Wissenschaftlicher Name: Thrixopelma pruriens Erstbeschreiber: Schmidt, 1998 Grösse: bis ca. 7 cm KL Herkunft: Chile, Peru Lebensraum: Bodenbewohner Temperatur Tag: ca. 25 - 27 °C Nacht: ca. 22 °C Luftfeuchtigkeit: eher höher, ca. 70-80 % Grösse des Terrariums: bei mir 30x30x30 cm Bodengrund: Mischung aus Blumen- und Kakteenerde plus Lehm
Aussehen/Bemerkungen:
Die Grundfarbe ist dunkelbraun bis schwarz; Abdomen dunkler mit längeren, gelblichen Haaren. Bei Lichteinfall sollen die Beine dunkelblau schimmern. Auch an den Beinen längere, gelbe Haare. An den Knien weiß-gelbe Streifen.
Sie braucht eine Korkröhre als Unterschlupf, da sie selbst nicht gräbt. Meine pruriens hat diese auch sofort angenommen. Mir fällt auf, dass sie sehr lange zum Verdauen braucht. Das Heimchen wird mehrmals abgelegt und nach gewisser Zeit wieder aufgenommen. Feuchter halten, wobei auch ein trockener Bereich angeboten werden sollte. Ihre Höhle spinnt sie aus und nutzt dazu auch Erde/Blätter. Eher versteckt lebend. Soll aggressiv sein und bombadiert schnell. Dies kann ich bei meinem Exemplar nicht beobachten, sie streckt bei Bedrängung nur das Abdomen entgegen. Laut Ferry Pribik, der Spezialist dieser Art ist, handelt es sich sowohl bei den Paraphysa spec. als auch Thrixopelma pruriens in der Regel um Tiere der Gattung HOMOEOMMA. Eine genaue Bestimmung steht aber noch aus.
aus THE TARANTULA BIBLIOGRAPHY: Schmidt, G.E.W. 1998.
Die chilenischen Vogelspinnen der Gattungen Grammostola
Simon, 1892, Paraphysa Simon, 1892,
Euathlus Thrixopelma
Schmidt, 1994 (Araneae: Mygalomorphae: Theraphosidae: Theraphosinae)
mit Beschreibung einer neuen Thrixoplema-Spezies. Arthropoda 6(1): 3-10. [p. 6, f. 2].
Middleton, R.E. et al. 2002.
Two tarantula peptides inhibit activation of multiple sodium channels. Biochemistry. 41(50): 14734-14747. (Thrixopelma pruriens)
Schmidt, G.E.W. & D. Antonelli. 1999.
Das Männchen von Thrixopelma pruriens
Schmidt 1998 (Arachnida: Araneae: Theraphosidae: Theraphosinae). Ent. Z., Frankf. a. M. 109: 20-26. [p.
22, f. 8-17]. Ausserer, 1875 und
Thrixopelma pruriens
bei mir seit 25.04.2009
eine friedliche und eher fluchtbereite VS

Terri der pruriens - 30x30x30 cm
 28.4.09Zwei Tage nach Einzug hat die pruriens schon einen Erdwall am Eingang der Höhle aufgebaut. Die VS ist im Vergleich zum Höhleneingang sehr klein, dort sitzend beträgt sie nicht mal 1/4 des Eingangs. Hat aber mittlerweile schon 2 Heimchen verspeist. - nun aber die Höhle komplett mit Erde verschlossen. 24.05.2009 Häutung Gestern abends ist die pruriens wieder aufgetaucht; gehäutet - nun mit einem ziemlich schmalem Abdomen. Ich habe drei Heimchen reingesetzt (da auch relativ großes Terri im Vergleich zu VS). Sie hat sofort zwei gefangen, getötet und in die Höhle geschafft - und lauert schon auf das dritte. Sie hat nicht wirklich an Größe zugenommen. 20.07.09 HäutungVor ca. 3 Wochen hat sich die pruriens wieder gehäutet, diesmal einen größeren Wachstumsschub erfahren. Heute, 25.07, sieht man langsam, dass ihr Abdomen dicker wird. Sie ist ein starker Fresser, ohne dass sie merklich zunimmt. In letzter Zeit hat sie Heimchen, eine Schabe, eine Rosenkäferlarve und heute ein Stückchen Rindfleisch bekommen. Noch immer hat sie großen Jagdtrieb, geht auf jedes Tröpfchen Wasser los. Eine sehr interessante Art, die auch tagsüber aktiv ist, gerne klettert - sich bei Störung jedoch in ihre Höhle zurückzieht. Bilder leider unscharf, Nacht und durch Glas
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