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 FASNACHT - FASCHING - KEHRAUS

 

Fasnacht ist eine Zeit,die eine Art Zwischenreich bedeutet, weil sie außerhalb des normalen Rhytmus steht.

Ab dem Jahr 743  wurde es als " unflätiges Fest " von der Kirche unter Bonifatius (der auch die heiligen Bäume - Eichen - fällen ließ ) , strengstens verboten.

Es war die  Zeit die mit den Sprießen der Säfte in der Natur verbunden wurde, damit alles wieder zum Leben erwacht. ( Auch die Säfte der Menschen )

Deshalb wurde aus den ausgelassenen, erotisch-exzessiven Festen die christliche Fastenzeit.

Aus den Fasel-Nächten wurden die Fasten-Nächte, jene vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern.

Trotzdem konnte das alte Brauchtum nicht überwunden werden.

FAS= Fruchtbar machen

FAS - hat also mit FASTNACHT gar nichts zu tun.

Im Gegenteil!

Vaselen oder auch viseln = fruchtbar machen,gedeihen,vermehren. Dieser Brauch des Faselns; war eine - AUSSCHWEIFENDE FRUCHTBARKEITSORGIE!

Ist doch interessant, wie das Wort Faseln, in das Gegenteil verkehrt wurde. Es handelt sich um wilde Feste mit Vermummung, Maskenläufen, Trinkgelagen und phallischen Umzügen. Ein schöpferisches Chaos. Eine Energie, die ausgelassen, geil und fruchtbar macht, aber auch leicht das Gleichgewicht stören und krank machen kann.

Es wurde gelärmt, gefressen,  gesoffen. ( Winter austreiben )

Ein lärmendes Wecken der Natur auch mit Maskenumzügen, um alte Dämonen, Krankheiten und Unholde zu vertreiben.

Fasnacht ist eine alte rituelle Kultur unserer Vorfahren die den Umgang mit den Naturgeistern noch verstanden haben.

Ohne Einbindung der Naturgeister in unsere Kultur, schlimmer noch Ausgrenzung müssen sich die Wesen ihren Platz sozusagen zurückerobern.

 

UNSERE VORFAHREN HATTEN ACHTUNG UND RESPEKT FÜR SIE !!!!!!

 

 

 





IMBOLC - LICHTMESS


   In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird LICHTMESS  gefeiert, das keltische IMBOLC oder auch das Fest der BRIGID. Es liegt genau in der Mitte zwischen Wintersonnwende und Frühjahrs-Tagundnachtgleiche.

Obgleich die Natur noch in winterlicher Starre verharrt, werden die Tage schon merklich länger. Die Sonne geht jeden Tag ein bisschen früher auf. Auch abends ist es länger heller.

In diesem neuen Licht erscheint die Göttin als die schöne Lichtjungfrau BRIGID - " die Strahlenkranz umgebene"- und löst damit die dunkle, schwarze Göttin ab, die als Percht, Cerridwen oder auch Morrigane den Winter beherrschte.

Mit ihr steigen die Elementarwesen und Fruchtbarkeitsgeister aus der Erde, allen voran der Bär. Der Dickpelz, noch recht steif und schlaftrunken, steckt an diesen Tag, angeblich die Nase zum ersten Mal aus der Höhle, um zu sehen, wie weit der Frühling schon gediehen ist.

Der Bär ist kein anderer als der wiedergeborene, noch verhüllte jugendliche Sonnengott.

Der Herrschaftsantritt der Weißen Göttin und des Götterbärs war das Ende der Weihnachtszeit.

Ihre Herrschaft dauert bis Mai.

BRIGID und Maria Lichtmess

Die Kelten begrüßten Brigid mit einem Feuerfest und befragten das Orakel. Auch Probe- Ehen für ein Jahr wurden an diesen Tag geschlossen.

Dichter, Heiler und Zauberer waren gleichermaßen inspiriert, dass selbst die Christen nicht auf das Fest verzichten mochten und tauften das Imbolc-Fest in Maria Lichtmeß um.

Namensverwandtschaft mit Brigid in Österreich: BREGENZ

Da die Herrschaft der Göttin wie bereits erwähnt bis in den Mai dauerte- ihr Höhepunkt ist ja erst zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche - fällt in diesen Zeitraum auch "Valentin" und "Fasnacht" oder Fasching.


