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Flamenco in Sevilla: Freude, Schmerz und Leidenschaft
KULTUR
Folklore am Plaza
de España in Sevilla.
Foto: picture-alliance
Im andalusischen Sevilla kommen Flamenco-Fans auf ihre Kosten.
Die kleinen Geschäfte in Sevillas Altstadt, dem Barrio Santa Cruz rund
um die berühmte Kathedrale und die Giralda, leben vom Mythos des
Flamenco: Castagnetten, Seidenstolas, rot-schwarze Kleider oder
Haarkämme werden als Souvenirs, aber auch in hochwertiger Qualität
angeboten. Flamenco und Stierkampf sind die beiden Traditionen, die in
Andalusien immer noch eine große Rolle spielen. Während das Interesse
der jungen Spanier am Stierkampf, der den Tod zelebriert, immer mehr
zurückgeht, boomt der Flamenco: der Tanz-, Musik- und Gesangsstil, den
der Regisseur Carlos Saura in den Neunzigerjahren mit Filmen wie
„Carmen“ oder „Bodas de Sangre“ auch in Deutschland bekannt machte.
Flamenco, das ist der Tanz mit den orientalisch anmutenden
Handbewegungen, dem Hüftschwung karibischen Ursprungs, den wilden
rhythmisch-stampfenden Schritten, deren Klang durch die Metallplättchen
unter den Absätzen noch verstärkt wird. Bei traditionellen
Flamencoaufführungen wird die Tänzerin oder der Tänzer begleitet von
Flamenco-Gitarren, dem Leid und Schmerz ausdrückenden Gesang sowie
rhythmischem Klatschen.
Die Stars des Flamenco treten bei der Flamenco-Biennale auf, die alle
zwei Jahre jeweils von Mitte September bis Mitte Oktober in Sevilla
stattfindet (die nächste 2008). An traditionsträchtigen
Veranstaltungsorten wie dem Teatro Lope de Vega, einem der vielen
Pavillons, die für die ibero-amerikanische Weltausstellung 1929
errichtet wurden, oder dem Innenhof des Hotel Triana – Triana ist das
Viertel der Musiker und Keramikkünstler – kann man erleben, wie
verbunden die Andalusier mit ihrer Musik sind. Begeistern die Künstler
besonders, werden sie vom Publikum mit Olé-Ausrufen, rhythmischem
Klatschen oder Stampfen angefeuert.
In Sevilla beginnen die kleinen Mädchen den Tanz schon mit drei Jahren
zu lernen. Mehr als 40 Tanzschulen bieten in der 700 000-Einwohner
zählenden Stadt am Guadalquivir Flamenco-Unterricht an. Einige davon
wenden sich mit ihren Angeboten (Adressen siehe Kasten) speziell an
Tanzbegeisterte aus dem Ausland – zurzeit ist der Tanz kurioserweise
besonders bei Japanern beliebt.
Erstes Flamencomuseum der Welt
Das im Oktober 2006 eröffnete „Museo del baile Flamenco“ – das erste
Flamencomuseum der Welt – bietet ebenfalls Tanzunterricht für Ausländer
an. Cristina Hoyos, vermutlich die erfolgreichste Tänzerin und
Choreografin, suchte am Ende ihrer Laufbahn einen Weg, wie sie „ihrem
Publikum das zurückgeben kann, was ihr der Flamenco bedeutet hat“,
erzählt Francisco Javier Andrade, kaufmännischer Direktor des Museums.
Die Familie Hoyos trug die Gesamtkosten von fünf Millionen Euro für das
hoch technologisierte Museum allein. Entstanden ist ein beeindruckendes
Haus, das seine besondere Atmosphäre auch dem Gebäude, einem der vielen
alten Herrenhäuser der Stadt aus dem 18. Jahrhundert, verdankt. Das
Museum wolle ein „Ort der Begegnung“ sein, betont Andrade. Seminare,
Kunstausstellungen, Vorführungen wollen neben dem interaktiven
multimedialen Ausstellungskonzept den Besucher in die Welt des Flamenco
führen. Angesprochen werden die Sinne, beispielsweise mit Kurzfilmen
über die sieben wichtigsten Flamenco-Tanzstile auf überdimensionierten
Leinwänden – wie die leidenschaftlichen Tangos, die wehmütigen Soleás
oder die freudigen Alegrías. Nicht nur dort wird der Besucher zum
Tanzen eingeladen.
