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Diese Kerze brennt für alle gequälten und geschundenen Tiere und für alle, die schon über die Regenbogenbrücke in eine bessere Welt gegangen sind.
Wir sollten uns daran erinnern, dass auch wir einmal dorthin zurück müssen... alle - auch die die Verantwortlichen, die noch immer die Hunde in Ancona festhalten
16.02.2008
20:00 Uhr
Bitte bleibt ruhig.......
Ich weiß, im Moment ist gerade wieder eine Internettwelle unterwegs.
Es geht dabei um den Bericht von Annett.
Ihre Bilder und ihren Bericht hatte ich ja bereits im Dezember veröffentlicht, wie Ihr wißt.
Bitte nicht falsch verstehen - ich habe den allergrößten Respekt vor Menschen, die mit Tierschützeraugen durch das Land fahren und Mißstände entdecken - auch Annett hat meine Hochachtung.
Aber über ein paar Dinge müssen wir uns im Klaren sein:
Andere Länder - andere Sitten. Die südlichen Gefilde Europas haben es nicht so, mit dem Respekt vor anderen Lebensformen und der Liebe zu den Tieren. Viele "halten sich" einen Hund zum Schutz des Hauses etc.
Entsprechend werden sie dann "gelagert" - leben in Verschlägen, an Ketten, ein Leben an der Kette auf einem Fleck.
Aber sie bekommen zu essen.
Toll.
Ich weiß.
Aber schaut Euch die Hunde an, die auf der Strasse leben - wie zum Beispiel die in PATRAS. Die haben nicht einmal das. Man lässt sogar zu, dass ein Irrer sie einfach so umbringt.....
Bitte - bitte....ich weiß doch, dass das kein Argument ist. Und ich will doch auch nicht Partei ergreifen, für diese Menschen. Ganz im Gegenteil.
Nur, bei allem Respekt: bitte lasst Euch nicht kirre machen. Es ist EINE Meinung, von EINER Person. Einer Person, die ganz sicher in ganz vielen Dingen Recht hat, und viele Dinge richtig sieht.
Aber es macht keinen Sinn, nach alldem, was die Tiere durchgemacht haben, jetzt eine Panikstimmung zu erzeugen - so kurz vor einer gesetzlich vorgeschriebenen Entscheidung.
Lasst uns vielmehr darauf hoffen, dass die Tiere einigermaßen psychisch unversehrt dort herauskommen.
Lasst uns hoffen, dass sie ein verständnisvolles Zuhause bekommen - auch wenn sie ihre "Macken" haben.
Lasst uns hoffen, dass sie endlich im März freikommen.
Lasst uns hoffen, dass die verantwortlichen Menschen ihre gerechte Strafe bekommen werden, für das, was sie den Hunden angetan haben
Lasst uns hoffen.
Ich versuche alles, was mir möglich ist - seit fast einem Jahr.
Ich habe - auch wenns viele nicht mal zur Kenntnis genommen haben, für Petitionen gesorgt (natürlich nicht allein!!), 67 mal alle Fernsehsender und Radiosender in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien angeschrieben.
Gebeten, gebettelt, gefordert und verzweifelt auf den Knien herumgerutscht.
Habe Prominente angeschrieben - ich weiß nicht mehr wie viele und wie oft.
Habe Aktionen gestartet wie "Kinder malen für Ancona", Eingaben gemacht, tausende von Empörungsmails an die Verantwortlichen nach Ancona weitergeleitet.
Und ich habe Dinge gestartet, die so illegal sind, wie das Festhalten der Hunde in Ancona selbst - aber das gehört nicht hierher.
Habe berichtet und versucht, alles zu tun, dass diese Tiere nicht in Vergessenheit geraten - was leider viel zu oft geschieht.
Und damit wir uns richtig verstehen: ich schreibe das hier nicht, um zu zeigen, was für ein toller Kerl ich bin! Mit 58 hat man solche Ambitionen nicht mehr.
Natürlich war ich nicht der einzige!
Viele haben sich für die Hunde eingesetzt und tun es noch.
Viele von denen sind ungleich länger im Tierschutz, als ich.
Aber....
Ist das soo wichtig?
Ich habe in diesem vergangenen Jahr mehr als einmal festgestellt, dass es vielen Menschen, die angeblich nur das beste für die Hunde wollen, gar nicht um das Wohl der Hunde geht. Vielmehr um Selbstbestätigung. Um das Verarbeiten einer Profilneurose. Um Profitgier.
Um - Gott weiß was.... nur nicht..... um die Hunde selbst.
Solche Menschen kann ich nur bedauern, weil sie absolut nicht in der Lage sind, die Prioritäten des Lebens zu erkennen.
Die Ancona Hunde werden frei sein. Bald. Ich fühle das.
Wenn es soweit ist,nehmt sie auf, schaut nicht mit Zorn zurück, sondern schenkt Eure Liebe diesen Tieren, die soviel haben durchmachen müssen. Mehr, als mancher, ach so starker Mensch, hätte ertragen können....
jochen
10.01.2008
Tag 297
22:14 Uhr
Was denn....
Ihr glaubt wirklich, es passiert nichts mehr?
Falsch!
Eine ganze Menge Leute haben eine ganze Menge "angeleiert" - aber jetzt darüber zu reden wäre schlichtweg falsch.
Ich weiß, dass viele sich immer und immer wieder diese Seite ansehen und es tut mir weh, nichts Aktuelles neues bringen zu können.
Aber bitte glaubt mir: die Hunde sind weder aufgeben noch vergessen!!
Viele Hebel werden gerade mal wieder gezogen in der Hoffnung, dass es endlich die so ersehnte Freiheit für unsere Ancona Hunde bringt.
Und eines schwöre ich Euch: Niemals werden wir aufhören, diese unverschämte Gemeinheit der zuständigen italienischen Behörden in Ancona zu bekämpfen oder gar die Hunde aufgeben!
Bleibt dem Gedanken treu, dass sie frei sein werden und dorthin kommen, wohin sie gehören. Mit Eurer Hoffnung spendet Ihr die Kraft, die bemötigt wird, auch in auswegloser Situation weiter zu machen. Wir DÜRFEN nicht aufgeben. Diese Hunde sind durch die Hölle gegangen - sie sind noch darin!
Mögen sie vorher ein schlechtes Leben gehabt haben. Ganz sicher hatten sie das.
Aber ihre Freiheit mußten sie bisher in Ancona lassen.
Weil Menschen dumm, ignorant oder/und gierig waren/sind.
Weil sich die, die eigentlich die moralische Verpflichtung haben, einzuschreiten und zu helfen, lieber wegdrehen und so tun, als wüßten sie nichts über diese Situation.
Weil kleine Möchtegerne-Staatsanwälte im Staatsdienst der italienischen Justiz in Ancona auch mal etwas sein möchten, was sie sonst nicht sein können und auch niemals sein werden.
Weil es sich in einem, ach so vereinten Europa nicht möglich machen läßt, ländereigene Bestimmungen einheitlich für alle so zu regeln, dass die Voraussetzungen gleich sind.
Weil, weil, weil......
Den Hunden in Ancona sind diese vielen ausgesprochen inhumanen und auch dummen Gründe völlig egal.
Sie müssen weiter in ihren Gefängnissen verharren, auf eiskalten Betonböden und ohne Aufsicht.
Sie müssen weiter auf etwas verzichten, was sie so dankbar annehmen würden - wenn man sie endlich freiließe.
Nein - damit meine ich nicht nur ihre Freiheit. Sondern auch das Gefühl, integriert zu sein. Geborgenheit und Zärtlichkeit zu erleben. "Ihr" Rudel beschützen zu dürfen.
Verdammt noch mal: sie haben ein legitimes Recht darauf!
Eine Reihe von ignoranten Dummköpfen scheint wirklich überzeugt davon, dass es solche Rechte nur für den Menschen gibt: die Menschenrechte!
Wie einfältig. Als wäre der Mensch das Non-plus-ultra auf diesem Planeten und hätte als einziges Wesen irgendwelche Rechte.
Rechte, Tiere auf die perfideste Art zu quälen. Zu schlachten und zu verzehren. Mit Füßen zu treten und sie völlig grundlos in Zwingern einzusperren. Sind ja "nur Tiere".
Wer zum Teufel gibt ihnen dieses Recht?
Sind große Teile der Menschheit bereits so abgebrüht und stumpf gegenüber der Schöpfung geworden, dass sie in ihrer geradezu infantilen Einfältigkeit tatsächlich glauben, sie seien etwas besonderes?
Der Wal schwamm bereits vor 50 Millionen Jahren in den Weltmeeren - zu einer Zeit, in der die "Menschen" noch die Rinde von den Bäumen kratzten!
Der Wolf - wahrscheinlich bereits vor über 5000 Jahren VOM MENSCHEN domestiziert - wurde von eben ihm zu dem, was er heute ist: dem Haushund.
Weltweit gibt es schätzungsweise etwa 600 Millionen Hunde auf diesem Planeten.
400 Millionen leben auf der Straße - zwei Drittel! sind sogenannte Streunerhunde - eben weil sie streunen. Sie haben ja gar keine andere Möglichkeit, um zu überleben. Beim Menschen nannte man das früher Zigeuner - eine Bezeichnung, die nicht mehr üblich ist, weil sie rassistisch klingen mag.
Wieso klingt sie bei Hunden nicht ebenso?
Warum sagt man zu einem in der Natur freilebenden Tier nicht "Streuner" ? Zum Beispiel bei einem Wolf? Was ist daran bitteschön anders?
Es wird höchste Zeit, dass Menschen sich besinnen und erkennen, dass sie ganz gewiß weder perfekt, noch der "Weisheit letzter Schluß" sind. Das auch andere Lebensformen ein Recht auf Leben haben und nicht alles auf dieser Welt nur dem, ach so überlegenen Menschen gehört.
Wir werden untergehen, wenn wir nicht das Leben anderer Arten respektieren und es schützen!
Und es wird uns Recht geschehen!
Und wir werden es bereuen, nicht endlich und rechtzeitig erkannt zu haben, welche Verantwortung uns anvertraut wurde. Eine Verantwortung, der wir in keinster Weise bisher gerecht geworden sind!
Jochen - der JEDES Leben respektiert
29.12.2007
2330 Uhr
Tag 285

EXTRA***EXTRA***EXTRA***EXTRA***
29.12.2007
WENN BILDER IN DER MAIL NICHT SICHTBAR: BITTE UNTER http://www.repage7.de/member/not-felle - SONNYLETTER - EINSEHEN
Wenn Links nicht funktionieren: einfach in die Befehlszeile kopieren...
Homepage: www.sonny4animals.de
Ich werde Euch gerne über weitere Aktivitäten unterrichten. Solltet Ihr jedoch keine weiteren Informationen wünschen, bitte ich um eine E-mail an sonny4animals@email.de mit dem Hinweis "Nein" unter Betreff.
Es gibt Aktuelles aus Ancona!
Schaut Euch die Bilder dieser engagierten Tierschützerin an. Also: mir stehts Wasser schon wieder im Gesicht - ehrlich...
Annett Groddek hat Zucchero auf seiner Tournee durch Italien begleitet und für uns einen Abstecher nach Ancona gemacht...
Hier ihr Bericht und ihre Bilder. Danke Annett! Super Danke!
Hallo Jochen,
Zu Ancona in Kürze: die Foto´s sind in Candia entstanden. Dies Tierheim ist mit ca. 100 Hunden nicht überfüllt, alle Hunden sind gut genährt und haben Wasser, sowie fast jeder Hund eine Hütte. die Kranken und verletzten Hunde werden seperiert und versorgt. Die meisten Hunde bekommen mindestens einmal die Woche Freilauf. Allerdings nicht alle - besonders die Einzelhäftlinge können nicht alle raus, da zum Teil zu Verhaltnesgestört (agressiv bzw. nicht kontaktfähig). Negativ: Alle leben auf Betonfussboden, der ständig nass und kalt ist - alte Hunde können von Glück reden, wenn sie nächstes Jahr noch laufen können. Ich habe ganz klar gewusst und gesehen, dass es sich um ein "gutes" Tierheim handelt - und trotzdem war ich fix und fertig hinterher. Ich bin mir sicher, dass einige der Hunde den Winter dort nicht überleben werden.
In Recanati, dass von außen wie ein Massen -KZ wirkte, haben sie uns nicht reingelassen. Dort herrschte ein extremer Lärmpegel (Gebell, Gejaule, Gewimmere), sodass ich von totaler Überbelegung ausgehe und auch überzeugt bin, dass dort verletzte Tiere nicht versorgt werden -gesehen habe ich es allerdings nicht!