                                                       

OSTERN-OSTARA-FRÜHLINGSBEGINN



Immer wieder frägt sich mal einer, wo denn der Osterhase herkommt und warum er ausgerechnet Eier bringt. Wieso es denn überhaupt Ostern heisst, unsw..........
Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und zugleich Mondfest.
Es fällt auf den ersten Sonntag, der auf den Vollmond folgt nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche.

Österreich
Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen " Ostern ", althochdeutsch " Ostarun " abgeleitet von der Frühlingsgöttin " Ostara " oder auch " Eostre ", dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen ( Freyr-Freyja ). Ostara ist bei uns noch übriggeblieben in " Österreich ", dem Reich Ostara.

Rote Eier
Osterei und Osterhase sind alte Symbole der Ostara oder im ägyptischen Astarte, die das goldene Ei legt. Das Osterei ist ein weitverbreiterter Brauch. Auch die Perser schenkten sich schon Eier an diesem Festtag.Das Ei galt immer schon als Symbol der Wiedergeburt, weshalb Ostereier meistens - besonders in Osteuropa- rot gefärbt wurden, denn Rot galt als Farbe des Lebens.

Weltenei
Es gilt die Legende, dass zu Beginn aller Zeiten die große Göttin das Weltenei gebar. Sie wärmte es zwischen ihren Brüsten und ließ es Jahrtauende reifen.
Als sich die ersten Sprünge in der Schale zeigten, nahm es die Göttin behutsam und legte es ins große Dunkel. Dort sprang die Schale auf und heraus fiel die ganze Welt, Erde und Wasser, Tiere und Pflanzen, und aus dem Dotter entstand die Sonne.
Und das sich die Menschen an das große Werk erinnern, werden die ältesten Tierarten der Welt heute noch aus Eiern geboren.



 Nicht nur durch die Christianisierung sondern schon von Alters her wird dieses Fest vor allem mit den Tod und der Auferstehung in Verbindung gebracht.

Jesus wurde ans Kreuz geschlagen ( Karfreitag ) und seine Auferstehung ist drei Tage später am Ostersonntag.

Dieser Mythos von Tod und Auferstehung existiert in vielen sehr alten religiösen Kulturen. Er ist bekannt aus dem Mithras-Kult. Auch er war ein Gott.der starb und an Ostern aus einer Felsenhöhle auferstand.

Os-tara besteht aus zwei Silben: "Os" ist Mund-Schoß-Erde-Geburt-Entstehung.

"tar" bedeutet zeugen. Ostara bedeutet also Erd-Zeugung im Frühling. Auch Osten kommt von der ersten Silbe. Im Osten geht die Sonne auf, wird sie geboren. Das Erscheinen des Lichtes wurde immer im Osten erlebt.

Anders gesagt: Ostara bedeutet, aus dem mütterlichen Schoß und den mütterlichen Urgrund der Liebe erwächst alles Sein, und in den mütterlichen Schoß zieht sich alles wieder zurück.


BELTANE- WALPURGIS

Siegesfest der Sonne

Dies war eines der wichtigsten Feste überhaupt und vielleicht kann man seine Bedeutung ein bisschen aus dem Folgenden erkennen.

Kennzeichnet Samhain im Keltischen Kalender den Beginn des Winters und den Tod des Jahreskreis-Königs, so bedeutet Beltane der Beginn des Sommers.

Und so wie Samhain das Fest des Todes und der Toten und Ahnen ist, so ist Beltane ein Fest des Lebens der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne und des Sommers über den Winter.


1. Mai

Mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr, das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht, Feste und Feiern gekennzeichnet war.

Der 1. Mai liegt genau in der Mitte zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnwende.

Namensbedeutung:

Beltane war das Fest der "Strahlenden Sonne".BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das "Feuer". Der keltische Sonnengott trägt den Namen "Belenus","Bel","Bal".

Beltane war das große Fest der großen Vermählung oder auch der heiligen Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.

In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya.

Vom Jahrekreislauf her ist es so, dass der Jahreskönig, der am Jul= Wintersonnwende (heute auf Weihnachten verschoben) geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und seine Königswürde einfordert.

Das wird in vielen Ritualen dargestellt, wo der junge Königsanwärter sich beweisen muss, indem er z.B. den mächtigen Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist.

Maibräuche - Maibaum

Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben,gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.

Dieser Baum hatte eine ganz besondere Bedeutung. Vor dem Aufstellen wird der Maibaum festlich geschmückt. Er bekommt einen Kranz aus frischen Grün, der von den Mädchen und Frauen des Dorfes gewunden wird.

