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Allgemeine Informationen über TAEKWONDO - aktualisiert im Dezember 2014

An dieser Stelle verbreiten wir keine persönlichen Veröffentlichungen über die Gesamtdisziplin Taekwondo.
Wie in der Szene allgemein zu erleben ist, wird bereits die Geschichtsschreibung -je nach Verband, Stilrichtung, Homepage oder Interessenlage- meist geschönt oder sogar deutlich verfälscht.

Zur Zeit kann lediglich die Empfehlung gegeben werden, die entsprechende Informationsseite auf Wikipedia anzuklicken

http://de.wikipedia.org/wiki/Taekwondo

Die Veröffentlichungen dort können zwar Änderungen durch unterschiedliche Verfasser unterliegen, bieten insgesamt jedoch einen -vergleichsweise-  objektiveren Informationsgehalt als z. B. die Verlautbarungen von offiziellen und deutlich weniger offiziellen "Verbänden" dieser Sportdisziplin.

Was auf der Wiki-Seite nicht so deutlich herausgestellt wird - in Deutschland gibt es mindestens Dutzende, weltweit hunderte Taekwondo-"Verbände" oder sogar noch einige mehr. Viele davon betreiben ihre Verfälschungen und ihren Business mit einem Rückbezug, z. B. auf den Weltverband WTF und geben sich unzutreffenderweise als von dort anerkannt aus = beispielsweise aufgrund von irgendwelchen Kukkiwon-Dan-Urkunden bzw. privaten Prüfungen diverser sogenannter Grossmeister = i.d.R. sind das professionelle Sportschul-Betreiber. 

Sehr aufschlussreich in diesem Zusammenhang (für einen objektiven Beobachter) sollte die Tatsache sein, dass die sogenannte bzw. selbsternannte "Weltzentrale" Kukkiwon praktisch ein gewerbliches Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht ist - und in vielen Jahrzehnten wohl auch erhebliche Gewinne = vor allem mit weltweiten Urkundenverkäufen erzielt hat. Nach letztem Kenntnisstand steht diese Institution derzeit unter staatlicher (koreanischer) Aufsicht. Es kann darüber spekuliert werden, warum dort nun ganz andere Leute "steuern" als der frühere Präsident, Geheimdienstler und WTF-IOC-Skandalfunktionär.  Der geneigte Leser sollte sich selber um weitere -objektive- Informationen bemühen. Eher aus der Weltpresse - nicht unbedingt nur aus TKD-Fan-Kreisen. 

In Wirklichkeit ist auf dem Gebiet Taekwondo nichts wirklich "anerkannt" oder gar weltweit gültig, weder bei der, in der Regel, sehr kommerziellen Gürtelprüfungspraxis noch bei den Wettkämpfen. Taekwondo ist neben Kickboxen und noch einigen anderen Kampfkunstdisziplinen unter der Lufthoheit Asiens zu den grundlegend zersplitterten Sportarten zu zählen. Deren Struktur und auch Verbandsstruktur ist absolut nicht mit etablierten Amateur-Sportarten, wie z. B. den Ballsportarten oder vergleichsweise mit Boxen zu vergleichen. Das ist die Realität und eine Änderung daran ist nicht absehbar.  

Es hat sich zwischenzeitlich allerdings verfestigt, den Status als sogenannte "olympische Sportart" der Öffentlichkeit als eine Art "Qualitätsmerkmal" darzustellen. Die Tatsachen sprechen jedoch auch hierbei eine etwas andere Sprache.

Erstens ist tatsächlich nur eine einzige "Teildisziplin" im olympischen Programm enthalten = das Westenkampf-Sparring nach Regeln und mit der Schutzausrüstung lt. WTF. Das wäre in etwa vergleichbar, wenn als "Schwimmen" nunmehr ausschliesslich 100m-Kraulen definiert wäre - und alle anderen Schwimmstile und Wettkampfdisziplinen einfach nach ziemlichem Gutdünken gestrichen wären. Zweitens machen kurioserweise etliche Gruppierungen mit dem Begriff "olympisch" Werbung (für sich und ihre TKD-Varianten) - obwohl sie mit dem typischen Westenkampf absolut nichts gemein haben. Drittens - und auch das nur als Beispiel genannt - WAS macht eine "olympische" (Kampf)Sportart wirklich "seriös" und  vor allem auch sportlich überzeugend - nach tatsächlich objektiven Massstäben ?