In Falconara haben sie uns rein gelassen, aber ich durfte keine Foto´s machen. Leider war es schon nach 17.00h und somit dämmerig bis dunkel, sonst hätte ich heimlich mit dem Handy Foto´s gemacht. Die Tierheimarbeiterinnen machten einen engagierten und freundlichen Eindruck - nützt aber leider nix, ihnen sind bei der Situation die Hände gebunden - Falconara ist total überfüllt ! Es ist ca. genauso groß von der Grundfläche wie Candia, allerdings "leben" hier ca. 400 Hunde. Totaler Lärm, die Hunde können niemals zur Ruhe kommen. Die Hunde im Käfig (von Zwingern zu reden ist leider nicht angemessen) haben teilweise Hütten, bei den ca. 100 Hunden im Freilauf habe ich 1 Hütte gesehen !!!! Da der Freilauf komplett belegt ist, kommen die Käfighunde nie raus. Die Leute dort haben Probleme mit der Futterbeschaffung, alle großen Hunde wirkten sehr abgemagert. Verletzte Hunde können und werden dort nicht seperiert und auch nicht versorgt. Ich habe sehr, sehr leidende, traurige und hoffnungslose Augen gesehen !!! Mir wurden einige Hunde als Griechen/innen vorgestellt - im nachhinein ist mir aufgefallen, dass es sich dabei ausschließlich um kleinere Hunde im Freilauf handelte, die gut genährt und auch verhältnismäßig gut drauf waren. Jetzt glaube ich, das war Quatsch bzw. eine Vorsichtsmaßnahme - die Leute dort hatten Schiss. Ich weiß zar nicht warum und weshalb, da sie bereitwillig Auskunft gegeben und viel erzählt haben - aber Italien eben, im Grunde kann man niemandem trauen.
Noch ergänzend: In Falconara ist der Tod ein ständiger Begleiter, auch ohne Winter.
Nochwas vergessen :o) Meine italienische Begleiterin hatte mich als Amerikanerin ausgegeben die sich, wie sie selbst für einen Hund interessiert. Sie hatte Interesse an einem Welpen oder Junghund, uns wurde in jedem der Tierheime mitgeteilt es gebe keine Welpen oder Hunde die jünger als ein Jahr wären !!! Dies gelte auch für Pesaro (dort waren wir nicht, da zu weit entfernt von Ancona und für mich zeitlich nicht machbar) Ich habe mir eure Videos der Griechinnen im Tierheim angesehen, da ich dieses Tierheim nicht erkannt habe, gehe ich davon aus, dass es sich bei den Videos um Pesaro handelt.






























Ich schicke dir jetzt nochmal einige Foto´s, die ich im Laufe der 5 Wochen gemacht habe und die die Hundehaltung in Italien widerspiegeln. Ich habe hier teilweise während der Fahrt aus dem Lkw "Gärten" der Italiener fotografiert, um zu dokumentieren, wie bzw. wo Hunde in Italien überwiegend gehalten werden ! Und ich habe noch viel schlimmere Verschläge gesehen.
Und ich muss noch dazu sagen, dass ich bei weitem nicht alles fotografiert habe..... |










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diese beiden Hunde gehörten einem "Gardien" eines Venues wo Zucchero aufgetreten ist. Also zu deutsch einem Pförtner eines Stadions bei Neapel. Der Setter war bis auf die Knochen abgemagert (leider auf dem Foto nicht ersichtlich) und hatte einen schwer gebrochenen Hinterlauf. Er konnte damit nicht auftreten. Der alte Braune hatte derart verfilztes Fell, wie ich es noch nie bei einem Hund gesehen habe. Ich bot dem Typen an, mit dem Setter zum Tierarzt zu fahren, dies hat er mir untersagt !!! Als ich versuchte die filzklumpen des Braunen weg zu schneiden hat er gejault so hat ihn die Berührung weh getan und ich war entsetzt als ich fühlte, das diese Filzklumpen hart wie Stein waren. Die Verfilzungen müssen viele Jahre alt sein. Beide Hunde lebten draußen ohne Hütte und ohne regelmäßiges Futter (ist mir unbegreiflich, wie die dort bisher überleben konnten) Es waren Minusgrade (da etwas im Landesinneren bei Neapel und da sind viele hohe Berge) und es hat in Strömen geregnet. Der SEtter war für jede Streicheleinheit unendlich dankbar und ahtte sich für ein paar Minuten neben mich gesetzt. ich habe ihn umarmt, gestreichelt und mit ihm geredet, es hat leider kaum 5 Minuten gedauert, da fing er vor Kälte dermaßen an zu zittern, das er wieder weiter laufen musste. Dies ist ein schreeckliches Dilemma für die Tiere, sie kommen nicht zur Ruhe, da sie vor Kälte ständig in Bewegung bleiben müssen.
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so, bevor ich gleich mit den Hunden noch einen schönen Abendspaziergang mache, noch was Schönes zum Schluß ;o)))) Ich hatte ja bereits geschrieben, dass die italienischen Lkw-Fahrer gestreikt und die Autobahnen blockiert hatten. So ergab es sich, dass ich 5 Tage auf einem Parkplatz bei Rom (wieder in den Bergen) gestanden habe und da hat dieser Hund ums Überleben gekämpft. Die Foto´s zeigen ihn wie er dort vegetierte, hinter Müll in einem durchnässten Pappkarton, abgemagert, voller Angst und ebenfalls zitternd vor Kälte (das Futter inclusive Näpfe waren von mir!!!) Und sie zeigen ihn wie er jetzt lebt, ich habe ihn mitgenommen ;o))))
Mäxchen ist ca. 4 Monate alt und hatte soviel Angst, dass es 3 Tage gedauert hat, bis ich ihn anfassen konnte. Er freut sich seines Lebens, stellvertretend für all die Tausend, wahrscheinlich sogar Miollionen Hunde, die weiter leiden müssen.
So jetzt aber erstmal Pause meinerseits :-) Jochen, ich danke dir ganz herzlich, dass du die Foto´s verwenden kannst - willst - wirst - im namen aller Hunde, denen ich vor Ort nur Futter geben und nicht mehr für sie tun konnte.
Liebe Grüße Annett
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Wie gut, dass es Menschen wie Dich gibt, liebe Annett
24.12.2007
23:20 Uhr
Tag 280
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Liebe Freunde,
bitte gönnt mir einen Augenblick Aufmerksamkeit zum Weihnachtsfest und demJahreswechsel. Ich weiß: es ist schwer, weil gerade jetzt von allen Seiten viele Mails in dieser Richtung kommen – trotzdem: lasst Euch von einem alternden Mann mit ein ganz klein wenig Lebenserfahrung auf ein paar Dinge ansprechen, die ihm sehr am Herzen liegen.
Euer
Jochen
Mensch und Umwelt
Wir leben irgendwie in einer Welt, die droht, völlig aus den Fugen zu geraten. Raffgier, Egoismus, Machtbesessenheit und mächtige Profilneurosen lassen zu, dass die Meere leergefischt werden, die Regenwälder noch immer jeden Tag schrumpfen, die Luft mit giftigen Abgasen verpestet und Meere mit verklappten Säuren vergiftet werden.
Wir nehmen hin, dass sich das Klima bereits verändert hat, akzeptieren bedingungslos Ozonloch und Polschmelze – schütteln nur noch den Kopf über riesige Waldbrände und Naturkatastrophen.
Auch, dass die Meere bald fischlos sein werden, hören wir wohl – aber glauben es nicht so recht. Wie denn auch, die Tiefkühltruhe im Supermarkt ist doch voll mit Fisch für ein paar Euro. Die übertreiben doch...
Systematisch wird, ohne wirklich darüber nachzudenken, diese Erde zerstört – die Ressourcen verbraucht, die noch viele tausend Jahre hätten reichen können. Dabei gehen wir mit einer unglaublichen, ebenso kurzsichtigen wie brutalen Härte vor. Wen interessiert es denn, ob meine Ur-Ur Enkel noch Fisch essen, oder durch einen Wald laufen können. Ich lebe heute und jetzt – und ich will gut leben, deshalb: Geld scheffeln..., egal wie.... Alles was zählt, ist mein eigenes Hinterteil...
Nun – Der Klimawandel wird für so manches sorgen. Wälder werden nicht nur abgeholzt, sondern auch noch absterben. Felder vertrocknen. „Nutztiere“ werden keine Nahrung mehr finden und ebenfalls verenden. Pole werden abschmelzen und große Teile des Landes meterhoch unter Wasser setzen. Der Atmosphäre wird die Photosynthese fehlen – Sauerstoff wird knapp.
Leider ist der Mensch zwar fähig, zu lernen – leider aber lernt er immer nur aus Erfahrungen, die er selbst gemacht hat. Erst wenn die Welt keine Nahrungsgrundlagen mehr bietet, der Mensch sich von Algen und Insekten ernähren muss, wird er aufhören, seine egoistische Gier zu befriedigen und lernen: Geld kann man nicht essen.
Lasst uns alles tun, damit diese Erde den Lebewesen erhalten bleibt. Es ist zwar eine Minute vor zwölf – aber noch nicht zu spät.
Mensch und Tierschutz
Erst, seitdem der Sonny im Haus ist, haben wir uns entschlossen, vom PC aus etwas zum Schutze der Tiere zu tun. Warum auch nicht, wenn man keine andere Möglichkeit hat. Die Homepage von sonny4animals gibt es jetzt gerade mal ein Jahr – wir bekennen uns als Newcomer – zumindest auf diesem Sektor.
In diesem einen Jahr wurde unsere Homepage über 30.000 mal angeklickt, ein riesiger Verteiler aufgebaut. WIE viele Menschen wir mit unseren Aufrufen und Rundmails erreichen, merkten wir erst bei der Verbreitung der Mail über die Barcelona Katzen : Innerhalb von 24 Stunden war sie doch tatsächlich breitflächig innerhalb Europas erschienen und in 5 Sprachen übersetzt.
Ich schreibe dies nicht aus Wichtigtuerei. Es ist mir vielmehr ein Bedürfnis, einmal klarzustellen, WAS heute alles mit der Zuhilfenahme neuer elektronischer Medien möglich ist. Trotzdem - und vielleicht gerade deshalb wurde sonny4animals zum Teil massiv angegriffen und diese Art Arbeit diffamiert. Nach dem Motto: Der hat ja gar keine Tiere...
Wie dumm.
Zwischenzeitlich ist wohl jedem klar, wie wenig Tiere wohl ohne die Arbeit der vielen Tierschützer, die nur ihren PC benutzen, vermittelt worden wären im vergangenen Jahr.
Wer das nicht begreift, hat irgendwie den Anschluß verpasst, denke ich.
Und da sind wir bei einem Thema, dass mir unglaublich am Herzen liegt.
WARUM, frage ich mich immer wieder, wird soviel Energie vergeudet in persönliche Zwiste zwischen Tierschützern. Menschen, die, zumindest in aller Regel, doch alle das gleiche, erklärte Ziel haben!
Die Gruppe von Tierschützern, die Tierschutz betreiben, nicht des Tierschutzes wegen, sondern aus einer unbefriedigten Profilneurose heraus oder gar aus Profitgier, wird doch in aller Regel sehr schnell durchschaut und könnte von der Masse der „echten“ Tierschützer durchaus gemieden werden.
Warum vereinigen wir uns nicht endlich. Warum schaffen wir es nicht, einen unabhängigen und ehrlichen Dachverband von Tierschützern zu bilden, der endlich eine Lobby – und damit auch etwas zu sagen hätte!
Welche Kraft hätten wir, wenn wir uns endlich vereinen! Was könnte erreicht werden!
Anstatt sich neidvoll zu bekämpfen.
Mensch und Tier
Das Leben und die Existenz der Tiere sind ein ebenso großes Wunder, wie das Leben und die Existenz der Menschen.
Tiere, insbesondere Hunde retten und helfen unentwegt dem Menschen, ob als Polizeihund, Spürhund, Blindenhund oder in der Lawinenrettung. Und sie bereitem dem Menschen unendlich viel Freude. Sie sind treu, zuverlässig, bedingungslos. Sind Freunde des Menschen. Geben so viel – und sind mit so wenig zufrieden...
Menschen danken es ihnen mit Intoleranz, Gemeinheit, Grausamkeit und dadurch, dass sie Tiere aus reiner ich-weiß-nicht-was quälen müssen.
„Tötungsstation“ – ein Begriff, der häufig fällt im Tierschutzbereich. Wer bitte kann mir erklären, warum noch immer nicht begriffen wird, dass die Schlachthöfe nichts anderes sind? Das das Verzehren von tierischem Fleisch nichts anderes ist, als würde man einen zwei bis drei Tage alten Leichnam essen?
Menschen sind einfach zu unvollkommen, um zu begreifen, welches Geschenk uns die Natur mit diesen Lebewesen gemacht hat. Allein die kleine Geschichte in meinem Hinterkopf.... ein kleines Mädchen, deren Hund gestorben ist, wird gefragt, warum ihr Hund nur 12 Jahre alt geworden ist. Sie antwortet sinngemäß, dass es der Sinn des Lebens sei, dass die Lebewesen dieser Erde lernen müssen, zu lieben – und das dauert beim Hund halt nicht so lange wie beim Menschen, denn der Hund weiß es von Anbeginn an.....
Mit welcher Niedertracht immer wieder kranke Hirne Tiere auf unglaubliche Art und Weise quälen, werde ich nie verstehen.
Wie kann es angehen, dass aufgemotzte junge Frauen lustvoll mit den Pfennig Absätzen ihrer Stiefel Katzenbabys brutal ermorden – junge Männer auf offener Strasse unbehelligt Hunde gemein und ganz langsam erschlagen. Wie kann es sein, dass noch immer die Wale verfolgt und ermordet werden – für nichts. Nicht mal ein Markt besteht für die „Produkte“. Diese Tiere waren schon auf der Erde, als wir Menschen noch nicht einmal aufrecht gehen konnten...