Oft enthält der "Maien" noch Eier, Gebildbrote und Würste.

Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines "Riesen-Phallus",der in die lebendgebärende Erde gerammt wird und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte.Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits das Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.

Der Phallus war Symbol für die schöpferische lebensweckende Kraft des Himmels, die ja vor allem gerade für das damalige bäuerliche Leben von ungeheurer Wichtigkeit war. Ohne diese Kraft gab es kein Leben und keine überlebenswichtige Fruchtbarkeit.

Mit den Tanz und dem Verweben und Verknüpfen der Bänder (Bändertanz um den Maibaum) drückte man sowohl ein erotisches Geschehen unter den Geschlechtern aus als auch die Verknüpfung der drei Welten (Himmel,Erde, Anderswelt).

Walpurgisnacht

Walpurgis war dieMaikönigin, die heidnische Göttin, die später christianisiert und dann heiliggesprochen wurde, da man sie nicht loswerden konnte.

Ihr Fest wurde gefeiert in der letzten Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.

Auch die Brautschau und Brautwahl ist noch heute mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr wurden früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert. Begleitet wurde diese Walpurgisnacht mit Musik und Tanz.

Der anfangs fröhliche, später immer ekstatischer werdende Kulttanz entfachte eine gemeinsame Trance, in der es möglich war, aus der ganz "normalen Realität" auszusteigen und Kontakt mit der Anderswelt zu bekommen, Energien in sich zu entfachen, die für einen außenstehenden Beobachter furchteinflößend oder zumindest befremdend anmuten konnte.

Das führte auch zu den Verteufelungen der Walpurgisnacht durch das Christentum als Hexensabbath.

 

SOMMERSONNWENDE-ALBAN HEVIN ( KELTISCH)-JOHANNIS-MITTSOMMER

Am 21. Juni wird Sommersonnwende gefeiert. Die Kelten nannten es Alban Hevin. Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers.

Die Sommersonnwende ist eines der 4 großen Sonnenfesten. Ihr Gegenstück ist die Wintersonnwende.Daneben gibt es noch die Frühjahrstagundnachtgleiche und die Herbsttagundnachtgleiche.

Sommersonnwende ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. In manchen Jahren kommt noch als Besonderheit hinzu, dass in dieser Nacht auch Vollmond ist (es wird überhaupt nicht wirklich Nacht).

DANK UND FREUDENFEST

Bei den Kelten wurde die Sommersonnwende zwölf Tage lang gefeiert. Es war die herrlich warme,wunderschöne Sommerzeit. Die Erdgöttin war schwanger mit werdenden Früchten der Erde. Alles wuchs und gedieh. Viele wunderbare Früchte konnten bereits geerntet werden. Es war die sorgloseste Zeit des Jahres, wenn man bedenkt wie schwierig das Überleben früher oft war.Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken. Es ist wie ein ganz besonderrer Gesang oder Klang, der überall mitschwingt. Alles ist im Überschwang vorhanden-auch die Lust und Freude.

Somit war das Mittsommerfest ein Fest der Freude und des Dankes. Die Frauen brauten Starkbier mit entsprechenden Kräutern, die eine besondere berauschende und aphrodisierende Wirkung hatten.

Die Feuer wurden umtanzt und übersprungen, Liebesschwüre wurden dabei geschworen. Kinder über das Feuer geworfen, um sie gegen Krankheiten zu stärken. Und natürlich war wieder viel Raum für Erotik, Lust und Leidenschaft.

Noch in keltisch-schamanischer Zeit, wurden die Tänze immer rauschhafter, je später die Nacht. Die Tänzer waren nackt, nur umkränzt mit einen Gürtel aus Beifuß oder auch Eisenkraut, der besonders für die "Härtung des männlichen Gliedes" stand. Im Haar trugen sie Kränze aus Blumen, wie Gundermann, Eisenkraut, Johanniskraut. Die Nacktheit war eine rituelle Nacktheit, ein heiliger Zustand, eine Verbindung zum Ursprünglichen.

Die Kräuter Beifuß und Gundermann wurden genommen, weil sie die Ekstasefähigkeit und Hellsichtigkeit bei offenen und sensiblen Menschen stärkten.

Die Bilwis-Priester

- die Heiden, wie man sie nannte, die dem Gott Belenus oder auch Baldu dienten-der keltische Sonnengott- segneten in der Sonnwendzeit die Felder. Es wurden speziell dem wilden Fruchtbarkeits-Naturgeist "Pan" geopfert und gehuldigt, der manchmal auch recht ungestüm und bockig war,der aber Feiernden gerne mit seiner wilden Potenz berauschte, was so ein Fest wohl sehr erotisch werden ließ.

