Wissenschaftlicher Name: Acanthogonatus sp. 'black form' Erstbeschreiber: noch nicht erstbestimmt Grösse: KL ? evtl. 3 - 4 cm Herkunft: Chile Lebensraum: Bodenbewohner Temperatur Tag: 20 - höchstens! 25 °C Nacht: 16 °C, Winterruhe, auch bis 0 °C Grenze Luftfeuchtigkeit: Grösse des Terrariums: momentan bei mir 15x15x15 cm Bodengrund: Blumenerde, Humus mit Sand und Lehmpulver-Gemisch
Beschreibung / Grundwissen von: Quelle (Pedro Avaria, Dipl.-Oec. Pedro Avaria, Bochum. Importeur und Spezialist für Chilenische Spinnen/VS).
Die Acanthogonathus-Arten sind keine Vogelspinnen, sie gehören systematisch zu den Nemesiidae. Nach
Platnik gibt es 8 oder 9 verschiedene gültige Taxa, von denen die
Mehrheit aus Chile kommt. Nach Deutschland kamen in relevanter Anzahl
bisher 3 Arten: A. subcalpeianus, vor vielen Jahren (siehe das Buch von
G. Schmidt). Vor etwa 10 Jahren kamen einige A. spixii nach
Deutschland. Ca. 2005 hat Pedro Avaria zum ersten Mal A. francki nach
Deutschland gebracht. Die Art wurde sicher durch chilenische
Arachnologen aus der Universidad von Concepción sowie von verschiedenen
Kennern der chilenischen Arachnofauna bestimmt. Diese Art wurde A. spec. 'black form' benannt. Es wäre dringend erforderlich, neu eingeführte Arten nach dem Fundort zu benennen (nicht nach der Farbe) um den Spinnen das bestmögliche Habitat im Terrarium imitieren zu können.
Hier habe ich vier Exemplare der 'black form'; erst nach Eingewöhnung und vor allem Häutung bei mir, kann ich mehr sagen.
Acanthogonatus sp 'black form' 0.0.1 WF bekommen am 19.07.08
KL ca. 2 cm
Einen Tag nach Einzug. Alle 4 Exemplare haben sich sofort in die Höhlen zurückgezogen.
 26.08.09Seit Einzug der 4 Exemplare sind sie vergraben, keine Beute, kein nächtliches Erkunden. Nur durch Schimmelbildung konnte ich entdecken, dass eine Spinne verstorben ist. Bei den verbliebenen 3 musste ich nun nachsehen, ob sie noch leben. Eine habe ich umgesetzt. Die Möglichkeit von Parasitenbefall liegt bei Wildfängen natürlich höher. Eigentlich wäre Quarantäne sinnvoll gewesen. 1. Sept 09
Ein Exemplar ist nun gehäutet wieder aufgetaucht. Das zweite ebenfalls nun unterwegs, allerdings noch ungehäutet.
07.09.09
Das frisch gehäutete Exemplar saß heute vor ihrer Höhle, tot. Nicht mit eingezogenen Beinen, einfach regungslos.
Dies ist nun die zweite Spinne, die verstorben ist. Die Haltungsparameter sind die gleichen, wie bei Acanthogonathus francki; eher trocken, 1/3 etwas feuchter. Bei den Temperaturen bemühe ich mich, keinesfalls über 24/25 Grad zu kommen.
01.10.09
Es ist nur noch ein Tier verblieben; zwar gehäutet, aber seit Einzug in Terri vergraben; sehr schade. Eine schöne Art, die ich gerne nachgezogen hätte.
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