Wenn Du jemals ein Tier liebst,
dann gibt es 3 Tage in Deinem Leben,
an die Du Dich immer erinnern wirst...
Der erste Tag
ist ein Tag, gesegnet mit Glück,
wenn Du Deinen jungen neuen Freund
nach Hause bringst.
Wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause
gebracht hast und Du siehst es
die Wohnung erforschen
und seinen speziellen Platz
in Deinem Flur oder Vorraum
für sich in Anspruch nehmen
und wenn Du das erste mal fühlst,
wie es Dir um die Beine streift
dann durchdringt dich ein Gefühl purer Liebe,
das Du durch die vielen Jahre
die da kommen werden mit Dir tragen wirst.
Der zweite Tag
wird sich
acht oder neun Jahre später ereignen.
Es wird ein Tag wie jeder andere sein.
Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment
wirst Du auf Deinen langjährigen Freund
schauen - und Alter sehen,
wo Du einst Jugend sahst.
Du wirst langsame überlegte Schritte sehen,
wo Du einst Energie erblicktest.
Und Du wirst Schlaf sehen,
wo Du einst Aktivität sahst.
So wirst Du anfangen, die Ernährung
Deines Freundes umzustellen
und womöglich wirst Du ein
oder zwei Pillen
zu seinem Futter geben.
Und Du wirst tief in Dir eine
wachsende Angst spüren,
die Dich die kommende Leere erahnen lässt.
Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl
kommen und gehen spüren,
bis schließlich der dritte Tag kommt.
An den dritten Tag
wirst du dich immer erinnern,
weil Du Dich einer Entscheidung
gegenüber sehen wirst,
die Du ganz allein treffen musst
zugunsten Deines lebenslangen Freundes,
und mit Unterstützung Deiner
eigenen tiefsten Seele.
Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund
Dich vielleicht verlassen wird.
Du wirst Dich einsam fühlen,
wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht.
Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe
für dein Haustier stehst,
für das Du die vielen von Freude
erfüllten Jahre gesorgt hast,
wirst Du vielleicht bemerken,
dass eine Seele nur ein wenig kleiner
als Deine eigene anscheinend mit Dir geht,
durch die einsamen Tage die kommen werden.
Und in manchen Momenten,
wenn Dir dein Herz schwer wird,
wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen
entlang streichen spüren..
Nur ganz ganz leicht. Und wenn Du
auf den Platz schaust, an dem Dein lieber
liebster Freund gewöhnlich lag,
wirst Du Dich an die
drei bedeutsamen Tage erinnern.
Die Erinnerung wird voraussichtlich
schmerzhaft sein und einen Schmerz
in Deinem Herzen hinterlassen.
Wahrend die Zeit vergeht,
kommt und geht dieser Schmerz
als hätte er sein eigenes Leben.
Du wirst ihn entweder zurückweisen
oder annehmen,
und er kann Dich sehr verwirren.
Wenn Du ihn zurückweist,
wird er Dich deprimieren.
Wenn Du ihn annimmst,
wird er Dich vertiefen.
Auf die eine oder andere Art, es wird
stets ein Schmerz bleiben.
Doch es wird einen vierten Tag geben,
da kannst du ganz sicher sein
verbunden mit der Erinnerung
an Dein geliebtes Tier.
Und durch die Schwere in Deinem Herzen
wird eine Erkenntnis kommen
die nur Dir gehört.
Sie wird einzigartig und stark sein,
wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier,
das wir geliebt und verloren haben.
Diese Erkenntnis nimmt die Form
lebendiger Liebe an wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt,
nachdem die Blätter verwelkt sind.
Diese Liebe wird bleiben und wachsen
und da sein für unsere Erinnerung.
Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben.
Es ist ein Erbe,
das unsere Haustiere uns vermachen,
wenn sie gehen.
Und es ist ein Geschenk,
das wir mit uns tragen werden solange wir leben.
Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört.
Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist,
um uns unseren geliebten Tieren
wieder anzuschließen
ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.
BRIEF AN MEIN HERRCHEN
Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich ! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub !
HURRA !
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten. Die Türe ging auf und Du hast einen Stock geworfen !
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen !
Als ich zurückkam warst Du nicht mehr da ! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens!
Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und grossen Hunger.
Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
Aber Du bist nicht gekommen !
Dann wurde der Käfig geöffnet. NEIN ! Du warst es nicht.
Es war der Mann der mich gefunden hat ! Er brachte mich in einen Raum es roch nach TOD ! Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen ich will, dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb !
Dein Hund !
Im Tal des Regenbogens
Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir so viel Glück gebracht,
mußtest gehen, bist nun fort, weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall, grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort, wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen, werden wir uns wieder sehen.
Einmal wenn wir uns wieder sehen, werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen, hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier, denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht, Danke, sage ich an dieser Stelle,
gehe nun über diese Schwelle.
Gehe nach Haus zu all den Lieben,
sieh sie warten auf Dich drüben, mach Dir keine Sorgen um mich,
Seelchen, ich vergesse dich nicht!
Botschaft vom Himmel
Letzte Nacht stand ich an deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen, und ich konnte sehen, dass du weintest und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest, winselte ich leise, um dir zu sagen: "Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier."
Heute morgen beim Frühstück da war ich ganz nah bei dir und ich sah dich den Tee einschenken, während du daran dachtest, wie oft früher deine Hände zu mir heruntergewandert sind.
Ich war heute mit dir beim Einkaufen, deine Arme taten dir weh vom Tragen.
Ich sehnte mich danach, dir dabei zu helfen und wünschte, ich hätte mehr tun können.
Heute war ich auch mit dir an meinem Grab, welches du mit so viel Liebe pflegst. Aber glaube mir ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir zum Haus, du suchtest nach dem Schlüssel. Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd: "Ich bin's."
Du sahst so müde aus, als du dich in den Sessel sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht, dich spüren zu lassen, dass ich bei dir bin.
Ich kann dir jeden Tag so nahe sein, um dir mit Gewissheit sagen zu können: "Ich bin nie fortgegangen."
Du hast ganz ruhig in deinem Sessel gesessen, dann hast du gelächelt, und ich glaube, du wusstest.... in der Stille des Abends..., dass ich ganz in deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei..., ich lächle und seh' dich gähnen, und ich sag' zu dir: "Gute Nacht, Gott schütze dich, ich seh' dich morgen früh."
Und wenn für dich die Zeit gekommen ist, den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren, werde ich zu dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.
Es gibt so viel, das ich dir zeigen muss und es gibt so viel für dich zu sehen.
Habe Geduld und setze deine Lebensreise fort...dann komm...komm heim zu mir.
Oh! Welche Liebe, Bewunderung und Stolz...
Sie betreten unsere Welt, naß, wackelig und warm
Und kennen das Leben nicht, das sie erwartet
Sie kämpfen um Atem, Futter und Wachstum,
Um der Liebling eines stolzen und liebenden Menschen zu werden.
Die Glücklichen finden eine Familie, die ihnen Liebe schenkt
Die Kranken verlassen uns mit einem Seufzen
Die Ungewollten werden ausgesetzt, naß und zitternd
Ohne einen liebenden Besitzer, der ihr Jaulen hört.
Hier ein paar Gedanken zum Entstehen dieses Welpen
Wieviel wirst Du für ihn tun und sorgen ?
Bist Du bereit, diese Seele zu lieben, zu ehren und zu pflegen ?
Bis zu seinem letzten Tag ?
Wenn Du diese süßen Welpen züchtest, um die Linie zu verbessern
Wirst Du ihnen beistehen, auch wenn sie krank sind ?
Wenn sie verkauft sind und dann nicht mehr gewollt und zu Dir zurückgebracht werden
Bist Du bereit, sie hereinzulassen ?
