuder Ransbach-Baumbach | Gerharz + Manns Ransbach-Baumbach | Marcel Reiß Bad Kissingen |
Dörte Scherbartt Kerfeld | Blick auf den Markt | Silvia Heibel-Kuch Montabaur-Elgendorf |
Angela Weiffen Rheda-Wiedenbrück | Stefanie Jacoby-Spengler Wincheringen-Soest | Elke Krause Coesfeld |
Könings-Schumann GbR Willich/Neersen | Iris Kühnel Ebsdorfergrund-Wittelsberg | Jörg Büchel Wartenberg |
Martina Brück Münstermaifeld-Mörz | Petra + Hans-Peter Kaffiné Hillscheid | Kathinka Luckmann Melle-Buer |
Wolfgang Grabenau + Petra Kiel TERRA-Arts Haunetal
| Organisationsteam v.l.: Roswitha Göbel, Jürgen Schenkelberg, Petra Tsepissis, Achim Thewalt | Rosel Wirth Caan |
Helmut Müller Obergröningen | Schlondes GmbH Ransbach-Baumbach | Rotraud Hellan Hettenleidelheim |
Wolfgang Schäfer Diez | Ursula Ostmann Köln | Richard Zinko, Inh. Ralf Pehl Ransbach-Baumbach |
Jocelyne Schell Troisdorf | Susanne Stenmans Kevelaer | Wilhelm Schmitz Waldbreitbach |
Töpferempfang Gemütliches Beisammensein | Töpferzelt - Bewirtungsteam
| Katja Junker St. Wendel |
Anke Kraus Langenselbold | Waltraud Gleichauf Wirscheid | Susanne Pirstadt Ransbach-Baumbach |
Wolfgang Gerhardt Ederthal-Afforldern | Monika Hilger Bickenbach | Elke + Uwe Luchtmann Steyerberg |
Imbissbetrieb Jörg Klinge Urmitz | Infostand der Stadt Ransbach-Baumbach | Keramikmuseum WW - Arbeiten mit Ton |
Die Köche bei der Arbeit | Itta Siegel Ney | Paul Kruft, Inh. Cornelius Kruft Hillscheid |
Manfred Calmano Herschbach/Oww. | Martin Gödersmann Meinerzhagen | Michal Plihal Vysoké Mýto |
Petra Prüssing Morschen-Heina | Marktzone | Marliese Fürst Alpenrod |
Peter Covaci Xanten | Ruth+ Uwe Weidenfeld Schwelm | Thomas Stüke Bissendorf |
Hiltrud Green Solingen | Töpferm mit Julia Hartmann | Anja von Becker Königsfeld |
Marlen Schulze Höhr-Grenzhausen | Eva Kinzius Aachen | Ruth Kirsch Krefeld |
Sebastian Klose Asbach/Krankel | Sabine Krispin Dinslaken | Geert Kunen Belfeld-Venlo |
Elke Kubicek-Rossenbach Pillig | Marliese Fürst Alpenrod | Claudia Nitsch Reichelsheim-Beienheim |
Ute Schwarz Spangenberg | R.E. Ströder, Inh. Werner Stein Mogendorf | Diane Tafel Herdecke |
Karl-Heinz Till Rabenau | Sybille Traub Arnstadt | Manfred Calmano Herschbach/Oww. |
Ransbach-Baumbach - Ein Kurzportrait
Eine Grundherrschaft Ransbach bestand schon Mitte des 10. Jahrhunderts,
erkennbar aus der ,Montabaurer Zehntbeschreibung‘ von 959. Erwähnung
des ausgegangenen Ortes Desper (Dedinsburg) bei Ransbach im Jahre 959.
Erste Erwähnung 1330: Kirche von Ransbach; Adelsfamilie von "Ransbach"
1360. 1373 Ortsname "Babenbach" für Baumbach. 1304/1310 Teilung der
Herrschaft Grenzau, Kirchspiel Ransbach einschließlich Baumbach wird
den Herren von Isenburg-Arenfels zugeteilt. Im Erbteil gelangte das
Kirchspiel 1376 an die Nieder-Isenbur-gische Linie (jüngere Grenzauer
Linie). Als die Grafen von Isenburg-Grenzau 1664 ausstarben, fiel das
Kirchspiel als heimgefallenes Lehen an Kurtrier. 1803
Reichsdeputationshauptschluss - Kirchspiel kam zu Nassau, 1866 nach dem
deutsch-österreichischen Krieg an Preußen; gehörte seit 1867 zum
Unterwesterwaldkreis, seit Verwaltungsumgliederung 1971 zur
gleichnamigen Verbandsgemeinde. seit 1974 zum Großkreis Westerwald.
