evelyns_spinnen
 

 

HOME

S.O.S. Hilfe für Tiere

! Versand von VS

Meine Terrarien

Bau der Abdeckung/10 W

GRUPPENHALTUNG A.francki

*Acanthogon. black

*Acanthogon. francki

*Acanth. geniculata

*Acanth. musculosa

*Aphon. bicoloratum

*Aphon. chalcodes

*Aphon. sp. Maverick

*Augacephalus sp. mozamb.

*Avi. versicolor

*B. albiceps

*B. auratum

*B. boehmei

*B. smithi

*B. vagans

*Ceratog. marshalli

*C. cyaneopubescens

*Coremiocnemis tropix

*Euathlus sp fire

*Euathlus sp femur blue

*Euathlus sp Lo Valdes

*Euathlus sp violett

*Euathlus sp smaragd

*Euathlus vulpinus

*Eucrat. pachypus

*G. concepción

*G. formosa sp

*G. iheringi

*G. porteri

*G. pulchripes 0.1+1.0

*G. rosea

*Holothele incei - Gruppe

*L. itabunae

*L. parahybana

*L. difficilis

*Maraca horrida

*Monocentropus balfouri

*Orphnaecus sp Negros

*Selenobrachys philipp.

*Stichoplastoris sp.

*Thrixopelma ockerti

*Thrixopelma pruriens

*Viridasius sp forestform

*Yamia sp Khao Lak

LINKS / ZÜCHTER

rePage

GÄSTEBUCH

Kontakt

Impressum

 
 
 


Kostenlose Tools für Deine Homepage
OnlineWebService.de - Kostenlose Homepage Tools seit 1999. Einfach mal reinschauen!

Wissenschaftlicher Name: Grammostola spec. "Concepción"
Erstbeschreiber: noch nicht erstbeschrieben
Grösse: ca. 5 - 6 cm KL
Herkunft: Chile,
Gegend um Talcahuano, auf der Halbinsel Concepción
Lebensraum: Bodenbewohner
Temperatur Tag: 23 - 25 °C   Nacht: kühl, ~ 17 °C, Winterruhe empfohlen spez. bei Zuchtplanung
Luftfeuchtigkeit: 60-70 %
Größe des Terrariums: bei mir 30x30x25 cm


Bemerkungen:

Diese Grammostola habe ich von der www.Reptilienauffangstation.de übernommen. Es wurde in einem Münchner Wald gefunden.
Erst nach der Häutung steht nun die Art fest, G. spec. "Concepción".

Besonderes:  Die concepción ist möglicherweise die bisher einzige bekannte unter den Grammostolis, die eine Scopula (flügelartige Verbreiterung an den Vorderbeinen) besitzt.




Grammostola spec. "Concepción" 0.1
Fundtier / Wald München
seit 21.05.09 in der Auffangstation, kam am 19.06.09 zu mir
KL ca. 5 cm


die Art befindet sich nicht mehr in meinem Bestand. Aus Informationsgründen behalte ich die Beschreibung/Seite aber weiterhin in meiner hp (mit Absprache des Neubesitzers)


                                                                                     

Hier die Grammostola sp im Quarantäne-Terri, sie hat keine Brennhaare mehr auf dem Abdomen
kein Wunder, man weiß ja nicht, wie lange sie sich im Wald aufgehalten hat



auch der Carapax wirkt "wie abgewetzt". Sie ist sehr ruhig, bewegt sich kaum, wird sich aber sicher erholen, erst recht, wenn eine Häutung stattgefunden hat.

Ich bin mir unsicher, ob dies eine porteri ist. Bei Einzug sehr blass; nun hat es den Anschein, dass sie mehr Farbe bekommt. Erst nach Häutung kann ich mehr sagen.

03.08.09 - Häutung
Die Grammostola hat bis jetzt kein Futter angenommen; sie ist seit 3 Wochen auch sehr träge. Das Abomen ist sichtlich kleiner geworden.
Heute endlich! Seit Stunden liegt sie auf dem Rücken. Hoffen, dass die Häutung gut verläuft.

Sie hat an den Beinen einige seltsame, weiße Punkte, so groß wie Milben, aber es sind keine. Sie sind unbeweglich (diese sind nun auch nach Häutung wieder an selber Stelle zu erkennen).







04.08.09

Die Häutung ist gut verlaufen. Sehr schöne VS, aber das kann aber keine G. rosea/porteri sein!
Sie hat über den Metatarsen diese "flügelartige Verbreitung" (Scopula), wie bei einer Baumvogelspinne. Dies ist mir vorher nicht aufgefallen. Leider bin ich in Bestimmung nicht gut; ich werde jemanden suchen, der die Haut untersuchen kann.