Petra Bühring
ALICIA VARGAS
verbrachte ihre ersten Jugendjahre in Indien. Bereits mit 15 Jahren war
sie Sängerin der Gruppe Morenos und spezialisierte sich später in Tanz
und Gesang auf Flamenco. In Sevilla und Madrid absolvierte sie die
Tanzausbildung und bildete sich während regelmässiger Aufenthalte in
Andalusien weiter. Mit der Gruppe ARTE FLAMENCO unternahm sie von
1974 bis 1985 mehrere Tourneen im deutschsprachigen Raum (LP „Arte
Flamenco“ 1978), unzählige Auftritte folgten danach mit dem eigenen
CUADRO FLAMENCO de ALICIA VARGAS und zusammen mit der Tänzerin Ursula
Jimenez mit VENTANA FLAMENCA.
Ihr
Engagement und ihre Erfahrung gibt sie seit 1978 in ihrer Tanzschule in
Zürich weiter und gehört damit in der Schweiz zu den Wegbereiterinnen
des Flamenco.
Ihre
warme, ausdrucksstarke Stimme geht unter die Haut und strahlt wie ihr
Tanz die Reife und Eigenständigkeit ihrer Persönlichkeit aus, mit denen
sie ihre Schülerinnen und Schüler und ihr Publikum begeistert.
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Danzaluna
Allein das Wort
Flamenco ist Verheißung: Charismatische, leidenschaftliche
Menschen in fantastisch bunten Gewändern, rasante
Gitarrenklänge, wehmütige Gesänge, wirbelnde Röcke und der
drängend klackernde Klang der Flamencoschuhe.
Mit Eleganz und
Temperament interpretiert die Flamencotänzerin Manuela de
Cartuja symbolisch die ganze Skala menschlicher
Empfindungen: Das Feuer der Leidenschaft, den Schmerz über
verratene Liebe, Stolz und trotziges Aufbegehren gegen das
Schicksal.
Sängerin und Gitarristin Barbara Hennerfeind besingt
eindringlich Legenden aus dem Leben der „Gitanos“. Von
Eifersucht, Liebe, Sehnsucht und Freude wird die Rede sein.
Der Flamencogitarrist Erik Weisenberger spiegelt mit seinem
beseelten Spiel, die Erdigkeit und Leidenschaft dieser
andalusischen Kunst wieder.
Grupo Danzaluna bietet ein Fest für Ohren und Seele, das
Sehnsüchte weckt.
Grupo Danzaluna bietet
ein vielfältiges, abendfüllendes Programm. Traditioneller
Flamencotanz, spanische Lieder wie auch Lieder der Sinti
und Roma und Instrumentalstücke entführen das Publikum in
eine Welt von feurigen Rhythmen und romantischen Melodien.
Musik und
Choreographien der traditionellen Flamencotänze entstehen
während der engen Zusammenarbeit des Ensembles. Inspiriert
durch Musiker und Tänzer aus Spanien und Südamerika,
entstehen immer wieder neue Bühnenszenen. Neue Lieder - aus
mündlicher Überlieferung - werden arrangiert und ins
Programm aufgenommen.....
Danzaluna sind:
Manuela de Cartuja
Ihre Leidenschaft für den Flamenco weckten die Großen des
spanischen Tanzes, Manolete, Miguel Medina, Belen Maya, La
Presy, Miguel Angel...., bei denen sie u.a. in Granada
ausgebildet wurde. Im Tap-House Würzburg lehrt sie seit
einigen Jahren sehr erfolgreich. Als Dozentin wurde sie
eingeladen, u.a beim Internationalen Tanzfestival Aachen
2002 .....
Barbara Puppa Hennerfeind
Gitarre, Gesang
Konzertgitarristin und stilistische Grenz- gängerin.