Objektiv gesehen und wahrscheinlich auch aus der Sicht der meisten Zuschauer und sogar des weit überwiegenden Teils der TKD-Sportler - die "Olympia-Kämpfer" bilden den kleinsten Teil der Aktiven, aber vielleicht den derzeit grössten und wichtigsten beim Marketing, der Überzeugungsarbeit durch "Verbände" - und vielleicht auch bei einer Art Selbsthypnose.

Neben vielen kleinen und unbedeutenden Gruppierungen von geringer Halbwertszeit, die sich meist sehr vorschnell "Verband" oder sogar "Weltverband" nennen, gibt es auch verhältnismässig grosse Organisationen, wie z. B. "Taekwondo International" oder Verbände, die ihre Legitimation von einzelnen Stilbegründern herleiten. Insgesamt ist die Dunkelziffer der den, auf WIKI genannten Verbänden ITF und WTF, NICHT angeschlossenen Sportler vermutlich um einiges höher als die offiziell propagierten Mitgliedszahlen. 

Beispiel und ZITAT von der Webseite WIKIPEDIA - zu einer klassisch unzutreffenden Aussage über TKD 

Die gelegentlich anzutreffende Behauptung, einer der propagierten Vorläufer des Taekwondo stamme bereits vom legendären Staatengründer Dangun ab, Taekwondo sei somit letztlich über 4000 Jahre alt und somit die älteste Kampfkunst Ostasiens, entbehrt jeder historischen Grundlage.

ZITAT Ende


Nachtrag Januar 2014 - Erläuterungen zum Begriff "ETF"

Die Entstehung des Markenbegriffes ETF und der sportlichen Gemeinschaft mit der Bezeichnung "EURO TAEKWONDO FEDERATION" geht auf ein informelles Gründungstreffen im Jahre 2000 zurück.

Historisch gesehen resultierte diese Versammlung von Sportlern auf Gesprächen und Planungen, die bei den Wettkampfveranstaltungen "EURO-CUP 1998 und 1999" geführt worden waren. Bei diesen grossen und stilübergreifenden Turnieren mit starker internationaler Beteiligung zeigte sich eine deutliche Unzufriedenheit mit den nationalen und internationalen Strukturen des Taekwondo, einer Sportdisziplin, bei der sich die angeblichen Gründer und deren Weltverbände noch nicht einmal auf eine einheitliche Schreibweise einigen konnten.

So wird "Taekwondo" im Regelfall mit der Variante der sogenannten "WTF" verbunden, während die Schreibweise "Taekwon-Do" üblicherweise mit der "ITF" in Verbindung gebracht wird bzw. in einigen Kreisen als Begriff für ein sogenanntes "traditionelles TKD" Verwendung findet. 

Bisweilen wird der Begriff auch geschrieben als "Tae Kwon Do", was die ganze Sache nicht unbedingt plausibler gestaltet. Nebenher gibt es viele falsche Schreibweisen, vor allem die immer wieder anzutreffende Verdrehung "Teakwondo". Bezeichnenderweise tauchte die Bezeichnung "Teakwondo" vor einigen Jahren tatsächlich sogar zeitweise auf der Homepage des Weltverbandes "WTF" auf.   

Bei der Versammlung im Jahr 2000 wurde im klassischen Sinne weder ein "Verband" gegründet, noch beispielsweise ein "Verein" oder sonst eine eigenständige Organisationsform. In der damals entworfenen Grundordnung wurde von einem "Forum" zur Weiterentwicklung des Taekwondo-Sportes gesprochen.

Der Begriff "EURO" Taekwondo ist direkt von der Sportveranstaltung EURO-CUP abgeleitet und nimmt ebenfalls direkten Bezug auf EUROPA und einen eigenständigen "europäischen" Weg des Taekwondo.

Praktisch entwickelte sich in den Folgejahren und in unterschiedlichen Ländern ein "Verbund" unterschiedlicher Organisationen = Vereine, Sportschulen, nationale und regionale Verbände, Einzelpersonen, die sich unter dem Begriff "ETF" unter einem gemeinsamen Dach versammelten. In erster Linie bei international angelegten Sportveranstaltungen, aber auch durch die Schaffung eines grundsätzlich einheitlichen Prüfungs- und Dokumentenwesens.

