evelyns_spinnen
 

 

HOME

S.O.S. Hilfe für Tiere

! Versand von VS

Meine Terrarien

Bau der Abdeckung/10 W

GRUPPENHALTUNG A.francki

*Acanthogon. black

*Acanthogon. francki

*Acanth. geniculata

*Acanth. musculosa

*Aphon. bicoloratum

*Aphon. chalcodes

*Aphon. sp. Maverick

*Augacephalus sp. mozamb.

*Avi. versicolor

*B. albiceps

*B. auratum

*B. boehmei

*B. smithi

*B. vagans

*Ceratog. marshalli

*C. cyaneopubescens

*Coremiocnemis tropix

*Euathlus sp fire

*Euathlus sp femur blue

*Euathlus sp Lo Valdes

*Euathlus sp violett

*Euathlus sp smaragd

*Euathlus vulpinus

*Eucrat. pachypus

*G. concepción

*G. formosa sp

*G. iheringi

*G. porteri

*G. pulchripes 0.1+1.0

*G. rosea

*Holothele incei - Gruppe

*L. itabunae

*L. parahybana

*L. difficilis

*Maraca horrida

*Monocentropus balfouri

*Orphnaecus sp Negros

*Selenobrachys philipp.

*Stichoplastoris sp.

*Thrixopelma ockerti

*Thrixopelma pruriens

*Viridasius sp forestform

*Yamia sp Khao Lak

LINKS / ZÜCHTER

rePage

GÄSTEBUCH

Kontakt

Impressum

 
 
 


Kostenlose flirten und Bilder bewerten
Die Flirt-Community mit Fotoalbum, Chat, Gästebuch und vielem mehr

Wissenschaftlicher Name: Eucratoscelus pachypus
Erstbeschreiber: Schmidt & V. von Wirth, 1990
Grösse: ca. 4-5 cm KL, Männchen nur ca. 2 cm
Herkunft: Ostafrika, Tansania 
Lebensraum: unterirdischer Röhrenbewohner
Temperatur Tag: ca. 25 - 30 °C   Nacht: ca. 20 - 22 °C
Luftfeuchtigkeit: ca. 50 - 60 % (aus trockenem, aridem Gebiet)
Grösse des Terrariums: 30x30x30 cm
Bodengrund: bei mir Mischung aus Kakteen- und Blumenerde, Sand und Lehmpulver



Aussehen/Bemerkungen: Das besondere an dieser VS sind die stark verdickten Hinterbeine durch die Behaarung, nur bei den Weibchen. Deutlicher Dimorphismus; Männchen haben diese Behaarung der Hinterbeine nicht. Eher klein bleibende Art.

Weibchen: Abdomen, Carapax und Hinterbeine sind dunkelbraun, hinteres Beinpaar deutlich dicker. Carapax mit leichter sandfarbener Zeichnung. Das vorletzte Beinpaar scheint leicht dunkler, restlichen Laufbeine sowie Chelizeren hellgrau bis sandfarben.
Männchen: Sie sind sandfarben bis gelblich von der Farbe und haben keine verdickten Hinterbeine. Angedeutetes "Gesicht" auf dem Abdomen. Schwarzes Muster auf dem Carapax sowie um den Augenhügel schwarz.

Hoher Bodengrund (wenn möglich sogar 20 - 30 cm), da tiefe und ausgedehnte Wohnröhren gegraben werden. Gut grabfähige Lehm-/Sand-/Erdemischung; Oberfläche trocken halten. Gut ist eine Aufwärmmöglichkeit z. B. durch Halogenspot, auch bis 30 Grad. Tagsüber meist versteckt, kommt nachts aus ihrer Röhre oder sitzt auch nur am Eingang.

Die Eucratoscelus pachypus ist eine mittelmäßig aggressive Art. Sie versucht erst zu flüchten, bei anhaltender Belästigung beisst sie auch zu. Nachzucht sollte angestrebt werden, erst wenige Nachzuchten in D-Land, wobei adulte Männchen schwer zu bekommen sind.