Sei liebevoll, fürsorglich und verantwortungsvoll genug um ihnen
Dein Zuhause und Dein Herz wieder zu schenken
Denn du bist es, der sie auf ihre Reise geschickt hat,
Ja, Du bist es der ihnen den Anfang gegeben hat.
Bitte gib ihnen ein Ende, wie der Anfang, den sie hatten
Und denke daran, tief in ihrem Inneren stecken liebende Seelen
Ja, gib ihnen ihr Ende, wie Du ihnen ihren Anfang gegeben hast
Gefüllt mit LIEBE, BEWUNDERUNG und STOLZ.
Dein bester Freund, der Hund
Ich bin nie einsam und allein,ich habe einen Freund ,
und hätte er wie Menschen Tränen,
hätte er auch oft mit mir geweint.
Den Menschen hat er viel voraus,
er kennt den Hass nicht und auch nicht die Lügen.
Er hält auch in der Not zu dir
und wird dich nie betrügen.
Ob du arm bist oder reich,
das ist für ihn kein Grund.
Für ihn bist du der Allerbeste,
dein bester Freund, das ist dein Hund !
Dein Hund
Wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Geduld,
wird einer dich niemals verlassen,
und das ist dein treuer Hund.
Und würdest du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt dir dafür noch die Hand.
Nur Liebe und selbslose Treue
hat er für dich immer parat!
Er beweist es dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er dich hat.
Nennst du einen Hund dein eigen,
wirst du nie verlassen sein,
und solltest du vor Einsamkeit schweigen,
denn du bist doch niemals allein.
Wird einst der Tod dir erscheinen,
und schlägt dir die letzte Stund´
wird einer bestimmt um dich weinen,
und das ist dein treuer Hund.
Drum schäm´ dich nicht deiner Tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht!
Nur er ist, das möchte ich erwähnen, ein Wesen, das stets zu dir steht!
Es tut so weh
Du, mein Hund, bist tot und ich bin still,
weil mein Herz das einfach nicht überwinden will.
Ich vermisse Dich an jedem Tag,
das ist eine große Last, die ich in mir trage.
Ich habe über Deinen Tod schon viel geweint,
denn Du warst einfach mein Kumpel, mein Freund.
Meine Gedanken an Dich sind unermesslich,
denn Deine Art war einfach unvergesslich.
Mit Dir habe ich so viel Zeit verbracht
und des Öfteren über Deine Späße gelacht.
Ich erzählte Dir all meine Sorgen
und fühlte mich bei Dir geborgen.
Ich hatte Dir so viel zu sagen
an manchen schlechten Tagen.
Du warst für mich ein Lichtblick in dieser Welt
und nicht aufzuwiegen mit viel Geld.
Du warst mir immer sehr treu,
worüber ich mich auch heute noch freue.
Nun hast Du mich verlassen und ich bin noch hier,
ach wärst Du doch noch bei mir, mein treues Tier.
Du, mein bester Freund, bist nun für mich verloren
und stehst schon im Tierparadies vor den Toren.
Die letzten Tage hast Du sehr gelitten
und ich hörte Deine stillen Todesbitten.
Doch auch wenn der Tod letztendlich das beste für Dich war
komme ich mit Deinem Tod einfach nicht klar.
Ich habe getrauert über Deinen Verlust
und bin gefallen in einen tiefen Frust.
Ich werde Dich nie wieder toben sehen,
wie soll ich das nur jemals verstehen.
Ich hätte nie gedacht, dass Deine Zeit kommt so schnell schon,
aber Deine Krankheit trug Dich mir davon.
Du musstest einfach zu früh gehen,
aber das hätte ich auch ein paar Jahre später so gesehen.
Vermissen
Uns blieb zu wenig Zeit zum Abschied nehmen.
Aus grauen Wolken regnet Traurigkeit,
sammelt sich mit meiner Augen Tränen
in einem See, geflutet zwischen Raum und Zeit.