Ransbach-Baumbach
ist seit 1975 Stadt, gebildet aus den 1969 zusammengechlossenen
Gemeinden Ransbach und Baumbach. Die Stadt bezieht ihre wirtschaftliche
Bedeutung aus dem Umfang und der Vielfalt des keramischen Schaffens
Töpfereien (grau-blaues salzglasiertes Steinzeug)
keramische Betriebe
Gebrauchs- und Zierkeramik
Gartenkeramik
Bau- und Wohnkeramik (Fliesen, Ofenkacheln u.a.)
technische Keramik
Ebenso sind ansässig:
Chemische, metall- und holzverarbeitende Betriebe
Surfbrett- und Spielplatzgerätebau
Brauerei
Groß- und Einzelhandel
Import, Export
modernes Geschäftszentrum mit Markplatz
40.000 qm großes Gewer-, Logistik- und Kommunikationszentrum (VIP-Citycenter)
zwei Tiefgaragen in der Innenstadt
Medizinisches Dienstleistungszentrum "medias" und Seniorenzentrum am Erlenhofsee
Ca. 4.000 Arbeitsplätze, zahlreiche Einpendler.
Mit
dem Bau der modernen und in einem klassischen Oktogon gestalteten
Stadthalle, die im September 1989 ihrer Bestimmung übergeben wurde,
gibt die Stadt dem kulturellen Leben einen Mittelpunkt und damit neue
Impulse. Die Stadthalle bietet einen repräsentativen Rahmen und ist
durch ihre sinnvolle Gliederung für Tagungen, Kongresse, Seminare und
Ausstellungen sowie für Theater- und Konzertdarbietungen, als auch
Festlichkeiten jeglicher Art (z.B. Bälle, Modenschauen u.ä. ), bestens
geeignet.
Seit 1985 ist die bretonische Gemeinde Pleurtuit (Frankreich) Partnerstadt von Ransbach-Baumbach.
Wer nun meint Ransbach-Baumbach gehört zu jenen schmuddeligen Industrieregionen, der irrt:
Die
Gewerbegebiete sind zwar verkehrsgünstig an der A3 (Köln-Frankfurt) und
A48 (Koblenz-Trier) gelegen, doch zumeist so in die Landschaft
integriert, dass sei den Erholungssuchenden, die jährlich hier her
kommen, kaum ins Auge fallen. Wer hier Urlaub macht, wandert durch
ausgedehnte Laub- und Nadelwälder.
Zum Freizeitangebot gehören:
Beheiztes
Freibad (3 Becken. Wärmehalle, Riesenrutsche 81 m, Solarien, Spiel- und
Liegewiesen), Sport- und Freizeitanlage mit Kunstrasenplatz und
Skateranlage, Waldstadion "Kannenbäckerland", Dreifachsporthalle,
private Tennishalle/Tennisschule. 7 Tennisplätze, Schießsportanlage,
Kegelbahnen, Wanderwege. Rosenparkanlage am 8 ha großen Erlenhofsee mit
Rundwanderweg und Angelmöglichkeiten.
Westerwälder Steinzeug sammeln
Das Kannenbäckerland
Die Geschichte des Westerwälder Steinzeuges ist mit der Geschichte
des Kannenbäckerlandes untrennbar verbunden. Kannenbäcker, so wurden
und werden im Südwesten des Westerwaldes die Töpfer genannt, die Kannen
und Krüge aus Ton brannten. Diese Töpfergegend wird bereits über 200
Jahre so genannt; Haupterzeugnis war das blaugräuliche, oftmals auch
weiße oder ins bräunliche gehende Steinzeug, welches mit der berühmten
Salzglasur überzogen war. Das Kannenbäckerland ist ein Landstrich mit
einigen kleinen Orten rechts des Rheins, vielleicht in der Größe von 20
x 30 Kilometern Ausdehnung. Es beginnt bereits etwa fünf Kilometer
nördlich von Koblenz bei Vallendar und zieht sich dann zunächst
beiderseits der Autobahn A 48 Richtung Nordosten, später nur noch
nördlich der A 48 bis etwas zur Autobahn A 3. Ungefähr drei Kilometer
nördlich von Vallendar zählt die Gemeinde Bendorf dazu, etwa drei
Kilometer östlich die Gemeinde Hillscheid. Von hier aus erreicht man
Richtung Nordosten die Orte Höhr-Grenzhausen und Grenzau; von Grenzau
ist es dann nicht mehr weit nach Alsbach und Ransbach-Baumbach sowie
Mogendorf und Wirges an der A 3. Obwohl, wie wir an anderer Stelle
bereits berichtet haben, die Töpfertradition im Kannenbäckerland weit
in die vorchristliche durch Funde belegt ist, gilt die Töpferei in Höhr
aus dem Jahre 1402 offiziell als die älteste. Voraussetzung für die
Keramikproduktion sind die riesigen Tonvorkommen im Kannenbäckerland,
die als die größten in Europa gelten. Sie haben zudem den Ruf,
besonders rein zu sein. Die eher bäuerlich ausgerichtete Tradition
erfuhr seinen insbesondere künstlerischen und qualitativen Aufschwung
durch die Zuwanderung von versierten Steinzeugherstellern vom nahe
gelegenen Rhein aus Raeren und Siegburg oder aus dem nahe gelegenen
Lothringen.