Soloprogramme, Gitarrenduo Agua y Vino, verschiedene
Live-Programme und CD-Einspielungen. Gastengagements am
Stadttheater Würzburg. Studium an den Hochschulen für Musik
Würzburg und Köln -Wuppertal. Erlernte Flamencogitarre und
Flamencogesang in Andalusien.
Erik Weisenberger
Gitarre
Flamencogitarrist.
Ist Autodidakt. Lernte Flamencogitarre u.a. bei Lobito, in
Andalusien bei Emilio Maya, JuanMa de Barbate und anderen.
Seit 1997 intensive Zusammenarbeit mit Manuela und Gründung
von Grupo Danzaluna. Gitarrenduo Agua y Vino mit Barbara
Hennerfeind.
Benefiz Konzert in der Maria Ward Schule 2008
Biographie José León.
Geboren in Cуrdoba (Andalusien)
Im Alter von 4 Jahren begann er Flamenco und spanische Klassiktänze zu
erlernen bei den Lehrern wie Ana Rodriguez und Concha Calero. Die
Letztere ist Gewinnerin von verschiedenen nationalen Auszeichnungen für
Flamenco.
Mit zehn Jahren setzte er in Sevilla und Granada das Tanzstudium fort
unter der Leitung von Tanzmeistern wie Mario Maga, Matilde Coral,
Manolo Marin, Maraquilla, etc…Mit 12 Jahren präsentierte er sein erstes
Vorführung in Cуrdoba, wo er von den Fachleuten und Flamencokennern zum
viel versprechenden Flamencotänzer erklärt wurde.
Mit 14 Jahren gründete er seine eigene Tanzschule mit mehr als 250
Schülern. Zwischen 14 und 16 Jahren hat er an den bekanntesten
Flamencowettbewerben teilgenommen, wo er stets die Anerkennung der Juri
fand. So belegte er den 1. Platz beim Wettbewerb „LAS 2 RR“, 1. Platz
beim LA CALAHORRA, 1. Platz beim „FESTIVAL DE FLAMENCO LOS CABELES,“ er
erhielt nationale Prämie für Flamenco in Cуrdoba. In demselben Zeitraum
bekam er den ersten Platz „1 PREMIO LA TORJA“ den 2. Platz bei
Flamencowettbewerb „LA CASETA“, den 1. Platz „1° PREMIO EL ROCIO“ in
Malaga.
Auch beim Fernsehen hatte er Erfolg. So gewann er den Wettbewerb beim
Spanischen Fernsehprogramm „GENTE JOVEN“. Nach seinem Umzug nach Madrid
setzte er sein Flamencostudium fort mit den Lehrern wie PACO ROMERO,
AZORIN, MARINA MAGDALENA, EL GUITO, FERNADNO ROMERO, etc.
Mit 17 Jahren begann er seine Tanzgruppen in ganz Spanien aufzubauen.
Auf den besten Tanzflächen zeigte er seine Vorführung: PAPILLÓN (FUENGIROLA) FLORIDA PARK (MADRID), TORREQUEBRADA (MALAGA),
GRAN PALACE (LLORET DE MAR), GALAS (SALOU), BENIDORM PALACE (BENIDORM),
SCALA (BARCELONA), GRAN CASINO SANT PERE DE RIBES (SITGES, LA CASETA
(MARBELLA), und zum Schluss in LA SIESTA (SANTA SUSANA, wo er seine
Veranstaltung seit 1999 aufführt. Grenzüberschreitend zeigte er
seine Vorführungen in folgenden Ländern: FRANKREICH, ITALIEN, SCHWEIZ,
DEUTSCHLAND, UKRAINE, POLEN, TSCHECHIEN, BELGIEN, LITAUEN, etc. Überall
erntete er Erfolg und internationale Anerkennung.
Bei verschiedenen nationalen Fernsehsendern ist er zu Gast gewesen: TVE
(GENTE JOVEN; UN DOS TRES, GALA, TODO CORAZON, PREMIOS DE ORO)
andalusische Sender beim CANAL SUR: (ENTRE DOS MARES, DE SUR A SUR, DE
SUR A SUR, NOCHES DE FLAMENCO.) Europäische TV-Sender: In Italien (HOLA
RAFAELLA, XXVII CASERTA FESTIVAL), POLEN, TSCHECHIEN, LITAUEN und
UKRAINISCHES FERNSEHEN.