Exuvie:
 




Auch nach der Häutung ist die G. spec. sehr ruhig und träge; wie als würde es sich um ein älteres Tier handeln.



Fotos 3 Tage nach Häutung.






Es ist nun von drei Seiten die Vermutung bestätigt worden, es ist eine Grammostola spec. Concepción.
hier Vergleichsfotos von Ondrej Rehák sowie spiderlinge.de, wo man ansatzweise auch d. Scopula erkennen kann. Hier Haltungs-/Habitat-Infos von 08/2006 v. Pedro Avaria zu sp. Concepción.

Spermathek


Die Exuvie wurde nun untersucht; ich zitiere:


"Ich habe an der Exuvie alle wesentlichen Gattungs-Merkmale für Grammostola spp. gefunden.

...
Anbei ein Foto der Spermathek (Glückwunsch zum Weibchen), welche sehr der von G. rosea (KLICK) ähnelt. Sowie ein Bild der Bedornung am Metatarsus. Die Dornen sind recht auffällig von einem Kranz sehr heller Haare umstanden, was schon mit bloßem Auge als helle Punkte zu erkennen ist.

Die Scopula an der vorderen Beinen sind zwar wirklich recht breit, hatte ich bisher bei Grammostola spp. so auch noch nicht gesehen. Wenn man aber bei den Bildern von Ondrej genau hinsieht, sieht es auch so ähnlich aus.
Vlt. bekommt man ja noch eine Exuvie zum vergleichen.
http://img40.imageshack.us/img40/130...08spermdor.jpg
http://img40.imageshack.us/img40/609...met2dornen.jpg

Hier noch ein Foto, Scopula Metatarsus II.
http://img530.imageshack.us/img530/9...n24tarmet2.jpg"

Sehr schön, der erste Beweis, dass es sicher eine Grammostola ist.



Ich freue mich, hier die aktuelle mail (Aug. 09) von Pedro Avaria einfügen zu dürfen, nach Sichtung meiner Fotos der G. spec.:

Zitat: "Zur Sache also:

Das Foto des frisch gehäuteten Tieres zeigt eindeutig: Grammostola sp. "Concepción".
Ich weiß nicht, ob die G. sp "Concepción" die einzige Grammostola ist, die diese Scopula aufweist. Ich weiß aber, dass unter den mir bekannten Grammostoli (rosea, porteri, mollicoma, aureostriata, actaeon, musculosa, alticeps,  grossa, sp "concepción", sp "Formosa", iheringi, mendozae, pulchra und vachoni) keine andere Art eine derart verbreitete Scopula aufweist.

Natürlich kannst du Texte von mir zitieren und nutzen. Es geht ja um das Wohl der Spinnen. Nur glaube ich, dass der zitierte Text (siehe oben, link zu Text P. Avaria's thread in Arachnophilia) relativ alt ist, denn wir haben einiges von der Art inzwischen gelernt bzw. verstanden.
2007 bekam ich etwa 80 Tiere. Ich habe sie von vornherein von den vorhandenen 50 oder 60 alten Tiere getrennt gehalten. Die älteren Tiere waren inzwischen zwei oder mehr Jahre bei mir. Ich hatte sie nicht verkauf, weil sie "zersaust" aussahen,  sich kaum bewegten und kaum frassen. Sie häuteten sich nicht, starben aber auch nicht.

Die neuen häuteten sich , frassen gut, waren nicht so agressiv. Wir haben sie verpaart und 2008 auch nachgezüchtet.

Die ältere Gruppe war also krank.

Mit Boris Striffler sind  wir der Meinung, dass die G. sp "Concepción", deren terra typica die Halbinsel Concepción ist, hochwahrscheinlich die durch G. Schmidt für ungültig erklärte "alte" Grammostola cala ist. (Sie war zunächst zum Synonym für G. spatulata  und später eben für ungültig erklärt worden). Die terra typica von G. cala ist eben die Gegend um Talcahuano, auf der Halbinsel Concepción."



Foto ca. 5 Tage nach Häutung


09.08.09
Nun freut mich die "Waldfee" umso mehr ;-)
Wenn man die Temperaturen in ihrem Habitat (threat #4) anschaut, kann man sich schon vorstellen, dass sie in unseren Wäldern bestimmt eine zeitlang gut überleben kann.

Die concepción durfte in ein besser geeignetes Terri umziehen.
Da sie eher träge ist, habe ich einen größeren Terrassenbereich geschaffen und 'bequemere' Ruheplätze, als in dem Quarantäne-Becken.






Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


- w -    Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de