Es ist nicht leicht, den Tod zu akzeptieren,
so schwer, Realitäten zu verstehen.
Es tut so weh, Dich zu verlieren,
doch Du hilfst mir, die Wunderwelt zu sehen.
Wenn Sonnenschein und Regen sich berühren,
dann zeigst Du mir den Weg von mir zu Dir.
Die grauen Wolken haben sich verzogen.
Ein Sonnenstrahl benetzt den letzten Regen.
Und aus dem See entsteigt ein Regenbogen,
ich schicke Dir darauf einen Gruß entgegen.
Wie konntest Du nur?
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachtetem Sofakissen, wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich „böse“ war erhobst Du den Finger und fragtest mich: „Wie konntest Du nur?“ – aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es etwas länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn „Eiscreme ist schlecht für Hunde“, sagtest Du) und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst Du an mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen – und auch damit Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich und tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschung hinweg, tadelte Dich niemals wegen falscher Entscheidungen und überschlug mich vor Freude wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein „Hundemensch“ - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr.
Ich war glücklich, weil Du glücklich warst.
Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch, und wollte sie genau so bemuttern. Nur, dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte.
Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde nur zu einem „Gefangenen der Liebe“.
Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihren Berührungen – denn deine Berührung war jetzt so selten geworden – und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten – hörte ihren Sorgen und Träumen zu – und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Autos in der Auffahrt.
Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest mein Foto aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit einem „Ja“ geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von „Deinem Hund“ in „nur einen Hund“ verwandelt und jede Ausgabe für mich wurde für Dich ein Dorn im Auge.
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt und Du und Sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht erlaubt sind. Du hast die richtige Wahl für „Deine“ Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.
Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hund und Katzen, nach Angst und Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest: „Ich weiß, sie werden ein gutes zuhause für Sie finden“. Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in mittleren Jahren erwartet – auch mit „Stammbaum“. Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln von meinem Halsband lösen, als er schrie: „Nein Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!“ Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektion, die Du ihm gerade beigebracht hattest, über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung und über Respekt vor allem Leben.
Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und sagten: „Wie konntest Du nur?“
Sie kümmern sich hier im Tierheim um uns so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du – dass Du Deine Meinung geändert hättest – das all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei …oder ich hoffte, dass es zumindest jemand sei, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte.
Als ich einsah, dass ich nichts Aufzubieten hatte, gegen das vergnügte „um Aufmerksamkeit heischen“ unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte, als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen und trottete hinter ihr her, den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Sie hob mich auf den Tisch, kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung.
Für den Gefangenen der Liebe war jetzt die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß, war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastete schwer auf ihr und das fühlte ich, genau so wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich spürte und fühlte wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte: „Wie konntest Du nur?“
Vielleicht verstand sie ja die Hundesprache und sagte deshalb: „Es tut mir ja so Leid!“ Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert, noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre – einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, das mein „wie konntest Du nur?“ nicht ihr galt.
Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. Möge Dir jeder in Deinem Leben soviel Loyalität zeigen!
Wenn ein Hund stirbt, stirbt auch ein Teil des Menschen. Ein Hund ist Liebe, Treue und ewiges Kind. Seine Augen sind ein Spiegel unserer Seele. Die Liebe eines Hundes ist geliehenes Glück. Wenn das Glück sich neigt, spüren wir die Einsamkeit.
Das ist der Alltag.... am Fuße der Regenbogenbrücke.Aber es gibt auch andere Tage und Vorkommnisse. Manchmal kommen Tiere zur Regenbogenbrücke, die noch nicht bereit sind, für die Überquerung der Brücke. Sie fühlen, dass ihr Leben auf Erden unvollendet war. Und, ihr werdet es kaum glauben, diese Tiere dürfen zurück. Nun ja, eigentlich wohl mehr ihre Seele, die sich dann auf der Erde ein neu geborenes Tier aussuchen, um dann wieder, wie zufällig, bei dem vorher geliebten Menschen lebt, der es wohl ahnt, aber nicht so richtig glauben kann.