Eine neue Herausforderung für ihn war die Aufstellung von Weltrekorden
für das Guiness Buch im ZAPATEADO. (wobei die Anzahl der Fußschläge pro
Sekunde und Minute gemessen wird) Beide Rekorde, die seit 1967 und 1989
Bestand hatten, hat er geschlagen.
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Malaga - Picasso, Flamenco und noch viel mehr
Die andalusische Stadt Malaga zählt zu den schönsten Städten Spaniens.
Das mag an den wunderschönen Stränden der Costa del Sol liegen oder den
wild romantischen Bergen die Malaga umgeben oder vielleicht ist auch
das milde Klima. Selbst im Winter fällt das Thermometer nicht unter 10°
Grad Celsius. Die Sommer sind heiß, aber nie stickig oder schwül.
Von den Phöniziern im 8. Jahrhundert gegründet und lange Zeit unter
der Herrschaft Karthagos, machten erst die Römer Malaga zur Stadt. Aber
erst im Jahr 711 wurde Malaga durch die maurischen Eroberer zur einer
blühenden Handelsmetropole.
Noch heute finden sich in Malaga historische Zeugen aus der
maurischen Zeit. Der Königspalast Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert
zählt zu den schönsten und bedeutendsten Mauernpalästen in Andalusien.
Neben archäologischen Funden und interessanten Exponaten, ist vor allem
die wunderschöne Gartenanlage mit vielen kunstvollen Brunnen
sehenswert. Reste eines römischen Theaters befinden sich am Ende der
Gartenanlage.
Aus phönizischer Zeit stammt das Castillo de Gibralfaro.
Ursprünglich als prächtiger Palast gebaut, wurde im 14. Jahrhundert
eine Festung daraus, von der zwei Türme einen direkten Zugang zum
Alcazaba Palast haben.
Im 16. Jahrhundert wurde Malaga, wie viele andere andalusische
Städte auch, katholisch. 1528 wurde mit dem Bau der Kathedrale auf den
Resten einer Moschee begonnen, der erst 200 Jahre später vollendet
wurde. Die kleinen Gnadenkapellen und das wunderschön gearbeitete
Chorgestühl sind einen Besuch wert.
Überall in Malaaga trifft man auf den größten Sohn der Stadt, Pablo
Picasso. Auf der Plaza de la Merzed befindet sich sein Geburtshaus und
das Museo Picasso zeigt 204 Werke des größten spanischen Malers in
einer Dauerausstellung.
Wer sich in Malaga erholen möchte, hat dazu mehr Möglichkeiten als in jeder anderen andalusischen Stadt.
In den historischen Gärten und Parks von Malaga finden sich nicht nur
schattenspendende Bäume, sondern auch tropische und mediterrane
Pflanzen. Besonders schön ist der Garten La Concepción.
Eine andalusische Stadt ohne Flamenco ist undenkbar. In der malerischen
Altstadt von Malaga, aber besonders im alten Hafenviertel El Palo, wird
noch in zahlreichen Lokalen und Kneipen der klassische,
leidenschaftliche Flamenco, nicht nur für Touristen getanzt. Wer nicht
genug vom Flamenco bekommt, der kann entweder in Malaga den Flamenco
erlernen oder am 28. Dezember eines jeden Jahres in die traditionelle
Bodega Venta del Tunel gehen und dort vielen Malaganen zusehen, die bis
zur völligen Erschöpfung Flamenco tanzen.
Malaga ist auch bei Nacht eine fröhliche und quirlige Stadt. Vor
allem in den Sommermonaten, die die Andalusier "locos veranos",
verrückter Sommer nennen, findet das Nachtleben vorzugsweise auf den
Straßen und Plätzen statt. Entlang der schönen Uferpromenade von El
Palo gibt es viele Restaurants in denen ausgezeichnete Fischgerichte
und die heimliche Spezialität Malagas, Gazpachos serviert werden. Diese
kalte Suppe aus Gurken, Sahne, Meeresfrüchten oder Gemüse ist einfach
köstlich. Dazu sollte unbedingt einer der berühmtesten Weine Andalusien
getrunken werden, der Muskateller aus Malaga.