Wir vergehen uns an der Schöpfung. An einer Schöpfung, die ursprünglich perfekt war und vom Menschen in den Sumpf gezogen wurde – ausgebeutet, vernichtet.
Aus der Gier heraus.
Trotz des Wissens, nichts – aber auch rein gar nichts mitnehmen zu können, wenn uns mal das zeitliche segnet...
Wir wollen auf nichts verzichten. Und nach uns die Sintflut...
Anstatt im Einklang mit der Natur zu leben, spielt sich der Mensch auf, als sei er der Herrscher über alles und könne machen was er wolle.
Wie einfältig und dumm – manchmal schäme ich mich, dieser Art anzugehören.
Einer Art, die Leben missachtet – die Schöpfung verlacht. Die andere Lebewesen bei lebendigem Leibe häutet oder als „hüpfenden Braten“ lebendig auf der Herdplatte brät. Die mordet und raubt. Verletzt und ignoriert. Quält und sich noch daran erfreut.
Einerseits in der Lage ist, Raketen zum Mond und zurück zu bringen – auf der anderen Seite so unsensibel und intolerant, gegenüber anderen Lebensformen.
Welche Reaktionen würde wohl die Folge sein, wenn der Mensch eines Tages in der Lage ist, in anderen Galaxien anderen Lebensformen zu begegnen? Alles ist des Menschen Untertan?
Die bornierte Dummheit der Menschen ist mit nichts vergleichbar – insbesondere dann, wenn es um Lebensformen geht, die nicht „seinem Standard“ entsprechen.
Ancona – eine nie endende Geschichte?
Seit März diesen Jahres sind die Ancona Hunde in italienischem Gewahrsam.
Erspart es mir, auch hier jetzt zum x-ten Male zu sagen, dass das Schicksal dieser Tiere und die Tatsache, dass sie noch immer nicht frei sind, kein normal denkender Mensch mehr nachvollziehen kann.
Das sich ein paar Italiener – es ist ja nicht das italienische Volk, dass wir für dieses Tun verurteilen – in einem solchen Umfang und mit einer solchen Hartnäckigkeit gegen alle Bemühungen der rechtmäßigen Besitzer und geltendes Recht in einem angeblich doch fast vereinten Europa mit derart unmenschlichen und mafiösen Methoden ihrer Profilneurose hingeben können, ist schlichtweg unfassbar. Welche Schäden die Tiere bisher dort schon genommen haben, bleibt abzuwarten.
Was mich aber wirklich auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass, trotz intensiver Bemühungen von verschiedenen Seiten, sich kein einziger Politiker dieser Unverschämtheiten einiger Ancoaner Provinzadvokaten angenommen hat und in irgendeiner Form tätig geworden ist.
Auch die Massenmedien scheinen es nicht nötig zu haben, hier einmal etwas zu veröffentlichen – wahrscheinlich bringt ein Eisbär, namens Knut mehr Quote und damit ja wohl auch mehr Geld.
Wie oft ich prominente Menschen Europas gebeten habe zu helfen, vermag ich nicht mehr zu zählen. Die Reaktion war – wie alle wissen – niederschmetternd, weil es keine gab.
Ich finde, Menschen, die so gleichgültig sind und so wenig Anteil nehmen am Leben und Schicksal von nahezu einhundert Lebewesen, verachtenswert. Ganz besonders dann, wenn sie ein öffentliches Amt bekleiden oder aufgrund anderer Umstände im Rampenlicht unserer Gesellschaft stehen, denn sie hätten durchaus die Möglichkeit, Akzente zu setzen und etwas zu bewegen. Letztlich sind sie keinen Deut besser, als die Verantwortlichen in Ancona, die mit breitem Grinsen und einem Achselzucken eine italienische Mentalität ausdrücken wollen, die so ganz und gar nicht typisch ist.
Viele haben auf den bekannten Homepageseiten immer wieder verfolgt, was dort geschieht und glauben vielleicht, wenn nichts neues herausgebracht wird, geschieht auch nichts. Falsch.
Ich kann Euch versichern, dass etwas geschieht.
Und ich kann Euch versichern, dass es viele gibt, die niemals aufhören werden um die Tiere dort zu kämpfen.
Danke
Es ist an der Zeit, bescheiden danke zu sagen.
Danke, den vielen, vielen Tierschützern und Organisationen mit denen ich oft schon in Freundschaft verbunden bin.
Danke allen, die sonny4animals mit so reichlichen Informationen versorgt haben.
Danke an die, die uns immer „die Stange gehalten“ haben – egal was kam.
Danke dafür, dass Ihr mir meine Fehler verziehen habt.
Danke, dass Ihr mich aufgenommen habt und die Arbeit anerkennt.
Danke für die vielen Mails zum Weihnachtsfest.
Danke einfach, dass Ihr da seid.
Danke.
Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen "Guten Rutsch" in neue Jahr, viel Gesundheit, Kraft und Durchhaltevermögen
Euer
Jochen
Sekretär vom Sonny |
22.12.2008
20:00 Uhr
Tag 278
Noch zwei Tage bis zum Heiligen Abend.
Dann sind die Hunde 280 Tage dort inhaftiert.
Mir fehlen echt die Worte zu beschreiben, was ich bei diesem Gedanken fühle.
Nicht einmal dieses heilige Fest in einem erzkatholischen Land kann offenbar ein paar profilgeile Winkeladvokaten in Ancona dazu bringen, diese Tiere endlich frei zu lassen.
Meiner Erfahrung nach rächt sich im Leben alles irgendwann mal. Diesen Menschen dort wünsche ich, dass sie ihre Strafe bald und in aller Härte bekommen.
Am heiligen Abend brennt meine ANCONA-KERZE seit 280Tagen. Ich werde eine zweite anstecken...
Stellt auch Ihr bitte wieder eine Kerze in ein Fenster, damit unsere Hunde heimfinden können.
Jochen
04.12.2007
19:00 Uhr
Tag 260 im eiskalten Ancona...
Was ich noch sagen möchte...
Wir alle kämpfen seit März um die Ancona Hunde. Dort warten in eisiger Kälte noch immer 99 Hunde darauf, endlich nach Hause kommen zu dürfen.
Die Justizia in Ancona aber läßt die Tiere lieber unter unglaublichen Verhältnissen weiter in Gefangenschaft. Und das ist umso unverständlicher, als dass ja nun bekannt ist, dass dort ein "Hundeproblem" von Haus aus besteht. Man ist dort nicht einmal in der Lage, für die "eigenen - italienischen" Tiere vernünftig zu sorgen und sollte eigentlich froh sein, wenn die Anconahunde endlich nach Deutschland ausreisen könnten...
Aber nein - wir vergessen die unglaublich bornierte Dummheit einiger Menschen, die ausser ihrem persönlichen Vorteil wohl nichts anderes mehr zwischen den Hirnwindungen haben, als das mediengeile Machtdemonstrationsgehabe zum Zwecke der Befriedigung ihrer eigenen, allerdings sehr niederen Bedürfnisse. Im Falle der Ancona Hunde scheint es in Ancona mehrere solcher Exemplare zu geben, die für mich nun langsam nichts mehr mit der Bezeichnung Homo sapiens zu tun haben.
Für mich persönlich sind Menschen, die solcherart Entscheidungen treffen - oder besser gesagt: gar nichts tun (Irgendwann "erledigt" sich das "Problem" schon von selbst...) auch nicht besser, als eine gewisse selbsternannte Tierschützerin, die ungestraft heute noch Deutsche als Nazis bezeichnen darf und in Griechenland ein mehr zweifelhaftes Ansehen geniesst...
Bitte verzeiht mir meinen Ausbruch - aber ich werde es wieder tun.
Langsam kommt nämlich eine unglaubliche Wut hoch - nicht nur bei mir.
Ich danke allen, die sich an der Aktion beteiligt haben, Protest einzulegen.
Helfende Hände haben in italienisch und englisch übersetzt - eine Wahnsinnsarbeit, ehrlich.
Diese Mails sind geschickt worden an alle Bundestagsabgeordneten, zuständigen Ministerien und Minister - an fast hundert hochkarätige Promis, alle Fernsehsender in Deutschland, Österreich und der Schweiz - an die zuständigen Stellen in Ancona, an die Medien in Italien... selbst der heilige Vater wurde nicht verschont.
Das ist über eine Woche her.
Bisher erfolgte keine Reaktion.
Sollen wir aufgeben? Neunundneunzig Leben einfach aufgeben? 198 treue Augen brechen lassen? Den Mafiamethoden neuen Erfolg gönnen?
Wenns was bringen würde würde ich jedem Mafiaboss, der dort offenbar das Sagen hat, die stinkenden Schweißfüsse küssen - von mir auch den ganzen Tag.
Worum ich Euch bitte: Auch aus den Reihen meines - gewiss nicht kleinen - Verteilers kam nach meinem letzten Aufruf keine nennenswerte Reaktion.
Vergeßt sie nicht.
Diese Hunde sind nicht die einzigen Tiere, die auf dieser Welt leiden müssen. Denen Unrecht geschieht. Und natürlich sind viele andere viel schlimmer dran.
Aber diese Tiere leiden einmal mehr für den Menschen. In Griechenland hatten sie fast alle ihr - gewiß nicht schönes - Schicksal hinter sich, wurden in Deutschland und anderen Ländern erwartet. Und durch die Schusseligkeit eines Menschen sitzen sie nun seit über neun Monaten unter ziemlich gemeinen Umständen in italienischen Gefängnissen.
Ich weigere mich, hinzunehmen, dass kein Mensch mehr Interesse zeigen will an 99 Seelen. Vielleicht hätten wir die Tiere gleich in einer Nacht und Nebel Aktion im März befreien sollen - das sind Mafiamethoden?
Sicher sind sie das.
Und was für Methoden sind das in Ancona gerade?
Bitte vergesst die Hunde nicht. Auch wenn es aussichtslos erscheint - nur wenn wir die Tiere vergessen, haben sie keine Chance mehr, nach Hause zu kommen.
Ich habe gleich am Anfang dieser Odyssee eine Kerzen Aktion gestartet. Viele von Euch wissen es noch. Ich habe mein Wort gegeben, diese Kerze brennen zu lassen, bis die Ancona Hunde frei sind. Sie brennt seither Tag und Nacht.
Ganz sicher ist:
Eines Tages werde ich sie ausmachen, mit Freudentränen in den alten Augen.
Da bin ich ganz sicher.
03.12.2007 18:00 Uhr
Tag 259 in Ancona
Noch 21 Tage bis zum heiligen Abend...
Eine Mail von Suse - Ich verstehe diese Menschen dort in Ancona, die solche Entscheidungen treffen und verantwortlich sind, langsam nicht mehr. Bin traurig und wütend. Und kann Suse sehr gut verstehen.
Trotzdem:
WIR DÜRFEN NICHT AUFHÖREN UM DIESE TIERE ZU KÄMPFEN!
In wenigen Tagen schon werden wir das Fest der Liebe feiern. Die Geburt von Gottes Sohn, der am Kreuz starb für die Menschen.
Was ist aus diesen Menschen nur geworden!
Wenn nur noch Geld und dummes Machtgehabe, Rechthaberei und Gehässigkeit über das Schicksal der Ancona Hunde zu entscheiden haben - wenn nur Bestechlichkeit, Korruption und Schleimerei dazu führen können, Mafiamethoden zu unterstützen und damit die Tiere zu bekommen - wenn Menschen sich so herzlos über das Schicksal von Lebewesen hinwegsetzen und das Recht mit Füßen treten um den Betroffenen auch noch frech ins Gesicht zu lachen - dann sind es zumindestens solche Menschen nicht wert gewesen, dass für sie ein solches Opfer gebracht wurde.
Wir alle werden bald in unseren warmen Stuben, bei Kerzenlicht und weihnachtlicher Musik, vielleicht bei Kaminfeuer, einen Glühwein schlürfen und die Füße ausstrecken. Der Geruch von frisch gebackenen Weihnachtskeksen im ganzen Haus.
Viele Geschenke werden ausgetauscht werden.
Und im gleichen Moment werden vor Kälte und Hunger zitternd die Ancona Hunde in die eiskalte Nacht schauen, mit großen Augen, die voller Vertrauen die Hoffnung nicht verlieren wollen, einer Hoffnung und einem Vertrauen, zu der der Mensch nicht einmal annähernd fähig ist – umgeben von eiskalten Betonböden, übersäht mit Exkrementen, unterernährt und hungernd...
Vielleicht ahnen sie, dass sie längst mit uns in warmen Stuben sitzen könnten, einen dicken Knochen und eine warme Decke, ein Hundespielzeug und eine dicke Wurst am Weihnachtsfest bekommen würden.
Lasst Sie nicht im Stich!
----- Original Message -----
From: suse
Sent: Saturday, December 01, 2007 8:54 PM
Subject: Ancona
Hallo,
ich wollte Euch nur kurz mitteilen dass mich eben Annett Groddek angerufen hat. Sie ist LKW Fahrerin und Mitglied bei Hoffnung für 4 Pfoten.
Zur Zeit ist sie seit 4 Wochen mit Zucchero in Italien unterwegs und tourt.
Ich habe ja jetzt schon mehrmals mit ihr gesprochen, Heute hat sie zusammen mit einer Frau aus Ancona 3 Tierheime versucht anzusehen.