Du bist mein Stern in dunkler Nacht..deine Liebe begleitet mich ,ich bin unendlich traurig das du nicht mehr bei mir sein kannst...Ich vermisse dich...
Weißt Du, Dein Hund wird IMMER bei Dir sein, er geht nicht einfach weg und ist verschwunden, sondern er hat seinen Platz in Deinem Herzen und seine Energien umgeben Dich auch weiterhin und er wird Dir auch weiterhin zur Seite stehen und Dich beschützen.
Weist du...wie ein Regenbogen entsteht? Aus Tränen, die auf die Erde fallen. Aus jeder Träne entsteht ein Regenbogen, und jede sucht sich einen Weg zum Herzen eines Menschens. Jetzt weist du, wie kostbar Tränen sind.
Wenn ein geliebtes Tier von uns gegangen ist, so bleibt es doch ein Bestandteil unserer Welt - nicht nur in der Erinnerung. Wenn wir wollen , können wir es spüren, jetzt und überall: in jedem Sandkorn, in jeden Windhauch, in jedem Sonnenstrahl, im Duft jeder Blume, im Rauschen des Regens, im Funkeln der Sterne.
Diesen Weg muss ich alleine gehen, mit vier Beinen und ohne Dich, mein zweibeiniger Freund. Der laue Wind wird wieder kühler wehen Die Sonne früher untergehen. Bis wir beide wieder sind vereint. Ich weiß, Du wirst sehr traurig sein Und manche Träne um mich weinen Unsere Wege musst gehen Du nun ganz alleine .Verwandte Seelen wie wir, entfernen sich niemals so weit dass sie ihre Klingen nicht mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von Raum und Zeit Ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit wird sie wieder zusammen führen.
Du bist deinen letzten Weg gegangen und viele neue Freunde wirst du finden,also fürchte dich nicht! Suche nach meinen beiden Engeln,sie werden dich begleiten.
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Klein Rotti |
Klein Rotti war allein zu Haus, Herrchen und Frauchen waren aus, sie kamen heim-oh welch ein graus! Wie sieht denn jetzt die Wohnung aus? Langeweile tut nicht gut, weshalb ein Rotti etwas tut!
Der Fleckerl Teppich hat ein Loch, klein Rotti sagt: er schmeckte doch! Zwar war er anfangs etwas zäh, doch das verbesserte sich jäh, kaut man geduldig nur drauf rum... ihr nehmt mir dies doch jetzt nicht krumm?
Die Schuhe kannst jetzt auch vergessen, die haben noch nie g`scheit gesessen! Der Absatz wurde leicht verkürzt dass Frauchen mit den Pumps nicht stürzt. War dies richtig? Oder dumm? Egal...die stehen ja doch nur rum!
Klopapier auf der Rolle...da fällt Klein-Rotti aus der Rolle... verteilt wurd es auf alle Zimmer, benutzen kannst Du es jetzt nimmer. Klein Rotti hat gut nachgedacht... und auch die Bürste mitgebracht!
Der Pflanze ist der Topf zu klein! Auch hier fiel Rotti etwas ein... Die wurde einfach umgestürzt... Die Wurzeln fachmännisch verkürzt... Und auch der Blätter warn`s zuviel...Übrig blieb... nur noch der Stiel!
Die Stofftiere? Schlecht dekoriert! Das ganze gehört umsortiert... Es schaut doch gleich viel besser aus... Guckt aus jedem Eck eins raus! Auch Teddy blieb nicht ungeschoren...Klein Rotti? Wo sind seine Ohren?
Mittendrin in dem Gewühl, sitzt klein Rotti...sagt nicht viel. Gerade wollt er sich noch freun und stolz auf seine Taten sein...Doch Herrchen`s Blick schaut seltsam aus... und Frauchen stößt nur Flüche aus... Findet ihr mein Werk nicht fein??? Dann laßt mich auch nicht mehr allein!!
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