Der Begriff "Verband" wurde deswegen nicht ganz zutreffend verwendet, weil es -im Gegensatz zu vielleicht vergleichbaren Organisationen- unter der Bezeichnung ETF weder ein Präsidium, noch einen Vorstand und auch sonst keins der üblichen Organe von Mitgliedern gibt. Der nächste Punkt ist, dass bereits von Anfang an der Begriff "Taekwondo" nicht ganz zutreffend gewesen ist, denn die sportliche Bandbreite, die ETF-registrierte Sportler, Vereine, Schulen und Organisationen insgesamt und fortlaufend hineinbrachten - die ging über das klassische Taekwondo weit hinaus. 

Es war und ist seit langer Zeit also ausserdem unzutreffend, bei der ETF von einem "Taekwondo-Verband" zu sprechen. Die Bezeichnung "Taekwondo" ist in diesem Zusammenhang genauso als lediglich HISTORISCH anzusehen wie der Begriff EURO. Die Sportart Taekwondo ist tatsächlich nur ein Teil des Ganzen.

Ein VERBAND ist nicht genau definiert. Im üblichen Sinne der einschlägigen Branche, bei der sich alle "Taekwondo"-Verbände ziemlich ähnlich sind, gehört die Struktur der ETF insgesamt in eine gänzlich andere Kategorie.

Und das mit voller Absicht, denn bei der weltweiten Vielzahl von "Taekwondo"-Verbänden erhebt sich für den aussenstehenden Betrachter bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Frage:

Welcher Verband ist für die Sportart Taekwondo tatsächlich legitimiert ?   

Die (ET) "Federation" bildet lediglich einen (basisdemokratischen) Zusammenschluss von Gleichgesinnten unter freiwilliger Beachtung einheitlicher sportlicher Regeln und Verfahrensweisen für alle registrierten Angehörigen dieser Gemeinschaft. 

Seit 2010 ist der Begriff "ETF" und "Euro Taekwondo" Teil der "BudoAthletischen Bewegung", die neben verschiedenen TKD-Stilarten noch weitere Kampf-Sportdisziplinen beinhaltet. Taekwondo im klassischen oder auch im traditionellen Sinne war und ist davon nur EIN Teil.


Nachtrag Dezember 2014 - zu einem Paradigmenwechsel

Als "die" ETF im Jahre 2000 aus der Taufe gehoben worden ist, verband sich damit in erster Linie eine IDEE und zwar eine sehr sportliche, nicht bloss eine institutionelle.

In den nachfolgenden Jahren wurde aber beispielsweise deutlich, dass selbst der "Europagedanke" in der szenetypischen Vereins- und Sportschul-Wirklichkeit - und zwar in mehreren Ländern - nicht wirksam angenommen wird. 

Vor allem aber nicht vernünftig und ehrlich. 

Was tatsächlich ein ganz typisches Problem einer insgesamt "unehrlichen" Sportart und zuvielen darin sehr unvernünftig agierenden Leuten sein dürfte.

Leichtfertig werden sportliche Inhalte verbogen oder sogar gefälscht, dabei kommt z. B. so mancher angebliche, wie unglaubwürdige "Taekwondo-Weltmeister" von "Verband" WMAXYZ heraus. Das ist bisweilen dann absolut kein "Kämpfer", sondern lediglich ein Freestyle-Bodenturner, der ursprünglich etwas Poomse gelernt hatte.  

Oder es geht unmittelbar ausschliesslich um "Selbst-Vermarktung um jeden Preis", Titel, Gürtel, nahezu alles wird tatsächlich nur "verkauft". Das ganze Brimborium und Blendwerk rund um den Begriff TAE KWON DO wird seit langem kaum noch von Fachleuten durchschaut. Der aussenstehende Betrachter, Laie und Zuschauer durchblickt diese Szene erst recht nicht. Mit dem Begriff "Taekwondo" lässt sich ganz allgemein der grösste Unsinn fabrizieren und auch auf den prächtig fahrenden Zug mit den 5 Ringen sind die Trittbrettfahrer aller Sorten werbetechnisch längst aufgesprungen.  

Nur EIN Beispiel:

Zu den vielen Nachahmern des Originals, des (ETF) EURO-CUP und mindestens 4-5 Scheinverbänden, die von selbsternannten Präsidenten, meist "familienweise", aus ETF-Kreisen hervorgegangen sind - gesellte sich beispielsweise eine sehr dubiose (Nachahmer)Organisation mit dem Titel "Europäisch-Türkischer Taekwondo-Verband".