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Malaga - Picasso, Flamenco und noch viel mehr
Die andalusische Stadt Malaga zählt zu den schönsten Städten Spaniens.
Das mag an den wunderschönen Stränden der Costa del Sol liegen oder den
wild romantischen Bergen die Malaga umgeben oder vielleicht ist auch
das milde Klima. Selbst im Winter fällt das Thermometer nicht unter 10°
Grad Celsius. Die Sommer sind heiß, aber nie stickig oder schwül.
Von den Phöniziern im 8. Jahrhundert gegründet und lange Zeit unter
der Herrschaft Karthagos, machten erst die Römer Malaga zur Stadt. Aber
erst im Jahr 711 wurde Malaga durch die maurischen Eroberer zur einer
blühenden Handelsmetropole.
Noch heute finden sich in Malaga historische Zeugen aus der
maurischen Zeit. Der Königspalast Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert
zählt zu den schönsten und bedeutendsten Mauernpalästen in Andalusien.
Neben archäologischen Funden und interessanten Exponaten, ist vor allem
die wunderschöne Gartenanlage mit vielen kunstvollen Brunnen
sehenswert. Reste eines römischen Theaters befinden sich am Ende der
Gartenanlage.
Aus phönizischer Zeit stammt das Castillo de Gibralfaro.
Ursprünglich als prächtiger Palast gebaut, wurde im 14. Jahrhundert
eine Festung daraus, von der zwei Türme einen direkten Zugang zum
Alcazaba Palast haben.
Im 16. Jahrhundert wurde Malaga, wie viele andere andalusische
Städte auch, katholisch. 1528 wurde mit dem Bau der Kathedrale auf den
Resten einer Moschee begonnen, der erst 200 Jahre später vollendet
wurde. Die kleinen Gnadenkapellen und das wunderschön gearbeitete
Chorgestühl sind einen Besuch wert.
Überall in Malaaga trifft man auf den größten Sohn der Stadt, Pablo
Picasso. Auf der Plaza de la Merzed befindet sich sein Geburtshaus und
das Museo Picasso zeigt 204 Werke des größten spanischen Malers in
einer Dauerausstellung.
Wer sich in Malaga erholen möchte, hat dazu mehr Möglichkeiten als in jeder anderen andalusischen Stadt.
In den historischen Gärten und Parks von Malaga finden sich nicht nur
schattenspendende Bäume, sondern auch tropische und mediterrane
Pflanzen. Besonders schön ist der Garten La Concepción.
Eine andalusische Stadt ohne Flamenco ist undenkbar. In der malerischen
Altstadt von Malaga, aber besonders im alten Hafenviertel El Palo, wird
noch in zahlreichen Lokalen und Kneipen der klassische,
leidenschaftliche Flamenco, nicht nur für Touristen getanzt. Wer nicht
genug vom Flamenco bekommt, der kann entweder in Malaga den Flamenco
erlernen oder am 28. Dezember eines jeden Jahres in die traditionelle
Bodega Venta del Tunel gehen und dort vielen Malaganen zusehen, die bis
zur völligen Erschöpfung Flamenco tanzen.
Malaga ist auch bei Nacht eine fröhliche und quirlige Stadt. Vor
allem in den Sommermonaten, die die Andalusier "locos veranos",
verrückter Sommer nennen, findet das Nachtleben vorzugsweise auf den
Straßen und Plätzen statt. Entlang der schönen Uferpromenade von El
Palo gibt es viele Restaurants in denen ausgezeichnete Fischgerichte
und die heimliche Spezialität Malagas, Gazpachos serviert werden. Diese
kalte Suppe aus Gurken, Sahne, Meeresfrüchten oder Gemüse ist einfach
köstlich. Dazu sollte unbedingt einer der berühmtesten Weine Andalusien
getrunken werden, der Muskateller aus Malaga.
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