Ich berichte mal in kurzen Worten was sie, weinend! erzählt hat...
Zuerst waren sie in Riccanti, dort wurden sie nicht eingelassen, aber sie sagt das TH macht den Eindruck einen KZ's . Mehrere hundert Hunde , schlimme Zustände!
In Candia durften sie hinein, das war auch wohl für ital. Standart ok. 50-100 Hunde, die auch teilweise 1 Std am Tag in den Freilauf dürfen. Dennoch immer nasser Betonboden , ein Geräuschepegel den alte und sensilble Hunde verzweifeln lässt:-(
Sie meint dass dort nicht ein Welpe überlebt haben dürfte...
Dann Falconara- total überbelegt mit mind, 400-500 Hunden!!! Unvorstellbar...
Kein frisches Wasser, Zwinger überfüllt und verdreckt. (Kein Freigang, der Freigang war mit mind. 100 Hunden zugeknallt!)
Die Hunde sehen sehr dünn aus.
Das ist übrigens das TH Anita!!!
Ihr Fazit war- wir haben NULL Chance irgendwie an die Hunde zu kommen, es hängt zu viel Mafia und zu viel Kohle dahinter.
Wir müssten Leute kennen die wiederum Leute kennen, die Kohle haben usw.
Sie will aber trotzdem nochmals versuchen, Irene, Zuccheros Tochter dafür zu gewinnen und herausfinden wie man irgendwie einen Weg finden könnte.
Sie sagt der Staatsanwältin ist das alles schietegal, sie macht nur das was ihr die Herren mit der Kohle sagen.
Alles was wir anschleppen ist eh für die Katz, weil es gar nicht darum geht.
Ein persönlicher Kommentar von mir: Leute ich bin es soooo leid gegen Windmühlen anzurennen, 2 Jahre hintereinander dasselbe, und man strampelt sich den Arsch ab, um Beweise ranzuschleppen und was weiß ich alles was noch!
Ich bin müde und es kotzt mich an.
Dennoch will ich es ihnen nicht gönnen, ich will keine Ruhe geben und sie gewinnen und die Hunde verrecken lassen.
Ich weiß nur nicht wie , aber vielleicht kommt ja irgendwann der rettende Engel, wer weiß. man darf nur nicht aufgeben
25.11.2007
19:00 Uhr
Tag 251 .... und der Winter steht vor der Tür
ANCONA
(mit freundlicher Genehmigung der Tierhilfe Korfu)
Dieser Artikel der Tierhilfe Korfu ist einfach lesenswert!
Mehr Bilder etc. unter http://www.tierhilfe-korfu.de/ - dort unter Notfälle - Ancona
23.11.2007
Eine Reise nach Ancona...
Letzte Woche reiste Dagmar, welche immernoch auf Koko wartet, zusammen mit Frau Schechtl ( Journalistin , Bunte etc) nach Ancona um persönlich den Versuch zu starten ihren Hund abzuholen.
Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Schechtl, für ihren immerwährenden Einsatz , und auch die vollständige Kostenübernahme !
Beide Frauen machten sich zusammen mit unserem Anwalt auf zum Gericht um die Freigabe zu beantragen, unterschrieben wieder einmal ein Formular nach dem anderen und warteten...
Wie nicht anders zu erwarten haben sie den Hund natürlich NICHT bekommen, denn es hiess ständig : Frau Staatsanwältin ist gerade in einem Meeting, Frau Staatsanwältin hat bereits Feierabend usw, usw...zum Schluss wurde ihnen aber wieder einmal gesagt : alles müsse nochmals geprüft werden...blablabla
Aber: zumindest hatten beide die Chance ein paar Tierheime zu besuchen. In das TH Anita wurden sie nicht eingelassen, wie alle wissen sind ja auch dort bereits die meisten der Griechenhunde vermittelt...
In ein anderes wurden sie eingelassen nach vielen Diskussionen und "auf den Knien rutschen" , suchten nach Koko aber fanden ihn nicht...auch keinen anderen hund der ihnen bekannt vorkam.
Was sie vorfanden waren hunderte von Tieren...Dagmar berichtete erschüttert von furchtbar kranken Hunden, denen der Schmerz aus den Augen schaute. Es gab ein paar Tiere bei denen sie sich gewünscht hätte sie würden erlöst werden- doch das tun die Italiener leider nicht, denn jeder Hund in diesem TH bringt Bares.
Jeden Tag seines erbärmlichen Dahinvegetierens bekommen die Tierheime einen bestimmten Satz. Ist der Hund tot gibt es natürlich nichts mehr! Also lässt man sie eben leiden...
Ok, geschockt was sie wohl im Tierheim erwarten würde in dem Koko sich aufhält ging es weiter...
In Pesaro gibt es 2 Heime , ein ganz schlimmes in dem es eh' keinen Einlass gibt ( die Leiterin weiß schon wieso...) und es wirklich die Hölle für Hunde ist, und eines welches wirklich einen guten Standart hat!
Glücklicherweise ist Koko mit ein paar anderen in diesem guten Tierheim, Dagmar war positiv überrascht . Der Arbeiter dort war mehr als nett, er hat sich mit beiden Frauen nett unterhalten, hat bereitwillig alle Hunde gezeigt. Die Hunde mögen ihn offensichtlich, laufen freudig zu ihm wenn er sie ruft und er geht sehr nett mit ihnen um!
Es gibt dort einen Agility Parcours, einen Tierfriedhof im Hintergrund. Alle Hunde sehen relativ gut und gesund aus, nur viiiiiel zu dünn ( der Arbeiter sagte er bekommt zu wenig Hundefutter und KEIN Geld von irgendwo...)
Er hat Koko aus dem Zwinger geholt, der Hund durfte frei über die Wiesen fetzen und machte einen fröhlichen Eindruck! Dagmar ist die ein oder andere Träne heruntergelaufen als sie das gesehen hat, verständlicherweise.
Das ändert aber nichts an der Tatsache dass Dagmar ohne Hund wieder nach Hause musste:-( Und dass wir keinen Hund abschreiben werden und weiter dafür kämpfen werden zu unserem und zu dem Recht der Tiere zu kommen!
Dagmar konnte uns einige Fotos mitbringen, sie durfte aber leider nur in Pesaro fotografieren, das Schlimmere Tierheim kennen wir nur aus ihren Erzählungen...


































Lest hierzu auch den Artikel vom 10.11.2007 im Readers Edition - über Euere Kommentare würde ich mich freuen:
http://www.readers-edition.de/2007/11/10/das-aus-fuer-die-ancona-hunde-ein-kommentar/
16.11.2007
22:00 Uhr
Tag 242
Unglaublich.
Das besonders Tierschützer, die sich verstärkter Kritik aussetzen, immer wieder in Gefahr begeben, ist ja nichts neues. Das geht bis hin zu Morddrohungen.... wir vergiften Deinen Hund - und Du lebst auch nicht mehr lange (Zitat)
Aber das Sonny4Animals nun innerhalb weniger Wochen nun gleich zweimal den Account zugemacht bekommt, weil er angeblich Viren verbreitet, gibt mir nicht nur zu denken, sondern veranlaßt mich auch, entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen. Es kann doch nicht angehen, dass ich aufgrund solcher niederen Machenschaften, keine wichtigen Rundmails mehr verteilen kann, oder?
Eine Nachricht vielleicht an die, die solche Sachen "basteln" : Es bringt nichts! Ihr schafft es höchstens 24 Stunden, uns lahm zu legen. Und jetzt nicht einmal mehr die. Aufhalten könnt Ihr mit solchen präpubertären Spielchen nichts!
Sonny4animals wird sich nicht aufhalten lassen - weder von irgendwelchen Hacker-Spinnern - noch von Menschen, die mit dem Garagouni Virus infiziert vor nichts zurückschrecken - nicht mal vor Dingen, die strafrechtlich verfolgt werden können und dem Absender mehr schaden, als denen, die sie treffen wollen... Glücklicherweise habe ich viele Freunde, die Informatik studiert haben und über das Know How verfügen, gewisse Maileinbindungen nicht nur zu identifizieren, sondern auch deren Herkunft genau ermitteln zu können...
Glaubt nicht, dass wir jemals aufgeben werden, um die Hunde in Ancona zu kämpfen - und wünscht Euch nicht, dass auch wir zu so illegalen Mitteln greifen, wie Ihr es seit Beginn an macht...
Und alle, die mit mir und Sonny um das Recht kämpfen und darum, dass unsere Hunde endlich dahin kommen, wohin sie gehören: GEBT NICHT AUF! Hört nicht auf, daran zu glauben, dass wir es schaffen! Zeigt es diesen Ignoranten und profilierungssüchtigen, machtgeilen und humanitätsblinden zuständigen Beamten in Ancona. Helft mit, diesem Zustand dort ein Ende zu bereiten!
Jochen
PS...
Warum kommen keine Kommentare von Euch auf
http://www.readers-edition.de/2007/11/10/das-aus-fuer-die-ancona-hunde-ein-kommentar/
?
13.11.2007
01:30 Uhr
Tag 239
Liebe Freunde.
Verzeiht, wenn ich diese vertrauliche Anrede wähle.
Natürlich weiß ich, dass nicht alle, die diese Seite lesen und meine Mails, mir wohlgesonnen sind und geschweige denn meine Freunde sind.
Aber ich spreche die Mehrheit an: meine Freunde. Meine Tierfreunde.
Menschen, die es sich wie ich selbst zur Aufgabe gemacht haben, denen zu helfen, die unsere Hilfe nicht nur reichlich verdient haben.
Sondern die einen Anspruch darauf haben, dass man ihnen hilft.
Den Schwachen.
Den Armen.
Die, die verfolgt, gequält, gefoltert - ja getötet werden.
Nicht die, die mit der Qual von Tieren auch noch Profit machen wollen - die sollen in der Hölle schmoren!
Auch nicht - schon gar nicht die - die meinen, sie müßten ihren Rassenhass auf die deutsche Nation aufgrund geschichtlicher Vergangenheit, auf dem Rücken wehrloser Tiere austragen.
Erst Recht nicht die Profilneurotiker und spendengeilen Möchtegern - Tierfreunde.
Ich meine - EUCH. Meine Freunde! Die, die mit mir in Tierfreundschaft verbunden sind. In der Liebe zu den Tieren. In der Hilfsbereitschaft, die keine Grenzen kennt. Die, die zur Liebe fähig sind. Zur Liebe zu Geschöpfen, die uns anvertraut wurden. Und für die wir eine Verantwortung tragen.
Eine Verantwortung, die von vielen Menschen belächelt wird - vielleicht.
Aber eine Verantwortung, der wir uns weder entziehen wollen, noch entziehen können!
Wir leben leider in einer Welt, in der Werte nichts mehr gelten, in der finanzieller Vorteil und das Wohlergehen des eigenen Hinterteils absolute Priorität haben.
Wer bringt denn heute noch seinen heranwachsenden Kindern bei, was Ehre, Gewissen, - Verantwortung und Menschlichkeit für einen Wert in unserer heutigen Gesellschaft haben ?
Wie kann es sein, dass abgedrehte Chinesinnen meinen, es sei besonders toll, einem kleinen Kätzchen ihren Schuhabsatz durch den kleinen Körper zu spiessen - einem Wesen, dass wie ein kleines Baby voller Vertrauen auf diesen Menschen zuging?
Wie kann es sein, das vierzehnjährige kinder einen Katzenwelpen stehlen, ihm bei lebendigem Leib die Haut vom Leibe ziehen, anschließend mit mit Benzin übergiessen und anstecken?
Und wie ist es möglich, das Beamte in Ancona, Italien, Hunde, die einem gar nicht gehören, einfach an italienische Familien vermitteln, nachdem sie fast ein Jahr lang inhaftiert wurden?
Was macht diesen Hass aus? Den Hass auf Menschen, oft, den dann wehrlose Geschöpfe ausbaden müssen?
Was macht noch immer diesen Hass auf die Deutschen aus?
Das Dritte Reich?
Sprechen wir es aus: ist es der Name Adolf Hitler? Das ganze Elend, dass dieser "Mensch" über die Welt gebracht hat?
Ich bin Baujahr `50 - ich könnts irgendwie verstehen, dass man uns Deutsche noch immer hasst.
Aber auf dem Rücken wehrloser Tiere billige Rache ausüben - das ist einfach moralisch dermaßen verwerflich, dass man sich nicht wundern darf, wenn viele Menschen in Deutschland sagen: Ich werde nie wieder nach Italien fahren. Ich werde alles, was italienisch ist, ablehnen.
Ist das SO gewollt?
Ich habe persönlich italienische Freunde. Wie auch griechische, spanische und türkische, amerikanische, jüdische......
Niemand versteht, was in Ancona wirklich los ist.
Ich persönlich glaube nicht, dass die Möchtegern-Macht einer gewissen, selbsternannten griechischen Tierschützerin soweit reicht - ist es also eine Mentalitätsfrage? Eine Frage der Vergangenheitsbewältigung?
Schlicht: Geht es hier um dermaßen billige Gründe, wie etwa Profilneurotik? Machtdemonstration?
Ich möchte das gar nicht weiter ausführen - wer weiß, wo das endet?
Ich bitte Euch - meine Freunde - um Solidarität.