Ausbreitung der Steinzeugproduktion und künstlerischer Höhepunkt im 17. Jahrhundert
Der ökonomische Erfolg des Gewerbes führte in der Grafschaft Wied im
Jahre 1643 zur Etablierung einer Zunft der Kannenbäcker, der die
Manufakturen rund um Höhr-Grenzhausen angehörten. Die nun aufwendiger
hergestellten Steinzeugprodukte mit feinsten Reliefs versehen hatten
natürlich nun auch den Geldadel als Klientel im Focus. Die Motive der
Reliefs waren oftmals biblischen Inhalts; daneben waren
Wappendarstellungen, wohl auch der Kundschaft Adel und reiches
Bürgertum geschuldet, häufig. Die wirtschaftliche Blüte führte zur
Gründung von immer mehr Manufakturen. Zudem brachte das aufkommende
Zeitalter des Barock eine neue Formenvielfalt mit sich. Die Form der
Krüge änderte sich im Barock zu runden Formen; insbesondere die
Birnenform ist typisch für dieses Zeitalter. Dies ist auch aus anderen
künstlerischen Bereichen bekannt.

Birnförmiger Krug aus dem Kannenbäckerland. Verzierung Manganblau mit Ritzmustern. Vermutlich Ende 19. Jahrhundert
Die aus dieser Zeit stammenden Birnkrüge sind bei Sammlern
hochbegehrt. Weiter typisch für das Barock sind die rosetten- und
rautenförmigen Reliefs, manchmal flächendeckend. Der Farbfreude des
neuen Zeitalters war die Einführung der neuen Steinzeugfarbe
Manganviolett geschuldet. Manganviolett wird aus Manganphosphat
gewonnen; eine Vorstellung von der Kraft dieser Farbe bekommen wir,
wenn wir an den Chemieunterricht unserer Schulzeit denken, wenn wir
Kaliumpermanganat in Wasser lösten.
Das Zeitalter der Fayencen und der Niedergang der Steinzeugmanufakturen im 18. Jahrhundert
Der Aufschwung führte zunächst dazu, dass zum Beispiel im Jahre 1771
die Zunft der Kannenbäcker auf etwa sechshundert Mitglieder angewachsen
war. Die Manufakturen verteilten sich nun schon auf 23 Orte. Das oben
beschriebene Kannenbäckerland erfuhr hiermit auch eine geringe
territoriale Ausdehnung. Auffallend hoch war allerdings mit ca. zwei
Dritteln der Anteil nicht ausgebildeten Handwerker. Es wollte einfach
jeder vom wirtschaftlichen Aufschwung prosperieren ungeachtet seiner
eigenen handwerklichen Qualität! Dieser Tatsache sowie dem in diesem
Jahrhundert machtvollem Auftreten der Fayencen und der Verbreitung der
Fayencetechnik quer durch Europa und zu dieser Zeit speziell in
Deutschland war die zunehmend geringere Nachfrage nach Steinzeug
geschuldet. Den Fayencen mit ihrer Vielgestaltigkeit und
Farbprächtigkeit konnte man einfach nicht wiederstehen, und wer es sich
leisten konnte, erstand die Produkte dieser nun auch in Deutschland
angekommenen neuen Keramikart. Auch die aufkommende Mechanisierung und
Industrialisierung und damit verbunden eine Massenherstellung
bestimmter Artikel erforderte neue Verkaufswege. Wedgwood in England
war in dieser Beziehung ein Vorreiter mit seinen Vertriebswegen per
Schiff und der Einführung von regelrechten Versandkatalogen.
Diesen
neuen Ausgangsbedingungen folgend wurde nun die Herstellung von
Wasserflaschen zu einem Schwerpunkt der Westerwälder Töpfer.