Die Bilwis-Priester oder auch Bilwisse wurden in Mittelalter als Hexen oder Zauberer von der Inquisition zu Tode verurteilt.

Auch das Sommersonnwendfest ist natürlich ein Fruchtbarkeitsfest, weil die Kelten nie ein Fest ausließen, um in erotisch-sexuelle Ekstase zu geraten. Alles trug dazu bei, die nackten Tänze, die heißen Feuer, das kräuterdurchsetzte Bier.

Bei den Kelten gab es eine bestimmte Richtung des Schamanismus, den Wolfsschamanismus.

Dazu gehörten vor allem die Feste zu Ehren der Sonne, wie Wintersonnwende und Sommersonnwende.Eines der markantesten Symbole waren vor allem diese ekstatischen Tänze, wo die Tänzer im fortgeschrittenen Stadium alle Glieder von sich warfen, völlig wild und bocksprungartig tanzten und ständig die Richtungen wechselten. Diese Art von Tanz wurde später dann "Veits-Tanz" genannt.

Nahtstelle zwischen den Welten

Die Sommersonnwende galt als weitere Nahtstelle zwischen den Welten, in der sowohl die Götter als auch die Naturgeister den Menschen nahetreten konnten. Man konnte die Götter mittanzen sehen, verlor seinen alltäglichen Verstand und wurde "ver-rückt". Viele sogenannte "Ver-rückte" Geschichten sind überliefert.

Wolf-Dieter Storl erzählt in seinem Buch " Von den Pflanzen der Kelten", dass man die Sonne stillstehen und dann zwei Sprünge machen sah, oder die Zwerge unter den Hollunder Hochzeit feiern, Pferde konnte man reden hören, sah Elfen.....

Von solchen "Johanniswundern" sprachen auch noch die Bauern in Mittelalter.


Laut Storl und anderen Kulturantropologen ist es ein spezielles Sonnenfest, wo der Sonnengott oder auch sein Stellvertreter, bei den Kelten z.B. der sogenannte "Eichenkönig" Belenos oder Baldur, einen rituellen blutigen Tod erleidet.

Der wunderschöne Götterjüngling Baldur, der Sohn der Frigg, wurde von einem Mistelzweig getötet. Auf Grund seiner Alpträume hatte seine Mutter alle Wesen der Welt schwören lassen, ihren Sohn nichts anzutun, außer der Mistel, die sie nicht für gefährlich ansah.

Die kleine, schwächliche Mistel, die auf den Weltenbaum- bei den Kelten ist das die Eiche- wuchs,hatte sie als zu gering erachtet, um ihr den Schwur abzuverlangen. Doch die Mistel ist ein elfisches "Zwischenwesen", sie gehört weder zu Himmel noch Erde, und sie fällt ganz aus dem solaren Jahresrhytmus heraus.

Aus dem Mistelzweig schnitzte Loki den tödlichen Pfeil. Und dieser Loki ist dann auch sinnigerweise die nächste Verwandlungsform des Sonnenjünglings. Er ist im Herbst dann der Gott der reifen Früchte und des schnittreifen Getreides.

Noch ein Beispiel eines an der Sonnwendfeier getöteten Helden und Fast-Gottes: SIEGFRIED, der von Hagen getötet wird.

 

LUGNASAD -LAMMAS- MARIA HIMMELFAHRT

Am 1.Gaia (1. August) feierten die Kelten ein grosses Lichtfest mit dem eigenartigen Namen.

 "Lugnasad" (gesprochen: Luu-na-sah) , bedeutet "Hochzeit des Lichts". Dieses Fest liegt genau zwischen Sommersonnwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.

Ursprünglich war dieses Fest von Gott Lug zu Ehren seiner Ziehmutter und Amme eingerichtet worden und fand auf ihrem Grabhügel statt. Sie war die ältere Erdgöttin, die von ihm geehrt wurde.

Im Ursprung ist dieses Fest ein uraltes Fest der großen Mutter und Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte.

Die Zeit im August bis zum Einbringen der Ernte war eine existentzielle Zeit, da die Ernte vor Dürre, Schädlingen, Gewitter, Brand unsw. geschützt werden musste.

Ein Ernteausfall brachte den Stamm unweigerlich Hunger und Tod. Aus diesem Grunde gibt es mehrere Ernte-Feste zu deren Sicherung.