Hier geht es um mehr, als um die verbliebenen 99 Hunde in Ancona. Ich denke, es soll Macht demonstriert werden. Macht, die sich über geltendes Recht hinwegsetzt. Wieder mal.
Wieder mal?
Ist das italienische Image in der Welt durch solcherart Machenschaften nicht schon genug angekratzt?
Es geht hier um 99 Hunde.
Die verbliebenen 99 von ursprünlich 102 Hunden.
Es geht hier um Tiere, die ein hartes Leben hinter sich haben und ein schönes vor sich.
Es geht um 99 Leben.
Und es geht nicht um Machtkämpfe. Auch nicht darum wer "den dicksten Kopf in der Sache" hat.
Es geht darum, diesen Hunden - die alle eine eigene Geschichte haben - endlich das zu geben, was ihnen zusteht:
Ein Zuhause.
Nicht in Italien.
Sondern hier bei uns in Deutschland. Bei ihren rechtmässigen Eigentümern.
Bei denen , die sie lieben und die sie schmerzlich vermissen.
Helft uns, sie frei zu bekommen.
Schreibt Eure Proteste an sonny4animals@email.de . Wir werden die Mails weiterleiten - an verschiedene Stellen.
An Politiker - die wir gewählt haben, damit sie unsere Interessen vertreten.
An viele Prominente, Fernehsender, Illustrierte und Tageszeitungen
Schaffen aber können wir es nur, mir Euerer Hilfe.
Bitte helft!
Bitte.
Jochen Giebelmann
12.11.2007
20:30 Uhr
Tag 238
Bitte seid mir nicht böse - ich bin gerade so stark eingebunden in das Ancona Geschehen....
Bitte schaut auf die News der Seiten:
http://www.tierhilfe-korfu.de/
http://www.gnadenhof-garscha.de/
Ich melde mich morgen, OK?
Liebe Grüße
Jochen
10.11.2007
14:00 Uhr
Tag 236
ES IST EINFACH NICHT MEHR ZU FASSEN !
Seit über 230 Tagen werden sogenannte „Streunerhunde“ aus Griechenland kommend aus fadenscheinigen gründen von den behörden in ancona festgehalten!
Immer neue Willkürmaßnahmen der „JUSTIZIA ANCONA“ haben bisher erfolgreich verhindert, dass die nahezu 100 Hunde an die nachweislich deutschen Eigentümer ausgeliefert worden sind.
Seit Monaten warten die deutschen Empfänger der Tiere auf eine gerichtliche Entscheidung, die bereits im September hätte erfolgen sollen – es geschah: NICHTS!
Seit einigen Tagen werden auf folgender Internetseite http://www.associazioneanita.it/ nun ganz offensichtlich diese Hunde innerhalb Italiens zur Vermittlung angeboten.
Dies kann nur mit der Freigabe des Gerichtes geschehen - und ganz offensichtlich hat das Gericht diese Entscheidung bereits getroffen! Frei nach dem Motto: lieber in Italien ein "Zuhause" als im Tierheim zu bleiben.
Ein Vorgehen, das förmlich zum Himmel schreit! Wo leben wir eigentlich? Ist das die Vorstellung von Rechtsprechung in Ancona?
Man muss sich unter diesen Umständen fragen, welchen Stellenwert Recht und Gesetze dort noch haben, wenn es um das Leben und das Wohlergehen dieser Tiere geht!
Und darüber hinaus: Wie weit ist der Schritt, das Recht dort auch im Bereich der menschlichen Rechtsprechung so brutal zu brechen, wie es hier ganz offensichtlich der Fall zu sein scheint.
Um es noch einmal zu wiederholen und klarzustellen: Alle Tiere verfügen über die erforderlichen Papiere und sind damit Eigentum ihrer deutschen Besitzer!
Wir rufen deshalb nicht nur die Empfänger der Tiere hier in Deutschland – also die legitimen Eigentümer der Tiere – auf, gegen diese Machenschaften tätig zu werden.
Jetzt sind alle im Tierschutz tätigen Menschen, alle Politiker, Prominenten und auch die Medien aufgefordert, etwas gegen die Willkür in Ancona zu unternehmen.
Diese Mail sollte europaweit verteilt werden, ich bitte darum, sie entsprechend übersetzt auch ins europäische Ausland zu verschicken.
Bitte schreiben Sie Ihren Protest an
Sonny4animals@email.de
ich werde Sie gesammelt an verschiedene Stellen, wie deutsche Politiker, Medienvertreter und auch Prominente weitergeben.
Die ganze Geschichte des Schicksals der Ancona-Hunde können Sie unter folgenden Adressen nachlesen:
http://www.tierhilfe-korfu.de/
http://www.gnadenhof-garscha.de/
http://www.sonny4animals.de/
JETZT REICHT ES !
08.11.2007
20:00 Uhr
Tag 234
BITTE NACHSEHEN AUF DIESER PAGE: ERKENNT JEMAND SEINEN HUND AUS ANCONA WIEDER? DIE GEZEIGTEN HUNDE SIND WOHL IN ITALIEN IN DER VERMITTLUNG! BITTE INFORMIERT MICH,WENN SICHER IST, DASS ES SICH TATSÄCHLICH UM DIE ANCONAHUNDE HANDELT...
http://www.associazioneanita.it/
06.11.2007
08:00 Uhr
Tag 232
Eine kleine Bitte von mir an alle, die die Hunde aus Ancona erwarten, für eine große Sache: Bitte schickt mir die Geschichten und Fotos der einzelnen Hunde - soweit Ihr sie habt. Ich werde sie hier ins Netz stellen. Es ist gerade jetzt wichtig...
Jochen
05.11.2007
18:30 Uhr
Tag 231
Ist das eigentlich noch alles zu fassen?
Hier: Einer von den verbliebenen 99...
ZUHAUSE GEFUNDEN ....................?
Balu ist vermittelt und kommt so bald wie möglich nach Deutschland!! vielen Dank Evi und Balu's neuer Familie !
Dieser wunderschöne Schäferhund mix ist von einem Auto angefahren worden. Er hat einen Schulternbruch erlitten und sein linkes Auge ist wahrscheinlich erblindet. Er wurde an einer Kette gehalten auf einem Grundstück neben einer Schnellstrasse! Ich fuhr da ab und zu vorbei und habe ihn beobachtet. Er war immer knochendürr und an einer sehr kurzen Leine gehalten. Leider war das Grundstück eingezäunt und ich konnte nicht rein. Eines Tages sah ich dass der Hund weg war und das Grundstück bearbeitet wurde. Das Grundstück wurde verkauft und Balu wurde frei gelassen........Er kam von der Kette auf die Strasse und gerade wegs unters Auto......

Wenige Wochen später sah ich ihn auf dem Grundstück des Reitzentrums, total abgemagert und hinkend!! Er hatte eine gebrochene Schulter und sicher grosse schmerzen!!.... Leider konnte ich ihn nicht zum Reitstall nehmen da Liary der Rüde im Stall ihn auf Abstand hielt. So konnte ich ihn nicht füttern um eine Rauferei zu vermeiden. Ich merkte jedoch, das hinter seinem Imposanten Aussehen ein sanfter Kerl steckte!! Nach einiger Zeit fand ich ihn wieder, bei einem Haus am Strassenrand. Er hatte gesellschaft von zwei anderen Hunden und wurde vom Hausbestitzer "Costas" gefüttert. Ich habe ihn auch mitverpflegt und seine gebrochene Schulter wurde immer weniger eine Belastung für ihn und er braucht sein Bein langsam wieder. Leider konnte auch Costas ihn nicht aufnehmen, da seine grosser Rüde Balu auch angriff. So blieb er wieder auf der Strasse!!

Er ist total lieb und anhänglich!! Er weint und heult vor Freude wenn er mich begrüsst ....... Er ist ein ganz toller Hund und kann sogar lachen!! Das machen manche Hunde, sie zeigen die Zähne vor lauter Freude!! Er ist wirklich speziell und eine Seele von Hund!!!
Balu ist auf dem Weg zu Carmen und ihrer Familie die ihn schon ungeduldig erwarten!!..........
DER FALL ANCONA
Balu ist vermittelt aber kann nicht nach Deutschland!!
LEIDER IST DER TRANSPORTER AUFGEHALTEN WORDEN UND BALU WURDE MIT ANDEREN HUNDEN BESCHLAGNAHMT!!! Seine Familie ist in grosser Sorge um ihn und sind mit den Nerven am Boden zerstört!! Sie hoffen dass er sobald wie möglich bei ihnen ankommt!!
DANKE CARMEN, DASS DU NOCH GEDULD HAST!
mehr auf http://www.beepworld.de/members93/swetzka/
31.10.2007
07:00 Uhr
Tag 226
Hier der Brief einer engagierten Tierschützerin... Sie braucht jetzt Eure Unterstüzung! Bitte schickt folgende Mail an
Sehr geehrter Herr Präsident Barroso,
geschätzte Mitglieder des Kabinetts., Vertreter der Abteilungen SANCO.
Wie in unserem Schreiben vom 23.d.Monats angekündigt, werden sämtlich Informationen bezüglich Tierquälereien, Missachtung der Tierrechte - Tiere sind nicht "Sache" sondern lebende Kreaturen, Wesen die Schmerz und Leid empfinden können, sogar Fische werden durch einen Angelhaken verletzt und erleiden dadurch Schmerzen ( nachgewiesen durch Sonarmessungen) - jetzt der EU angezeigt.
Wir, Herr Präsident und Kabinettsmitglieder, möchten NICHT Ihre Beachtung über die Massen strapazieren (in der EU ist viel zu tun), doch wofür ist im Verwaltungsbereich SANCO der Tierschutz einbezogen - artgerechte Haltung usw. - wenn das ,was auf dem Papier steht ,nicht umgesetzt wird!!
Nachstehende Angelegenheit - eine willkürliche schleppende Bearbeitung der italienischen Justiz - liegt sei 9 Monaten zu LASTEN von 100 Hunden durch ganz offensichtliche Verzögerungstaktik in Ancona.
Die Hunde, aus Griechenland gerettet, sitzen seit dieser Zeit zum Nachteil der Tiere, der künftigen Besitzer und auf Kosten der Tierschützer in italienischen Tierheimen fest !!!!! DIE KOSTEN HIERFÜR BELIEFEN SICH NACH 3 MONATEN SCHON AUF EURO 6.000 !!! WER ZAHLT WEITERE KOSTEN ?? Ein Sonderfond der EU - sicher nicht.
Der gesamte Schriftwechsel (übersetzt) befindet sich bei DG ,Paola Testori Coggi, Aktenzeichen D2 MF/dj D (2007) 420306.
Es sei noch anzumerken, dass sich die Tierschützer gegen die Person in Griechenland eine Anzeige wegen Rassismus und Beleidigung vorbehalten.
Wir erwarten , dass diese nicht zu beschreibende willkürliche Behinderung des Tierschutzes unverzüglich als Chefsache behandelt wird !
Eine Kopie dieses Schreiben geht an den Internationalen Gerichtshof für Tierrechte, Geneve, sowie an die Organisation Tierhilfe-Korfu.
Ihrer Stellungnahme sehen wir entgegen.
Mit freundlichen Grüssen
Cordula Jakob
Tierschutz Puszta Ungarn Süd
16.10.2007
08:00 Uhr
Tag 211
Ich mag es nicht fassen.
Tag 211.
Was hat man vor mit den Tieren?
Macht demonstrieren? wie billig!
Ordentlich Geld kassieren für die Freilassung? wie niederträchtig!
Sollen wir die Hunde schlicht vergessen? Gras über sie "Sache" wachsen lassen? wie dumm!
Ich verstehe das Vorgehen dieser italienischen Beamten nicht mehr...ist ihnen am Ende der Sinn für Gerechtigkeit abhanden gekommen? Für Mitgefühl, Gnade?
Wieviele Tage sollen noch vergehen?
09.10.2007
14:00 Uhr
Es ist wirklich nicht mehr zu fassen.
Seit 2004 geistert ein böse Geschichte durch die Medien – immer wieder mal rechtzeitig pünktlich zum Welttierschutztag. Jetzt aktualisiert durch die „Ancona-Affäre“ – die verbliebenen 99 Hunde sind noch immer dort inhaftiert...
Ein Grieche, der des Englischen offenbar nicht besonders mächtig war, hatte „dog meat“ (Gemeint war Fleisch für Hundefutter, nicht zum menschlichen Verzehr geeignet) als „meat of/from dogs“ anstatt „meat for dogs“ übersetzt hat.
Eine infame Verleumdungskampagne begann – gegen die Belgier und , wie könnte es anders sein, gegen die Deutschen.
Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, dass ich – und mit mir sehr, sehr viele Tierschützer aus Deutschland – absolut nichts gegen das griechische Volk haben, wissen wir doch sehr wohl, wie viele gute Menschen es dort gibt und wie viele hervorragende Tierschützer, die sich in beispielhafter Weise vorbildlich engagieren.
Unser Zorn richtet sich gegen die Menschen, die dort – wie überall auf der Welt – Verbrechen gegen wehrlose Tiere begehen und dann noch die Stirn haben, so dumme Gerüchte zu verbreiten.
Es ist mir und anderen absolut unverständlich, warum sich die EU sich so etwas gefallen lässt.