Literatur:

  • GALLON, R. C. (2002): Revision of the African genera Pterinochilus and Eucratoscelus (Araneae, Theraphosidae, Harpactirinae) with description of two new genera. Bull. Br. Arachnol. Soc. 15(5): 201-232.
  • GALLON, R. C. (2004): Captive breeding Eucratoscelus pachypus. British Tarantula Society Journal 19(3): 78-81.
  • SCHMIDT, G. & V. VON WIRTH. (1990): Eine neue Vogelspinne aus Tansania Eucratoscelus pachypus sp. n. (Araneida: Theraphosidae: Harpactirinae). Arachnol. Anz. 6: 11-14.       (Quelle: http://www.arachnophilia.de/)

 


Eucratoscelus pachypus 0.1

NZ 2007


die Art befindet sich nicht mehr in meinem Bestand. Aus Informationsgründen behalte ich die Beschreibung/Seite aber weiterhin in meiner hp (mit Absprache des Neubesitzers)

 

pachypus nach dem Einzug, KL knapp 2,5 cm

Sie hat nun eine leicht vorgestochene Röhre unter kleinem Kork angenommen, auch Beute wurde schon gemacht. Bis jetzt eine sehr scheue VS.

 

21. Juni 08   Nun, nach 2 Wochen Eingewöhnungszeit, freut es mich, dass meine pachypus auch tagsüber meist auf der Wurzel sitzt (gegenteilig zu der offiziellen Charakterbeschreibung). Ich nehme an, dass sie die Wärme sucht.

Sie hat die angebotene vorgestochene Röhre unter einem Korkstück angenommen, bis jetzt keine Grabtätigkeit, nur ein wenig Spinnfäden im Bereich zur ihrer Höhle. Bei Störung Rückzug, keine Aggressivität.

Ich halte sie sehr trocken (Erde, Sand, Lehmmischung). Wasser scheint ihr ein Greuel ;-) eine kleine Muschel mit Wasser wird immer sofort mit Sandbrocken gefüllt. Sie ist sehr wärmeliebend.

 

29. Juni  Innerhalb ein paar Tagen hat sie die kleine vorgestochene Röhre groß 'unterkellert'. Soweit ich einsehen kann, ein wirklich großflächiger Hohlraum im Gegensatz zu der noch kleinen Spinne.

Der Eingang ist noch in Bau, jeder Wassernapf wird miteingebaut; ich habe ihr nun die Muschel gelassen. Sie sitzt auch tagsüber immer sichtbar am Höhleneingang.

 

 

August 08

Die pachypus hat sich mittlerweile gehäutet. Sie scheint ein guter Futterverwerter; nimmt Heimchen an, fast so groß wie sie selbst, ihr Abdomen nimmt aber nicht an Größe zu.

Sept. 08

Die pachypus ist in einen 30er-Würfel umgezogen. Sie hat zwar erst KL ca. 3 - cm, aber sie baut großräumige Höhlensysteme.

hier kurz nach Einzug


April 2009

Das Terrarium steht im Regal am Boden, da es sehr schwer durch den hohen, lehmigen Bodengrund ist. Daher komme ich trotz Beleuchtung nur auf eine Temperatur von 21 bis höchstens 23 Grad.

Ich nehme an, aufgrund dessen hat sie hat ihr Röhrensystem eher in Richtung Wärmquelle gesponnen. Vom Appetit her scheint die kühlere Temperatur keine Auswirkung zu haben; sie frisst gut. *

An einen Bock zu Verpaarung zu kommen, scheint momentan ein schwieriges Unterfangen zu sein.

* edit: Ich scheine mich getäuscht zu haben. Im März 09 habe ich durch Zufall entdeckt , dass ein Plastikverschlußteil am Deckel des Terris abgebrochen war. Ich sah, wie ein Heimchen durch diesen Spalt flüchtete. Somit kann ich davon ausgehen, dass einige der Futtertiere entkommen sind, nicht durch das Weibchen gefressen wurden.