Auf dem rechten Bild ist sehr schön die Ritzmustertechnik auf den Westerwälder Steinzeugprodukten zu erkennen
Und da in Adel- und Geldkreisen der Fokus eindeutig auf den Erwerb
von Fayencen gerichtet war, produzierten die Westerwälder wie schon
Jahrhunderte zuvor nun vor allem wieder Gebrauchsgüter des Hausbedarfs
für die einfache meist bäuerliche Familie. Die Qualität litt unter
dieser neuen Ausrichtung. Bezüglich der Ausschmückung und der Dekors
reduzierte sich die Ausgestaltung ab Mitte des 18. Jahrhunderts
überwiegend auf die Ritzmustertechnik sowie die Farben Manganviolett
und Kobaltblau.
Verdrängung durch die Steingutmanufaktur und weiterer Niedergang im 19. Jahrhundert
Die Erfindung des Steinguts durch Joshua Wedgwood in England sowie
der massenhafte Vertrieb dieser porzellanähnlichen Keramik auf das
europäische Festland bedeutete das Aus für viele Steinzeugproduzenten.
Die von Hand hergestellten Steinzeugprodukte konnten den immer mehr
industriell und damit auch wesentlich günstiger produzierten englischen
Waren nichts mehr entgegenhalten. Steingut war nun auch, im Gegensatz
zu den Fayencen, die mit den selben wirtschaftlichen Problemen zu
kämpfen hatten und gleichfalls der Konkurrenz durch das Steingut
ausgesetzt waren, für den kleinen Verbraucher erschwinglich.
Stabilisierung im 20. Jahrhundert
Das Überschwappen der industriellen Revolution in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts nach Deutschland führte auch hierzulande zu einer
wesentlich rationelleren Herstellung des Steinzeugs und damit zu
niedrigeren Herstellungskosten. Beispiel sei hierfür die Anwendung von
vorgefertigten Gipsformen, in welche die Tonmasse eingebracht wurde.
Gründerzeit und anschließender Historismus ließen sogar Malereien und
Reliefs wieder aufleben. Es wurde sich der alten Fertigkeiten erinnert.
Insbesondere das Zeitalter des Jugendstils anfangs des 20. Jahrhunderts
brachte immer wieder hervorragende Beispiele künstlerischer
Handwerkskunst hervor. Bedingt war dies allerdings auch durch
staatliche Unterstützung, welche auch dazu führte, dass namhafte
Künstler für die Manufakturen im Kannenbäckerland neue Produkte
entwarfen; beispielhaft sei an dieser Stelle nur der Jugendstilkünstler
Henry van der Velde genannt.
Heute ist das Kannenbäckerland wieder führend in Deutschland in der
Herstellung keramischer Artikel. Es wird allerdings nicht nur Steinzeug
produziert, sondern die gesamte Breite des keramischen Bedarfs
ausgefüllt. Neben den ursprünglichen Bereichen Haushalt, täglicher
Bedarf und Kunsthandwerk sind unzählige neue Artikel für den Haus- und
Gartenbedarf sowie für die Bau-, Sanitär- und pharmazeutische Industrie
hinzugekommen.
Die Technik der Salzglasur
Zu guter Letzt möchte ich noch kurz auf die für die
Steinzeugproduktion so bekannte Salzglasur zurückkommen. Denn die
Technik der Salzglasur ist eine spannende. Nach Bemalung der Rohware
wurde diese in die Öfen eingesetzt. In die Öfen passten schon einige
Hundert an bemalten Rohexemplaren. Sie wurden dort gut platziert;
danach wurde mit der Holzbefeuerung begonnen. Das Brennen konnte gut
mehrere Tage dauern. Es war eine Kunst, die Temperatur bis zur
Sintergrenze nur allmählich zu erhöhen, um ein vorzeitiges Reißen der
Rohware zu verhindern. Es musste indes immerzu Holz nachgelegt werden.
Ab einer Temperatur von ca. 1250 ° C wurde Salz in die Öffnungen des
Ofens gegeben. Man muss sich dies so vorstellen, dass das Salz von
Außen mit ovalförmigen Schaufeln hineingeschippt wurde. Bei so viel
Rohware waren manchmal einige Zentner an Salz nötig. Bei Erreichen
dieser Temperaturen trennt sich das Salz, das chemisch Natriumchlorid
ist, in seine Bestandteile Natrium und Chlor. Aufgrund chemischer
Prozesse entweicht anschließend Chlorgas, während Natrium mit dem
Scherben eine chemische Verbindung eingeht und eine Glasur entsteht.
Danach wurden die Öffnungen der Öfen verschlossen, um eine graue Farbe
des Steingutscherbens zu sichern.