Unten die ( etwas holprige) Übersetzung des Artikels – eine Kopie des griechischen Zeitungsausschnittes liegt hier vor und kann jederzeit von uns angefordert werden
Jochen Giebelmann
SONNY4ANIMALS
10.000 – 15.000 Vierbeiner werden nach Belgien und Deutschland geschickt
STREUNER WERDEN ZUR VERWURSTUNG AUSGEFUEHRT
von Maria Aliberti und Eleana Stogiannou
Fuer 300 Euro pro Kopf ueberschreiten mehr als 10.000 – 15.000 Streuner, hauptsaechlich Hunde, die griechischen Grenzen und werden illegal nach Belgien und Deutschland geschickt, um sogar auch noch zu Wuersten verarbeitet zu werden, die am Markt in Unkenntnis der Verbraucher verkauft werden.
Welttierschutztag am 03.10. aber eher traurig fuer die ungluecklichen vierbeinigen Freunde der Menschen, wie eine Untersuchung des Adesmefto Typo ergab, da entsprechend Anzeigen der Rechtsanwaeltin und Vizepraesidentin der Tierschutzvereinigung ΣΥ.ΖΩ.ΣΟ.ΕΛ. Frau Agathe Lekakou: „10.000 – 15.000 Streuner jaehrlich unser Land aus unbekannten Gruenden verlassen. Innerhalb von 15 Monaten seit dem Maerz 2004 bis August 2005 haben wir 5 Faelle von Ausfuhren von Tieren ins Ausland entdeckt.
Im Mai 2004 erfolgte die Ausfuhr von 16 Streunern per Flugzeug nach Belgien und Deutschland. Auch wurden am 27.02.05 und 20.08.05 120 Hunde, hauptsaechlich Streuner von Kreta – Piraeus - Patras nach Ancona (italienischer Hafen) mit Endziel Deutschland ausgefuehrt.
ANZEIGEN
Im Mai 2007 wurden wieder 106 Hunde zusammen mit Pferden ausgefuehrt. Dieser Transport wurde aufgrund einer Anzeige von ΣΥ.ΖΩ.ΣΟ. von den italienischen Hafenbehoerden in Ancona aufgehalten, von den Gerichtes unserers Nachbarlandes wurden die Tiere als Handelsgut angesehen und die 106 Tiere wurden beschlagnahmt und bleiben in den dortigen Tierheimen.
Die gleichen Anzeigen behaupten, dass ..“Jede Woche werden aus Griechenland 10 – 15 Tiere, hauptsaechlich Hunde aber auch Katzen, in Kaefigen von bestimmten Personen zu den gleichen Empfaengern ins Ausland geschickt. Es wird darauf hingewiesen, dass der Transport jedes Tieres ca. 300 Euro kostet.
Ausserdem gibt es Anzeigen bei der Tierschutzvereinigung von Personen, die Tiere zur Adoption ins Ausland geschickt haben, dass sie das weitere Schicksal der Tiere nicht kennen, waehrend ….Es ist erwaehnenswert, dass bei einer Untersuchuchung, die bei einer Menge von Wuersten durchgefuehrt wurde, festgestellt wurde, dass diese von Hunden stammen.“
Die 2 Direktoren der belgischen Firma, die diese vertrieben, wurden im Juni 2004 festgenommen. Mehr als 20.000 kg Wuerste wurden von den Lebensmittelkontrolleuren beschlagnahmt anlaesslich einer Kontrolle, die am Sitz der Firma in Bruessel durchgefuehrt worden war.
Die fuer die Gesundheit und Sicherheit Zustaendigen benachrichtigten die Nachbarlaender, dass die von dieser Firma verkauften Wuerste fuer den Verzehr durch Menschen nicht geeignet sind. Ein Grossteil wurde (lt. dem hollaendischen Amt fuer Lebensmittel und Verbrauchsgueter) auch in Holland aufgespuert.
INTERESSANT
Seitens der Tierschutzvereinigung wird betont, dass kein Tierschutzverein, der eindeutig seinem Gruendungszweck erfuellt, je „das glueckliche Los des Streuners weder in Griechenland noch im Ausland (Belgien, Deutschland, Daenemark und England) verhindern wuerde“. Leider aber ist bekannt, dass die Streuner „zur Erzeugung von Collagen verwendet werden und ihre Haeute von Tierfabriken.“
Schliesslich stellte Fr. Lekakou fest, dass wir das erforderliche Interesse zeigen muessen im Zusammenhang mit diesen illegalen Tierausfuehren ins Ausland. Aber auch dass irgendwann das bestehend Tierschutzgesetz 3170/2003 „ueber den Schutz von Haustieren und Streunern“ verbessert wird, indem den Verantwortlichen, die auf irgendeine Weise zu deren Lasten fuer illegale finanzielle der andere Vorteile handeln, Strafen auferlegt werden.
28.09.2007
07:50 Uhr Tag 193
Die Verzweiflung derer, die noch immer glauben und hoffen, nimmt sehr schmerzhafte Ausmaße an.
Ich muß sagen, in mir wächst langsam eine unglaubliche Wut auf die zuständigen Verantwortlichen in Italien. Sowohl auf die vom Gericht in Ancona, als auch auf Anwälte dort, die sich offenbar auch noch an den Hunden bereichern wollen... (Auf der Seite vom Gnadenhof Garscha steht, dass ein - mittlerweiler gefeuerter - Anwalt 2000 Euro pro Hund Vorschuß haben wollte. Das muß man sich mal überlegen!!)
Dabei - und das möchte ich noch einmal zum Ausdruck bringen - richtet sich mein ganz persönlicher Zorn nicht gegen "die Italiener" , sondern nur gegen die, die verantwortlich sind, für die völlig unbegründete Inhaftierung der Hunde in Ancona. Es ist die gleiche Wut, die ich gegen die deutschen, verantwortlichen Politiker wegen ihrem Desinteresse und ihrer Untätigkeit in dieser Sache empfinde, oder gegen viele angeschriebene Prominente, die ebensowenig bis heute darauf reagierten, wie auch gegen die vielen großen Massenmedien, denen eine Berichterstattung ganz offensichtlich "zuwenig Quote machen" würde.
Wenn das Leben von über hundert Hunden in unserer Gesellschaft so wenig wert ist, darf man sich nicht darüber wundern, wenn die Mißhandlungen an Tieren zunehmen. Mißhandlungen, die aus Langeweile oder Frust an Mitgeschöpfen begangen werden.
Die Menschen denken zunehmend anthroprozentrisch und verlieren dabei alle Werte. Besonders die Achtung vor dem Leben anderer.
Gott sei Dank nicht alle Menschen.
Jochen
18.09.2007
19:13 Uhr Tag 183
Langsam ist es doch wirklich nicht mehr auszuhalten, oder?
Heute sind es 183 Tage.
Man muß sich das einmal überlegen! Ein halbes Jahr für uns. Für die Hunde erheblich mehr.
Wer gibt den Verantwortlichen das Recht, die Tiere zu inhaftieren?
Und was ich nie begreifen werde: Warum interessieren sich die Medien nicht dafür? Jeder Blödsinn steht in der B...Zeitung. Und wenn es wirklich einmal etwas gibt, was Sinn machen würde, es groß herauszubringen - schweigt man es tot.
Warum reagieren Politiker so verhalten? Weil es ja "nur" Hunde sind? Weil Formfehler gemacht wurden? Weil man den zuständigen Behörden nicht "auf den Schlips treten" möchte?
"Man muß nur lange genug warten, dann erledigen sich bestimmte Dinge von ganz allein" sagte kürzlich jemand zu mir. Sollen wir solange warten, bis die Hunde tod oder schlicht und einfach in Vergessenheit geraten sind und somit "das Problem" gelöst ist?
Wollen die zuständigen Beteiligten Macht demonstrieren? OK ! Ihr habt gewonnen.
Aber jetzt zeigt endlich einmal, dass Ihr menschlichen Großmut besitzt und lasst die Hunde frei.
Promis machen nichts, die Politiker lassen die Tierschützer im Stich, Medien machen mit einem solchen Bericht einfach zu wenig Quote - sprich zuwenig Geld - und die Beamten lachen sich ins Fäustchen...? Ich frage mich langsam, wo wir eigentlich leben - im Mittelalter?
Selbst unsere Aktion im READERS EDITION brachte letztlich... gar nichts. Die Gemüter haben sich erhitzt, Möchtegern - Journalisten wollten sich auf Kosten der Sache profilieren, anstatt erst einmal ihr Handwerk richtig zu erlernen - aber das war dann auch alles.
Petitionen, Aktionen wie die von uns initierten Malaktionen und Bildersammlungen von griechischen Hunden in Deutschland - null erreicht.
Woran liegt das?
Sind ja bloß Hunde?
Sind sie zu weit weg?
Bloß kein Politikum daraus machen?
Vielleicht. So einfach ist das. Wenns weit genug weg ist, hört man die Schreie nicht. Die Schreie "Holt uns hier endlich raus". Man sieht nicht die traurigen Augen, die in den Nachthimmel blicken und verzweifelt auf ein morgen in Freiheit hoffen. Man sieht nicht die Zwinger und die kalten Betonböden, auf denen sich die Hunde "austoben" können. Und man kann die Verzweiflung nur erahnen...
Nein - man macht lieber sehr lange Gerichtsferien und fährt mit Kind und Kegel, manchmal auch mit Hund, Gott weiß wohin um sich zu erholen...
Und man sieht nicht die Tränen derer, die sie weinen, weil "ihr Hund" der eigentlich schon lange hier sein sollte, noch immer in einem italienischem Knast sitzt und nicht heimkommen darf.
Das alles ist - verzeit mir diesen unpassenden Ausdruck - eine Riesensauerei.
Aber niemals dürfen wir aufhören, um diese Geschöpfe zu kämpfen.
Macht mal wieder eine Kerze für sie an. Vielleicht hilft es ja. Unsere brennt immer.
Jochen
11.09.2007
17:43 Uhr Tag 176
Immer noch Gerichtsferien.
Immer noch warten, hoffen, gegen die Verzweiflung ankämpfen.
Immer noch die großen, fragenden Hundeaugen im Hinterkopf.
Wie grausam verhält man sich gegen diese Tiere.
Mögen sie nach italienischen Verhältnissen noch so gut untergebracht sein: man beraubt sie ihrer Freiheit - man stiehlt ihnen Lebenzeit und - qualität.
Tröstend zu wissen: Es gibt auch noch ein höheres Gericht und dort werden die Verantwortlichen Rede und Antwort stehen müssen...
24.08.2007
16:00 Uhr Tag 158
Manchmal passieren Dinge im Leben, die so plötzlich und unerwartet eintreffen, dass einfach keine Zeit mehr bleibt, andere - vielleicht wichtigere Dinge zu erledigen.
Das Schicksal geht manchmal mit Menschen nicht sehr zimperlich um und oft fragt man sich dann, warum beim einen die Schläge so konzentriert und häufig kommen, aber bei anderen gar nichts geschieht.
Ich gehöre offenbar zur ersteren Kategorie und entschuldige mich bei Euch, dass ich in letzter Zeit nur sehr spärlich Einträge auf der Ancona Seite mache.
Die "Sommerferien" in Ancona dürften ja nun bald um sein - womit ich persönlich die Hoffnung verbinde, dass endlich Einsicht und Vernunft über das bisher gezeigte Verhalten der zuständigen Behörden siegen
17.08.2007
09:00 Uhr Tag 151
Zu meinem Eintag vom 15.08.2007 und zum besseren Verständnis - unnötig zu erwähnen, wer hinter solchen Aktionen steckt.....
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Hallo,
ich möchte Euch informieren über die Vorfälle vom 15.August am Flughafen von Athen. Es waren dort ein paar Ladies die es geschafft haben dass wir den Flug verpassen, aber wir sind heute geflogen und die Tiere kamen wohlbehalten in Deutschland an.
Wir kamen früh am Flughafen an (11.30 Uhr ) und wir warteten dass sie den Check in öffnen. Unser Flug war um 14.30 Uhr. Maria sollte reisen und ich half bei dem Prozedere.
Maria ging für ein paar Minuten weg als eine Dame mich ansprach und fragte für welche Tierschutzorganisation ich arbeiten würde.
Ich antwortete dass ich nicht wüsste was sie meinte, ich wäre eine Privatperson.
Danach warf sie einen Blick in eine Box und sagte dass diese Hunde Streuner wären und dass ich Hundehandel betreiben würde. Dann versuchte sie Maria's Tasche mit den Pässen zu nehmen!
Ich schob ihre Hand schnell weg und sie begann ihre anderen Freunde zu rufen dass sie kommen sollten weil sie "uns gefunden hat".
Maria kam zurück und rannte schnell zur Polizei.
Die Frauen schrien immernoch und erzählten den umstehenden Leuten ( und dem Flughafenpersonal) dass wir Streunerhunde-Händler wäre und dass wir 3000 Euro für jeden Hund den wir verkaufen bekämen ...
Maria kam zurück und sagte ihnen dass die Polizei gleich kommen würde und dass sie sich besser davon machen sollten!
Aber sie bleiben und schrien weiter.
In der Zwischenzeit kam der Fluglinienmanager und überprüfte die Pässe.
Er sagte dass es zu viele Hunde seien. Wir sagten ihm dass wir bereits mehrmals mit 5 Hunden gereist sind und dass es niemals ein Problem war bisher. Er wollte jemanden anderen konsultieren.