Die Zeit ist über einen solchen "fake" längst hinweggegangen. Allerdings konnte der damalige Verantwortliche auch die Frage nicht hinreichend beantworten, was an einer solchen Schöpfung nun besonders "europäisch" oder "türkisch" oder gar "taekwondo" sein sollte. "WTF" war es sowieso nicht, ausser vielleicht "What The Fuck".

Ganz ähnlich darf man Konstruktionen wie die angebliche neue Sportart "eurofighting" einstufen, bei denen sich ein "Gründer" irgendwas von einem EURO-CUP abgeguckt hatte. Bei näherer Betrachtung war "eurofighting" ganz einfaches "Semikontakt"-Kämpfen mit Boxhandschuhen und Fuss-Schutz. Der Initiator und Namensgeber stammte tatsächlich aus einem "ITF"-Verband und wirkte nebenbei auch noch beim artverwandten Kickboxen mit.

Das naturgemäss verbindende Element war und ist dabei immer der allzu schwammige Begriff TAEKWONDO.

Nun standen hinter "der" ETF, nicht nur zu Gründerzeiten, immer "echte" Taekwondo-Liebhaber und auch "Fachleute", die jedoch die Unplausibilität und die Regelbrüche von "Verbänden" nicht endlos erdulden wollten.

Der Begriff "Euro-Taekwondo" wurde geboren, aber der besagt im Kern nur, dass die TKD-betreibenden Sportler unter dem Begriff ETF eigene Regeln haben, die bewusst unabhängig von der typischen koreanischen Zweiteilung der TKD-Welt in "ITF" und "WTF" sind. Und auch von deren vielen Nachahmern und Imitationen. 

So gibt es in der einen TKD-Welt z. B. keine Hyong oder Tul, in der anderen keinen olympisch tauglichen Westenkampf.

Aus taktischen, aber vor allem aus geschäftlichen Gründen gibt es das bei einigen Verbänden, Landesverbänden oder Grossmeistern allerdings bisweilen schon - unter dem Begriff ETF gab und gibt es das prinzipielle Nebeneinander ALLER Stilrichtungen ausschliesslich aus rein sportlichen Gründen. 

Solange das Label ETF existiert, hat jeder dort registrierte Verein-Trainer-Sportler jede Freiheit, "seinen" eigenen (nachvollziehbaren) Taekwondo-Stil bei Training und auch bei einer Gürtelprüfung zu praktizieren.

Beim WETTKAMPF gibt es ab 2015 einen klaren Paradigmenwechsel 

Die Sparringsdisziplin KTAE ist seit 2012 in einer Nullkontakt-Variante existent; seit 2013 auch in einer Vollkontakt-Variante. Wobei der Begriff "Vollkontakt" nur allzu gerne von den typischen WTF-TKD-Stilisten gebraucht wird.

INFORMATIONEN ÜBER KTAE 

KTAE ist im klassischen Sinne nichts anderes als eine "Kunst mit Hand und Fuss zu kämpfen".

Diese Übersetzung müsste vielen Taekwondo-Betreibenden, egal ob "ITF, WTF" usw. usw. bestens vertraut sein.

Dann sollte - ab 2015 - auch allen "ETF"-Taekwondo-Wettkämpfern nicht allzu schwer zu vermitteln sein, dass es für das olympisch vertraute TKD-Sparring auf der Matte einen neuen BEGRIFF gibt.

Den man nur dann verwenden darf, wenn der Urheber dazu seine Erlaubnis gegeben hat.

(c) Gilbert Kapkowski

Hier abgebildet, eins von den offiziellen Logos für KTAE-KWONDO


Begriffe und Logos für KTAE und auch für KTAE-KWONDO sind bei weitem nicht so unklar, wie alles, was in der Szene als "Taekwondo", "Tae Kwon Do", "Taekwon-Do" und in weiteren Abwandlungen kursiert...oder als TKD falsch dargestellt wird.

KTAE-KWONDO ist absolut und mit vollster Absicht NICHT "olympisch" und auch nicht "WTF".

Aber JEDER, entsprechend qualifizierte, TKD-Kämpfer kann sich dem KTKD-Wettkampf stellen.

Es ist nämlich -lupenreiner- Kampf - nach klaren und im übrigen nicht ganz unbekannten Regeln.        



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