Eucratoscelus pachypus 1.0

bei mir seit 16.06.2009, RH 02/09




Vielgesucht  - und nun endlich darf ich einen pachypus Bock zu meinen Untermietern zählen ;-)

Am 16.6. per Post erhalten; in guter Verfassung - aber er ist wirklich sehr klein. Ein 15x15x15 cm-Würfel ist ausreichend für ihn.

Bald versuche ich eine Verpaarung.
In welchem Ernährungszustand das Weibchen ist, kann ich nicht beurteilen, ich sehe sie niemals komplett.
Eine Häutung dürfte eigentlich nicht anstehen, da ich vermute, sie hat sich vor ca. 2 Monaten gehäutet.
Da sie sehr versteckt lebt, man meist nur die vorderen Taster sieht, kann ich es schlecht beurteilen.
Aber ich dachte, ich sah einen minimalen Größenunterschied.



Hier beim Auspacken/Fleischsalatdose


nach dem Einsetzen in den 15er-Würfel, nun hat er sich einen Unterschlupf gesucht, nur nächtliches Umherwandern


Das selbe Symptom: der kleine Wassernapf wird immer zugeschüttet oder mit Blättern gefüllt. Nachts wandert er sehr hektisch umher, hat schon gefressen.


18.06.09  Umsetzung des Weibchens in einen 20cm-Würfel



Wegen einem Mangel an Terris (Notfallaufnahme 3 VS v.d. Reptilienauffangstation Mü.) musste das Weibchen aus dem 30er-Würfel. Ein kleineres Terri hat auch einen Vorteil beim evtl. Kokonbau. Sie nutzte sowieso nur etwa 1/3 des Würfels.

Der Umzug brachte einiges ans Tageslicht.  Das Weibchen saß ausschließlich in der von ihr in die Höhe gesponnenen Röhre; auch nachts. In die Tiefe ging es nur minimal, ca. 8 cm, trotzdem mind. 20 cm Lehmerde, also war der 30er-Würfel viel zu übertrieben für sie.

Nun konnte ich sie endlich komplett sehen. Ich war erstaunt, wie groß und doch wohlgenährt sie ist. KL beträgt ca. 4 cm; wobei das längliche Abdomen schon fast 3 cm Länge misst!



Abdomen allein knappe 3 cm. Nun gehts ans Verpaaren!




Das Weibchen frisst gut, seit es in dem kleinen 20er-Würfel wohnt - Verpaarung soon!



5. Juli 09  Verpaarung

Mit Hilfe von Tobi H. ist heute die Verpaarung gelungen.

Zuerst war das Weibchen aggressiv, abwehrend. Das Böckchen riß das Netz zur Höhle ein und begab sich zu ihr. Der Akt dauerte länger, geschätzt 20 Min; dabei verharrte das Weibchen aufgestellt, fast bewegungslos, wie erstarrt. Sie zog sich dann tiefer in ihre Höhle zurück und das Männchen musste fast herausgescheucht werden.

Sehr schade, dass keine besseren Fotos machbar waren; auch um den Größenunterschied der Beiden darzustellen.

Ich hoffe nun auf einen erfolgreichen Kokonbau.


Das Männchen reisst das Netz zu ihrer Höhle auf





Der Bock ist in der Höhle verschwunden.


Leider schlechte Bilder (durch das Glas fokusierte meine Kamera nicht den tieferen Bereich :-(


Leider ist am nächsten Tag das Männchen verstorben.

Ich bin nicht sicher, ob es noch fit genug war -seine Bulben mit Sperma gefüllt waren- um die Verpaarung erfolgreich werden zu lassen.


12.11.2009

Bisher keine Anzeichen von einem Kokonbau. Jedoch hat sie seit 2 Wochen mehr Appetit.

Hier auf der Jagd (leider durch's Glas fotografiert)


pachypus auf einem trockenem Ast mit Laub in dem sich das Heimchen versteckt hat












Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


- w -    Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de