Der gesammte Gaia (August) bis in den Inanna (September) ist von Feierlichkeiten durchzogen.

 

HERBST-TAG-UND-NACHT-GLEICHE-MABON-ERNTEDANK

Es herbstelt überall. In der Früh die Nebel und die bunten Bäume mit ihren sich verfärbenden Blättern.

Viele von uns haben den Bezug zum Ernte-Dank-Fest verloren, da es zu jeder Zeit Obst und Gemüse gibt und man keinen Hunger mehr leiden muss. Man macht sich keine Sorgen mehr ob die Ernte gut oder schlecht ausfiel.

Dieses Fest gehört zu den Jahreskreisfesten und heisst unter anderem Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche. Das Gegenstück zum Frühlingsanfang am 21. März.

Es ist ein großes Erntedankfest. Der Beginn der Jahreshälfte, wo die Nächte länger werden und die Tage kürzer. Die Sonne kommt sozusagen erst zur Wintersonnwende (bis zum 21.Dezember) zurück.

Zu matriarchalen Zeiten wurde dieses Ernetdankfest besonders geachtet. Die besten Früchte der Ernte wurde den Göttern geopfert.

Dieses Fest leitet die Zeit ein, wo die Natur und das Leben sich der Unterwelt zuwenden.

MABON

Im Keltischen wird das Fest auch Mabon genannt.

Mabon bedeutet "Großer Sohn". Seine Mutter war Mordon, die Schutzherrin der "Anderswelt", sie ist die Erde selbst.

Die Geschichte erzählt folgendes, dass der kleine Mabon auch verschwand, als er nur drei Nächte alt war. Marbon, die Erde, litt darunter furchtbar.

Überall wurde nach ihm gesucht und zuletzt fanden ihn drei Tiere, nämlich Amsel, Hirsch und Eule in der Anderswelt- der Bauchhöhle der Mutter Erde.

Dies ist ein verzauberter Ort, aber auch eine Herausforderung und nur an solchen Ort konnte der Sohn der Erde wiedergeboren werden als Sohn des Lichts.

 

SAMHAIN

Samhain ist das Fest vom 31. Oktober auf den 1. November. Es war das keltische Silvester.

Es war die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisierte.

In solchen Zwischenräumen ist alles möglich, die Wände zwischen den Welten lösen sich auf.

Man könnte sie auch " wirbelndes Chaos" bezeichnen. Dies ist die Zeit,wo die Nebelwand zwischen dem Diesseits und Jenseits sehr dünn ist und die Menschenwelt mit den Ahnen (Anderswelt),verkehren können.Der Ahnenkult hat einen ganz besonderen hohen Stellenwert. Sie baten sie um Rat und Beistand in allen Angelegenheiten und verehrten und achteten sie.

FRAU HOLLE UND HOLLUNDER

Eine Pflanze ist besonders geeignet Samhain zu verkörpern.

Der Hollunder ist der Frau Holle heilig, der Göttin des Lebens und des Todes.

Bekanntlich wurden die Verstorbenen in der Anderswelt von Frau Holle empfangen.

Es gab Beerdigungsriten, wo die Toten auf Hollunder-Reisig gebettet wurden.....

Frau Holle ist auch die Herrin der Geister und Elfen und Elementarwesen.In Algäu nennt man auch die Frau Holle "Percht". Bekannt ist sie wegen der "Perchtenläufe" am Nikolaus. Die Percht ist eine der dunkelsten Göttinnen.

 

WINTERSONNENWENDE - Alban Arthuan (keltisch)- Jul-Fest-Mutternacht-Weihnacht

 

Die Wintersonnenwende ist eine heilige Sonnenfeier und findet am 21.Dezember statt. (Percht)

Sie wird althochdeutsch MODRANECHT (Mutternacht) genannt und bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stille aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind. Diesen Mythos findet man in allen Kukturen der Welt.

Am deutlichsten manifestiert es bei uns in Weihnachten und dem Christuskind. Weihnachten ist auch nichts anderes als WEIHE-NACHT = geweihte Nacht. Oder wie in vielen Weihnachtsliedern besungen "die heilige Nacht".

Es gab schon vor dem Christentum viele Kulturen, die zu dieser Zeit die Wiedergeburt der Sonne des Lichtes feierten.

Mithras-Kult

Ägypten -Isis (Geburt Horuskind)

Griechenland - Dyonisos ( Erlöser und Gott der Fruchtbarkeit)

 

 



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