Nach 5 min kam er zurück und sagte uns dass keiner der Hunde fliegen könne, nur die Frau.
Wir antworteten das wäre unglaublich, nur weil uns ein paar verrückte Frauen beschuldigen!
Als er antwortete dass das die Firmengesetze seien ( 5 min vorher waren sie es nicht) fragten wir ihn ob- wenn wir eine FRau mit einem Kind beschuldigen würden dass sie es entführt hätte- würde er das Kind dann zurückhalten um einen DNA Test zu machen?
Er akzeptierte das Argument und wir checkten ein. Bitte beachtet dass er sehr höflich und hilfreich war.
Nachdem wir eingecheckt hatten kam ein Polizist ( Chef der Passkontrolle) und wollte die Pässe sehen.Und er wollte auch die Bücher sehen die das Eigentum an den HUnden beweisen.
Wir antworteten dass wir nicht verpflichtet wären diese bei uns zu tragen weil alles was er wissen muss und was wir verpflichtet wären ihm zu zeigen wäre im Pass zu sehen.Er sagte das der Pass nicht beweist wer den Hund besitzt, auch nicht wenn ein Mikrochip vorhanden ist.
Er ergänzte dass unser 8 Jahre alter Hund den Mikrochip nicht hätte seit er ein Baby war.
Als wir im sagten dass es erst seit 2003 Pflicht ist einen Hund zu chippen fragte er warum wir es nicht dann getan hätten ( An Neujahr beispielsweise;-). Wir erwiderten dass wir sie erst später gefunden hätten und er vermerkte in seinem Polizei Protokoll wann wir ihn fanden und wo.
Wir erklärten dass der Mikrochip das Besitztum beweist weil er den Stempel des Tierarztes trägt, und er sagte dass er sich nicht darum schert was welcher Tierarzt abgezeichnet hätte.
Wir riefen unsere Tierärztin an und versuchten ihm zu erklären dass wir absolut legal sind. Erst als er mit dem Ehemann der Tierärztin sprach ( welcher Anwalt ist) begann er rational zu denken ( weil der Anwalt ihm erklärte dass es illegal wäre Maria von ihrem Flug aufzuhalten, weil er kein Richter ist , er keine Ahnung von den Gesetzen hätte und dass er ihn vielleicht verklagen würde )Er hielt sich an dem griechischen Gesetz fest ( welche diese Ladies ihm gegeben hatten ) und sagte dass Maria versuche mit 5 Hunden zu reisen, sie nach dem Gesetz aber nur 2 besitzen darfWir entgegneten dass dieses Gesetz nur für Einwohner gelte, nicht für Reisende.
Endlich sagte er den Frauen dass er uns nicht weiter festhalten könne weil alles rechtens zu sein schiene.
Also versuchten diese Ladies den ultimativen Trick: Sie sagten dass wir sie beschimpft hätten und sie uns verklagen wollten.
Denn das griechische Gesetz sagt dass, wenn Du jemanden beschimpfst, und der Dich verklagen will, Du sofort zur Polizei musst.
Also sagte ich dass ich zugäbe dass ich sie beschimpft hätte, und ich würde mit ihnen gehen, Maria aber nichts getan hätte.
Sie fingen wieder an zu kreischen dass Maria sie ebenso beschimpft hätte und dass sie sie ebenso verklagen wollen. Der Grund war offensichtlich- sie wollten uns vom Fliegen abhalten.
In Griechenland ist es so: wenn Dich jemand verklagen will musst Du eine Nacht ins Gefängnis, am Morgen kommt dann der Staatsanwalt und es wird verhandelt.
Sie wollten uns jetzt und gleich anzeigen, wir wollten dasselbe tun und wir alle wären im Gefängnis gelandet für eine Nacht.
Aber wir überlegten es uns, da wir nicht wollten dass sie wie Märtyrrer gefeiert würden für ihre noble Tat.
Die Polizei konnte sie zum Glück überzeugen das nicht sofort zur Anzeige zu bringen, sondern es später vor Gericht auszufechten.
Heute früh konnten wir ohne Probleme einchecken und fliegen.Wir baten einen Polizist uns zu begleiten, um im Falle eines erneuten Überfalles beweisen zu können dass wir niemanden beschimpfen. Er begleitete uns den ganzen Weg .
Was falsch gelaufen ist: wir waren nicht ruhig am Anfang.Wir haben sie nicht beschimpft aber wir schrien sie an.
Was gut gelaufen ist: Wir wurden in aller Öffentlichkeit des Tierhandels und Tiermordes bezichtigt.Sie sagten sie hätten Hinweise für illegalen Hundetransport und dachten wir wären es , weil wir Hunde dabei hatten.Sie kannten unsere Namen nicht.
Sie hatten keine Papiere, keine Vollmacht.
Sie versuchten die Handtasche mit den Papieren zu stehlen.Sie fassten die Boxen an ( unser Eigentum) Sie schrien die Polizisten an und setzten sie unter Druck.
Wir verhielten uns sehr ruhig als die Polizei kam.Nach all dem haben wir nicht verstanden wer sie waren und was sie wollten.
Wir waren freundlich und willig Kompromisse einzugehen. ( zB die Anklage auf später zu verschieben)
Sie trugen das griechische Gesetz bei sich und sagten dass wir nur 2 Hunde haben dürfen, das war leicht zu entkräften.
Nun wissen die Flughafen Angestellten dass es dort ein paar Verrückte gibt die Reisende mit Hunden attackieren. Alle am Flughafen, Personal, Polizei, entschuldigten sich für die Unannehmlichkeiten die wir hatten durch die Provokationen der Frauen.
Am wichtigsten für uns ist dass wir nicht wegen der Hunde gestoppt werden konnten, sondern nur weil wir sie angeblich beschimpft hätten! Sie haben diesen Trick benutzt um sagen zu können dass wir wegen der Hunde aufgehalten worden wären, aber das ist total gelogen!
Bitte beachtet dass sie einen weiteren Reisenden, eine Dänin, aufgehalten haben. Aus dem selben Grund, nur haben sie bei ihr gesagt die Dänin hätte einen ihrer Hunde gestohlen.Wir waren alle zusammen auf der Polizeistation.Emy, welche sie begleitet hatte, wird Euch sicher auch bald informieren. Die Dänin reiste heute auch mit den Hunden ohne jegliche Probleme.
Es gab auch ein Grücht dass Dimitris inhaftiert worden sei...Für den Fall dass einer von Euch ihm schon Zigaretten gekauft hatt will ich Euch informieren das er nicht raucht, aber andere Spenden wie Zylapor , Vibramizin und Kauknochen gerne annimmt ;-)
Bitte leitet den Bericht an jeden weiter von dem ihr denkt dass er wissen sollte was ihn erwartet wenn er vorhat Griechenland mit einem Hund zu verlasen!
Euch allen viel Glück!
Anastasia
Hello!!!
I would like to inform you about the incidents of the 15th of August in Athens airport El. Venizelos were some ladies made us miss our flight but we managed to fly today and our dogs arrived in Germany safe and sound. We arrived early at the airport (11.30) and we were waiting for the check-in counter to open. Our flight was for 14.30. Maria (you don’t know her) was traveling and I was helping with the procedure. Maria was away for a couple of minutes and a lady approached me and asked from which animal society I am. I replied that I am a private person and I do not understand the question. After that she took a look inside the box and she said that these dogs are strays and I am doing pet trafficking. Then she tried to take Maria’s bag with the passports. I moved her hand fast and she started to shout to some others to come over because “she found us”. Maria came and she rushed to the police immediately. The kept on screaming and telling to people (and to the airline employees) around them that we are stray dog dealers and we are paid 3000 euros for each dog. Maria came back and told them that the police will arrive soon and they better leave. They didn’t and kept on screaming. In the meanwhile the airline manager came over and checked the pet passports. Then he said that the dogs are too many. When we said that we have traveled so many times with 5 dogs and there was not a problem he replied that he would consult someone else. After 5 minutes he returned that none of the dogs could leave just the lady. We said that this is ridiculous because some crazy ladies have accused us. When he replied that this is the company policy (5’ minutes ago it wasn’t) we asked him to think again that if we accused with no evidence a lady with a child that she stole it would she have left the child for DNA test to prove that she is the mother? He accepted the argument and we checked in. Please note that he was very polite and helpful.After we have checked-in a police officer came (captain of the passports control) and asked to see the pet passports. He asked for the pet books. We said that we are not obliged to carry them because everything that he needs to know and we are obliged to demonstrate is written in the passport. He replied that the passport doesn’t prove ownership of the dog even if there is microchip. He added that our 8 years old dog had to had microchip since it was a puppy. When we said that only after 2003 it was obligation by law he asked we why didn’t do it then (in the New Year’s Eve for exampleJ). We replied that we have found her after 2003 and then he asked the police report that we have found that dog and when. We told him that only the microchip proves ownership because it has the vet’s stamp and he said that he doesn’t care about the vet’s stamp!!We called the vet and she spoke to him on the phone trying to explain that we are perfectly legal. Only when he spoke with the vet’s husband who is a lawyer he started to think rationally (because he told him that it is illegal to stop Maria from traveling, he is not the judge to decide, where are the evidence, he doesn’t know the law, the documents are OK and we will sue him eventually). He was holding the Greek law for strays (given by the ladies) and they were saying that Maria has 5 dogs but she is allowed to have only 2 by law. We said that this applies only to residence issues, not traveling. Finally he told them that he couldn’t stop us because everything seems to be fine. So the ladies used the ultimate trick. They claimed that we swore at them and they want to sue us. The Greek law says that when you are being accused of swearing at someone and he wants to sue you, you must go to the police station immediately. Then I said that I admit I swore at them but it was only me and I will go with them and that Maria didn’t swear. They started screaming that also Maria swore at them and they wanted to sue her also. The reason was obvious; they wanted to delay us in order to miss the flight. In Greece if someone sues you for swearing you spend the night in jail and the morning you go to the prosecutor. They wanted to sue us on the spot, we would do the same and all of us would end in prison for the night. But we didn’t want that yet they were determined to be martyrs for their noble cause. Eventually the police persuade them not to proceed at the moment and to do whatever they want later in court. Today we have managed to travel without any problem. We asked for a police officer to escort us in order to confirm that we didn’t swear at anyone in case of a new harassment. He escorted us all the way.
WHAT WENT WRONG: we weren’t calm at first, we didn’t swear at them but we were shouting at them. We could avoid any accusation if we were calm.
WHAT WENT WELL: we have been accused for pet trafficking and pet murder in public. They said that they had accusations for illegal dog exporting so they though that it was us just because we had dogs. They didn’t know our names. They had no papers, no evidence. They tried to steal the bag with the passports. They touched the boxes (that means our property). They were shouting to the police officers and pressing them all the time. We kept a very modest behavior when police arrived. After all we couldn’t understand who were they and what the wanted. We were calm and willing to compromise. (And let the sue issues for later). They carry the Greek law for strays and they claim that we can only have two. This is an argument easy to confront.
Now, people at the airport believe that there are some lunatics that they attack travelers with dogs. Everybody at the airport, police officers, employees supported us for all the inconvenience that the others provoked.
The most important is that we had clearance to proceed with the dogs but stopped for swearing at them. They used that trick only to claim that we were stopped because of the dogs but this is totally untrue.
Please note that they also stopped another traveler, a Danish lady, for the same reason only that they claimed that one of the dogs was stolen from them. We were all together at the police station. Emi who was escorting her would probably debrief you soon. She traveled also today with the dogs without any problem.
In conclusion, there was a rumor that Dimitris was arrested. If anyone of you has already bought cigarettes for him I inform you that he doesn’t smoke yet he will accept any offers in Zylapur, Vibramicin and dog bones instead. Please cascade the above to anyone that you might think needs to know what to expect when leaving Greece with a dog.
Good luck to all
Anastasia
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15.08.2007
19:00 Uhr Tag 149
Diese alte, frustrierte Frau. Wie groß muß der Hass sein, der sie antreibt in ihrem Alter, immer wieder Dinge zu tun, die so unglaublich dumm sind. Die anderen Menschen und Lebewesen so weh tun können. Was hat sie davon. Was treibt sie zu solchen diabolischen Handlungen.
Wie muß ein Mensch, der so handelt von innen aussehen? Ein Haufen stinkendes, faulendes Fleisch?
Wer hat sie so werden lassen? War es ein deutscher Soldat im zweiten Weltkrieg, der in ihr diesen Frust, diesen Hass aufbauen liess?
Einfach eine angeborene "Schlechtigkeit"?
Hat sie mal ein Hund von der Strasse gebissen?
Was um Himmels Willen läßt einen Menschen so unglaublich hassen?
Wenn es einen gerechten Schöpfer gibt, werde ich ab heute noch eine weitere Kerze anstecken, sobald es dunkel wird. Verbunden mit dem Wunsch, dieser Schöpfer möchte sich bald der "Dame" annehmen. Ein gerechtes Urteil fällen und sie dann dahin schicken, wo sie den allergrößten Teil der Ewigkeit verbringen sollte: in die Hölle.
Alle Streunerhunde, für deren Tod sie verantwortlich ist, sollten dort immer wieder ordentlich das Feuer schüren müssen.....
