Wissenschaftlicher Name: Augacephalus sp. mozambique Erstbeschreiber: Simon 1904 Grösse: ca. 5 cm Herkunft: Mozambique Lebensraum: Bodenbewohner Temperatur Tag: ca. 26 °C Nacht: ca. 20 °C Luftfeuchtigkeit: ca. 70%, nicht zu feucht. Grösse des Terrariums: 30 x 30 x 30 cm Bodengrund: bei mir Blumen- u. Kakteenerde sowie Lehmpulver gemischt.
Bemerkungen
Die Gattung Augacephalus wurde von R. C. GALLON aufgestellt, da sich die zwei darin befindlichen Arten, A. breyeri (HEWITT, 1919) und A. junodi (SIMON, 1904), von ihrer vorherigen Gattung Pterinochilus zu stark unterschieden. Der griechische Gattungsname Augacephalus bedeutet: auga = Sonnenstrahlen, kephale = Kopf; er bezieht sich auf die ausgeprägte Carapaxzeichnung. (Quelle: http://www.baboonspiders.de/)
Diese Augacephalus ist ein Wildfang. Ich vermeide normalerweise, Wildfänge zu kaufen. Aber bei diesem Tier konnte ich nicht anders; es ist wunderschön und evtl. kann ich einen Bock erwerben.
Sie wurde bei Kauf A. junodi benannt. Jedoch steht die genaue Bestimmung noch aus. Vor einigen Monaten sind viele Wildfänge importiert worden, jedoch liegt die Bestimmung noch im Unklaren.
Interessanter thread dazu (englisch): http://www.the-t-store.co.uk/forum/index.php?showtopic=11898&st=25&#entry82348
Gattungsbeschreibung: http://www.baboonspiders.de/html_de/genera_augacephalus.html
Als normaler "Hobby-VS-Halter" (ohne Züchtungsabsicht) sollte man eigentlich nur deutsche Nachzuchten erwerben. Bei Züchtern geht es sicherlich nicht ohne Wildfänge.
Augacephalus sp. mozambique 0.1 WF sie wird jetzt unter dem Namen A. ezendami geführt
die Art befindet
sich nicht mehr in meinem Bestand. Aus Informationsgründen behalte ich
die Beschreibung/Seite aber weiterhin in meiner hp (mit Absprache des Neubesitzers)
Die A. sp. mozambique war beim Einsetzen in das Terri eher apathisch, kein Interesse das Terri zu erkunden (bedingt durch den Börsen- und Transportstress). Sie nahm sofort die angebotene Höhle an.

Es blieben mir nur wenige Minuten Zeit, ein paar Fotos zu machen, bevor sie sich in die angebotene Höhle zurückzog.


Die sp. mozambique hat mittlerweile gefressen. Im Terri hat es ca. 25 Grad, sie verbringt den Tag in der Höhle. Ich hoffe, ich kann dem WF im Terri gerecht werden. In der zweiten Nacht hat sie alles genau erkundigt und auch wieder eine Grille angenommen.
Lt Aussage vom Verkäufer hat sie sich im Aug. 07 gehäutet und wurde dann im Oktober 07 verpaart. Wenn sie einen Kokon bauen würde, wäre das wundervoll, um von dieser schönen Art deutsche Nachzuchten mit abzusichern.
Das Terri habe ich nicht unbedingt "nachzuchtfreundlich" (für den Pfleger) eingerichtet. Falls ein Kokon entsteht, ist ihre Höhle für mich fast unzugänglich, wohl keine Chance diesen ggf. zu entnehmen ohne viel zu zerstören. Das "Drumherum", Pflanzen etc. werde ich reduzieren.

Frühmorgendliche Beobachtung: Ich habe etwas trockenes Laub im ganzen Terri verteilt. Die A. sp. mozambique hat nun das ganze Laub vor ihren Höhlenausgang getragen. Ich nahm an, ein Häufchen um evtl. den Eingang zu blockieren. Aber nein, es wurde nun Blatt für Blatt eine kleine Straße gebildet. Wie ein Teppich, der - wie ich annehme- sie ggf. warnt, wenn ein anderes Tier sich vor dem Eingang zu schaffen macht.


17.08.2008
Die VS ist seit über 4 Monaten in ihrer Höhe verschwunden, auch kein nächtliches Auftauchen. Da sie diese nicht mal verschlossen hatte, wie vorher, habe ich nun gestern nachgesehen, ob sie noch lebt. Gerade bei Wildfängen bin ich da umsichtig.
Ja, ich sah beim Anheben der Korköhre ein Bein hervorschnellen; den Eingang mit eingesponnener Pflanze musste ich leider etwas zerstören, ihre Höhle ist aber intakt geblieben. Diese hat sie nun mit Erde verschlossen.
Zwei Möglichkeiten, sie hat sich gehäutet oder tatsächlich einen Kokon gebaut.
Mai 2009 Heute habe ich die A. sp. mozambique in ein anderes Terri umgesetzt. Meine Neugierde, was wohl mit ihr geschehen sei, war zu groß. Fast 9 Monate war sie nicht mehr an der Oberfläche, kein Futter angenommen......
Häutung? Kokon? Verstorben? Beim Aufgraben saß sie in ganz enger Röhre; Reste von einer Häutung habe ich gefunden; leider keinen Kokon, auch keine evtl. Überreste davon. Verwundert bin ich, dass sie sehr gut genährt, fast dick ist. Ich habe in diesen 9 Monaten vllt. 3 mal ein Heimchen reingeworfen, eines davon nun vertrocknet gefunden.
Hatte sie evtl. einen Kokon und hat ihn gefressen?? Nach dem Umsetzen ist sie wieder sofort in der angebotenen langen Korkröhre verschwunden.

Das neue Terri, 30x30x30 cm, diesmal viel mehr Bodengrund 
Juni 09 Ca. 2 Wochen nach dem Umzug tauchte sie eines morgens auf und war sehr dünn. Hat sie nun einen Kokon gebaut? Mysteriös ;-) Wie das Foto oben zeigt, hatte sie wirklich ein rundes, dickes Abdomen. Da ja eine Häutung stattgefunden hat, kann dies höchstwahrscheinlich nur ein unbefruchteter Kokon sein. Sie nimmt immer noch kein Futter an, ich habe es mit Heimchen, Fleisch, Maden, Rosenkäferlarve und sogar einer kleinen Schabe probiert. Macht aber nun jede Nacht wieder einen Rundgang.
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