Wissenschaftlicher Name: Viridasius spec. 'forestform' Madagaskar Erstbeschreiber: Simon 1889 Grösse: siehe unten Herkunft: Madagaskar Lebensraum: Wald, auf Bäumen, Baumrindenhöhlen, auch Bodennähe Temperatur Tag: ~ 25 bis 28 Grad Nacht: ca. 20 Grad Luftfeuchtigkeit: ~ 80 %, Erde feucht halten Grösse des Terrariums: für adulte Tiere mind. 30x30x40 cm Bodengrund: Mischung aus Blumenerde, Humus, Lehmpulver
Bemerkungen: Informationen über die Art finden sich noch spärlich. Diese Daten habe ich aus dem Netz zusammengetragen; größtenteils übersetzt aus dem Spanischen und Niederländischen mit einem Translator.
http://www.vogelspinnenforum.nl/index.php?topic=7228.0 http://forotarantulas.mforos.com/1239526/8153561-viridasius-sp-waldform-madagascar/
Keine Gewähr für Richtigkeit.
Sehr schnelle Tiere, die auch größe Sprünge machen können. Gerade unbekannte Arten sind mit Vorsicht zu behandeln, da das Giftpotential nicht erforscht ist. Die Art soll aber nicht aggressiv sein, was sie auch nicht nötig hat; sie flieht pfeilschnell ggf. mit einem Sprung.
Gut feucht halten. 80 - 85% LF, ca. 27 Grad, hohes Terrarium, Blätter, Äste, Höhlen, Kork, Rinde anbieten.
aus dem Platnick Gen. Viridasius Simon, 1889 [urn:lsid:amnh.org:spidergen:01809] N.B.: removed from the synonymy of Vulsor Simon, 1889 by Lehtinen, 1967: 274.
mf fasciatus (Lenz, 1886) *....................Madagascar [urn:lsid:amnh.org:spidersp:020814] Phoneutria fasciata Lenz, 1886: 404, pl. 10, f. 7 (Dmf). V. pulchripes Simon, 1889b: 233 (Dm). Vulsor f. Simon, 1897a: 127, f. 127-131 (m). V. f. Lehtinen, 1967: 274 (Tmf from Vulsor). V. pulchripes Silva, 2003: 49, f. 19a (m).
* Domain: Eukaryota Whittaker & Margulis,1978 - eukaryotes o Kingdom: Animalia Linnaeus, 1758 - animals + Subkingdom: Bilateria (Hatschek, 1888) Cavalier-Smith, 1983 - bilaterians # Branch: Protostomia Grobben, 1908 - protostomes * Infrakingdom: Ecdysozoa Aguinaldo Et Al., 1997 Ex Cavalier-Smith, 1998 - ecdysozoans o Superphylum: Panarthropoda Cuvier + Phylum: Arthropoda Latreille, 1829 - Arthropods # Subphylum: Arachnomorpha Heider, 1913 * Infraphylum: Cheliceriformes o Superclass: Chelicerata + Class: Arachnida Cuvier, 1812 - Arachnids # Subclass: Micrura * Order: Araneae Clerck, 1757 - Spiders o Suborder: Opisthothelae-Modern spiders + Infraorder: Araneomorphae # Superfamily: Lycosoidea * Family: Ctenidae o Genus: Viridasius
Die Viridasius kommt in Ankarana vor, Nord-Madagaskar. Es scheint eine Höhlen- und eine Waldform zu geben. Die Höhlenform baut größere Höhlen, eher am Boden. Während die andere sich auf Bäumen ihre Höhle/Unterschlupf sucht. Zum Häuten bauen sie eine Art Sack aus Gespinnst.
Adulte Männchen haben eine Spannweite von 12 - 14 cm, Weibchen sind etwas kleiner. Ansonsten einfach zu halten, bei +/- 25 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit v. ca. 80 %, ausreichende Belüftung. Ein Kokon hat eine Entwicklungszeit von +/- 30 Tage, enthält ca. 70 - 100 slings.
Viridasius sp. 'forestform' Madagaskar
Einzug 19.08.09, NZ 05/2009
KL ca. 1 cm, eine Beinlänge ca. 2 cm
Den Umzug aus den Filmdöschen vollzog ich gottseidank in der Badewanne (Stöpsel!); die ich dank einer Eingebung ;-) vorher nass machte. Mit schnellen Fluchtversuchen hatte ich zwar gerechnet, aber nicht so extrem. Bei der ersten Spinne war die Wanne noch trocken - pfeilschnell war sie bis zur Aufhängung des Duschvorhanges 'hochgeflogen', nicht möglich mit den Augen zu folgen.
Die anderen drei konnten irgendwie durch die Nässe nicht so schnell sprinten oder sie waren irritiert (hatte den Anschein, als würden sie sofort trinken, obwohl Transport-Döschen noch feucht war). So ließen sie sich mit der Dose wieder gut einfangen.
In den hochkant aufgestellten Dosen (meine gut behüteten ;-), über 10 Jahre alten Rocher-Dosen, nicht mehr zu bekommen in der Form) haben sie auch erst minutenlang an Tropfen gesessen, um dann sofort Mini-Heimchen zu fangen.
Auffällig ist, dass alle vier kopfüber fressen; es mag Zufall sein - oder Eigenart. Ich sah auch, dass die Heimchen sehr lange lebten (nicht wie bei den meisten VS). Ich weiß nicht, ob man daraus auf das (minder vorhandene) Gift schließen kann.
alle 4 Spinnen haben 'über Kopf' gefressen
nach dem Fang
25.07.2009Über Nacht hat die erste Spinne der 4 Exemplare eine Art Sack oder geschlossene Hängematte gewebt, in dem sie nun sitzt. Das Gespinnst ist mit kleinen Erdfusseln getarnt. Thomas Vinmann hat erwähnt, dass sie sich in diesem Sack häutet. Leider keine besseren Fotos durch die Plastikdose möglich
06.11.2009Die drei Viridasius habe ich von den ROCHER-Schachteln nach nochmaliger Häutung in größere Terris umgesetzt (2 x 20er-Würfel und einen 15er-Würfel). Es empfiehlt sich bei so schnellen Spinnen, sie vor Umsetzung ca. 5 Minuten kühlzustellen, evtl. im Kühlschrank.Sie sind starke Fresser, erbeuten z.T. fast doppelt so große Heimchen, wie sie selbst sind. Ich stelle fest, dass sie anscheinend kein Gift in das Opfer injizieren, das Insekt lebt und bewegt sich, auch noch im halb aufgefressenen Zustand. hier wieder beim meist zu beobachtenden "kopfüber"-Fressen KL nun ca. 1,5 - 2 cm Jan 2010  Febr. 2010, Spannweite ca. 5 cm 
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