Man mag mir meine polemischen Gedanken verzeihen. Hier das neueste dieser"Dame":
Subject: GARAGOUNI IS AT IT AGAIN
Dear all I just received a phonecall two minutes ago. Garagouni is in the airport in Athens, a Danish woman is arrested and her 4 dogs withheld. This is all the news I have for now.... Oh God - does it never end?
Marianne
Graeske Hunde
Denmark
13.08.2007
08:00 Uhr Tag 147
Was soll man noch sagen
In Ancona macht man Ferien. Bis September. Solange geschieht natürlich nichts - Staatsanwaltschaft und Anwaltschaft müssen sich erholen.
Sollen sie. Gerne. Wenn sie dann im September wieder da sind, sind sie ja vielleicht in der Lage, eine vernünftige Entscheidung zu treffen und den Hunden endlich die Freiheit schenken.
Soviel Borniertheit ist langsam nicht mehr auszuhalten.
Jochen
PS. Es ist mir ein großes Anliegen, dass Ihr Euch `mal die folgende Seite anseht - sie hat nichts mit ANCONA zu tun - aber wichtig ist sie allemal...
http://www.repage4.de/member/aap/lagomera.html
09.08.2007
01:00 Tag 143
Bitte glaubt nicht, dass ich die Ancona Hunde langsam in Vergessenheit geraten lassen will. Ganz und gar nicht.
Ich war nur in den letzten Wochen durch die Aktion der "NOT-FELLE" und darüber hinaus auch beruflich etwas mehr eingespannt.
Dadurch habe ich diese Seite vernachlässigt - dafür entschuldige ich mich bei Euch.
Ich werde ab sofort wieder mehr tätig sein. Tätig für diese Hunde. Wenn meine Informationen stimmen, sind es nicht mehr 99.
Sondern 98.
Einer hat dieses Martyrium schon ganz offensichtlich nicht überlebt.
Wer? Ich weiß es nicht.
Aber eines weiß ich: Irgendwann werden sich die Verantwortlichen für den Tod dieses Geschöpfes und die völlig sinnlosen Entscheidungen in Ancona verantworten müssen.
Natürlich nicht vor einem irdischen Gericht.
Das Gericht, dass dann urteilt, tut dies nach anderen Gesichtspunkten.
Ich hoffe inbrünstig, dass endlich die Vernunft siegt und man die Tiere freilässt.
03.08.2007
01:10 Tag 137
fiel mir gerade wieder ein.....
Hundeaugen
Es sind der Hunde Augen,
Die mich nicht schlafen lassen -
Die meine Seel` aussaugen
Und doch darf ich nicht hassen.
Mir fällt es schwer, dies nicht zu tun,
Denn dann wär ich nicht besser,
Als die, die nichts mehr machen - nur noch ruhn
Als die, die zücken schon ihr Messer!
Ancona Hunde - kommt nach Haus!
Wir warten hier so lange schon.
Behörden: lasst sie endlich raus
Verlasset Euren hohen Thron!
Und wenn es dauert Jahre noch
Wir werden auf Euch warten
Am End` bekommen wir Euch doch
und Ihr seid hier im Garten.
Es sind der Hunde Augen,
Die mich nicht schlafen lassen -
Die meine Seel` aussaugen
Und doch darf ich nicht hassen.
Dem habe ich gerade nichts mehr hinzuzufügen.....
02.08.2007
23:55 Tag 136
ich mags schon gar nicht mehr sagen.
die hunde sind noch immer in ancona. man munkelt viel, aber wirkliche informationen kommen nicht.
sommerpause in ancona. scheint dort grad mächtig heiß zu sein. macht ja nichts für die hunde...
oder?
ich wünschte, die these der reinkarnation sei richtig.
ich wünschte, die verantwortlichen kämen als "streuner" nochmal auf diese welt.
ich wünschte, sie würden ein solches schicksal erleiden, wie die hunde, die noch immer dort hinter gittern sind. völlig sinnlos seit einhundertsechsunddreißig tagen!!
mit worten ist nicht mehr zu beschreiben, was dort eigentlich abgeht - welche qual es für die tiere bedeuten muß...
aber für taten fehlen uns die mittel. sonst wär ich längst vor ort!
schlaft gut.
übrigens brennt meine ancona kerze noch immer für die hunde. 24 stunden am tag. eure auch?
lieb grüßt
jochen
26.07.2007
08:00 Tag 129
Warten...
Nur nicht die Geduld verlieren......
Was wir tun konnten, haben wir gemacht. Aber selbst der umstrittene READERS EDITION Artikel hat letztlich auch nicht die Medien aufmerksam gemacht.
Vielleicht kann ja der europ. Gerichtshof die Sache klären - noch bevor die Hunde im Rentenalter sind...
Mitglieder und Ehrenmitglieder des europäischen Parlamentes waren ja schon vor Ort... und haben nichts erreicht.
Jochen
18.07.2007
08:00 Tag 121
Nein.
Ganz einfach nein - sage ich dazu, wenn gewisse Leute glauben, ich würde mich von Ihnen provozieren und in einen Kleinkrieg hineinziehen lassen. Das ist mir erstens einfach zu dumm und zweitens verschwende ich meine Energien nicht auf eine so sinnlose Weise - schon gar nicht, wenn nach angeblicher "sorgsamer Recherche" ein Bericht wie im READERS veröffentlicht wird. Ich werde weiterhin in der Sache tun, was ich persönlich für richtig halte, schreiben, was ich denke und Informationen an alle weitergeben, die diese Seite aufrufen.
Konzentrieren wir uns doch lieber weiterhin auf die Rettung der Hunde in Ancona anstatt wieder einmal Keile zu treiben und in persönlichen, wahrscheinlich in Frustrationen bedingten Profilneurosen zu zeigen, was man doch für ein toller Tierschützer ist. Mein Anliegen war und ist in dieser Sache nie etwas anderes gewesen, als zu helfen - nachdem ich um diese Hilfe gebeten wurde.
So - lach - und das war alles, was ich zu dieser Sache sagen werde.
Wie gesagt: Konzentrieren wir uns lieber darauf, weiterhin zu tun, was wir können. Auch wenn es nur die Hilfe ist, die ein 57-jähriger Mann, dem die Arthrose Hand- und Fingerlenke schon stark zerfressen hat, auf der Tastatur seines Pc`s, manches Mal unter sehr starken Schmerzen, mit Hilfe eines mächtigen Mediums - des Internets - leisten kann und der im übrigen auf eine langjährige, aktive Tätigkeit im Tierschutz und ein ausgefülltes Berufs- und Privatleben zurückblickt...
Jochen
15.07.3007
18:00 Tag 118
Auch ich habe mit Spannung darauf gewartet, was der neu überarbeitete Artikel im READERS EDITION bringen wird.
Bei der Gelegenheit: Vielen Dank für die in den Kommentaren und vielen, vielen E-Mails gezeigte Loyalität - tatsächlich wäre eine Demo vor Ort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine wirkungsvolle Sache, denn was die gezeigte Stillhaltetaktik letztlich gebracht hat, sehen wir allein an der Zahl 118.
118 Tage!
Unmenschlich, was da für eine Willkür betrieben wird.
Am 13 07.2007 hat denn doch tatsächlich eine Verhandlung stattgefunden, in der geklärt werden sollte, ob die Beschlagnahmung der Hunde gerechtfertig sei oder nicht.
Eine Farce. Ein weiterer Schlag ins Gesicht aller, die noch daran geglaubt haben, die Hunde hätten nun endlich ihre längst verdiente Chance bekommen.Hier spielen bei der Entscheidung ganz offensichtlich ganz andere Gründe eine Rolle...
Die Beurteilung der Situation: Alles ist völlig in Ordnung so, wie es ist - die Hunde bleiben weiterhin in italienischem Gewahrsam!
Überflüssig zu sagen, dass keinerlei Gründe für diese Entscheidung angegeben wurden...
Immerhin hat man die Verfahren separiert - über die völlig blödsinnigen Vorwürfe der Tierquälerei beim Transport der Tiere gegen Yiannis wird man im September oder gar Oktober verhandeln...
Langsam wird die ganze Sache wirklich unverschämt und selbst der letzte Kritiker müßte nun eingesehen haben, dass mit einer "Stillhaltetaktik" aber auch rein gar nichts erreicht wird.
13.07.2007
07:30 Tag 116
Keine Nachrichten aus Ancona. Aber das ist ja leider nichts neues.....
09.07.2007
23:50 Tag 112
Liebe Freunde,
Zu folgender Stellungnahme habe ich mich heute in der Sache des Artikels in READERS EDITION hinreißen lassen - war ja klar, dass bestimmte Leute nun meinten, gleich wieder draufhauen zu müssen... aber wie so oft: plötzlich tauchen Namen und Leute aus der Versenkung, von denen man bisher nichts - oder nur sehr wenig gehört hat in den Bemühungsaktionen, die Hunde aus Ancona heraus zu bekommen...
Stellungnahme: Wenngleich letztlich nicht geklärt ist, warum der Artikel wirklich entfernt wurde, gehe ich einmal davon aus, dass hier sicher Missverständnisse zwischen Frau Runge und mir die Ursache sind – wenngleich mir diese Beurteilung nach ihrer letzten Bemerkung schwer fällt ; sagt sie doch mir anderen Worten nichts anderes aus, als sei meine Darstellung der Dinge unfair. Sollte es tatsächlich so sein, wie Frau von Kopp behauptet, dass der eigentliche Grund in meiner persönlichen Bewertung des Fahrers Yiannis Vassiliou - dessen Fehlverhalten in dieser Sache ja nun offensichtlich ist, fühle ich mich in meiner Meinungsfreiheit verletzt. Von der Verbreitung von Lügen kann überhaupt keine Rede sein - die entsprechende Bemerkung von Frau von Kopp entbehrt jeder Grundlage – ebenso wenig im übrigen die Aussage, es wären Dinge mit dem Artikel der Öffentlichkeit zugetragen worden, “die der Sache sehr schaden und einer Frau Garagouni sehr gelegen kommen, wenn sie auf deutschen Websites veröffentlicht werden”. Wer auf meiner Homepage den Verlauf der 102 Ancona Hunde verfolgt, wird sehr schnell feststellen, dass dort seit Monaten nichts anderes steht, als in dem hier “entfernten” Artikel. Was aber immer auch der Grund dafür sein mag: Ich wurde um meinen Kenntnisstand in dieser Angelegenheit gebeten - und um meine Meinung dazu. Diese habe ich gegenüber der Journalistin geäußert. Darüber hinaus kann ich jede meiner Aussagen mit den entsprechenden Informationsmails belegen. Ich war bisher nicht in Ancona - das ist richtig. Aber ich denke, damit befinde ich mich in guter Gesellschaft. Es ist auch gar nicht immer nötig, sich ein Bild vor Ort zu machen - schließlich kann ich auch nicht nach China fahren, wenn ich über dortige Tierquälereien berichte. Entscheidend ist es, glaubwürdige Informationsquellen zu haben - eine Farce, dass ein großer Teil an Informationen ausgerechnet aus dem Kreis derer kamen, die mich heute so massiv angreifen. Fakt ist, dass das Thema der Hunde in Ancona endlich im Gespräch und in der Diskussion ist. Fakt ist, dass viele Menschen auf dieses Thema aufmerksam gemacht wurden. Warum können wir jetzt nicht alle gemeinsam versuchen, das beste daraus zu machen, anstatt einen weiteren Kleinkrieg anzustreben, den niemand will – denn eines setze ich einmal voraus: wir alle wollen doch, dass die Tiere endlich freikommen. Sich gegenseitig fertig machen zu wollen ist eher hilfreich für eine gewisse Dame und ihre Mitstreiter in Griechenland, als dass angebliche preisgeben von Informationen, die diese Dame eh schon kennt. Und was die zuständigen Behörden in Ancona angeht sage ich noch mal, was ich schon des öfteren geäußert habe: Jeder hat anfangs gut nachvollziehen können, warum die Tiere zurückgehalten wurden. Jetzt aber völlig unnötig die Herausgabe der Hunde herauszuzögern ist unwürdig – jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Größe zu zeigen.
06.07.2007
21:00 Tag 109
Bitte entschuldigt, wenn ich im Moment keine Stellung nehme.
Stellung zu einem Artikel, der veröffentlicht wurde und den zigtausende Menschen gelesen haben - bevor er vorläufig wieder aus dem Netz genommen wurde.
Stellung nehme zu Mails, in denen ich auf das übelste beschimpft werde - im Stile "unterste Gasse". Beschimpft für meine Bemühungen, den Hunden zu helfen die noch immer in Ancona festsitzen.
Ich mußte mich als profilierungssüchtig bezeichnen lassen, als unfähig, inkompetent und das Ziel verfolgend, als der Retter der Ancona Hunde gefeiert werden zu wollen.(!!)
Als Trittbrettfahrer, als Möchtegerntierschützer, der die Arbeit der "echten" Tierschützer behindert.
Man warf mir vor, Halb- und Unwahrheiten zu verbreiten und damit die angeblich gerade stattfindenden Verhandlungen zu gefährden - kurioserweise kamen diese Vorwürfe von den Menschen, die mich zuvor mit genau diesen Informationen versorgt hatten.
Und wenngleich die Zahl derer, die mich so einschätzen verschwindend gering ist, bin ich sehr traurig darüber, dass Hass, Missgunst und Neid Tierschützer so weit sinken läßt.
Sehr traurig.
04.07.2007
22:30 Tag 107
Ich hatte einen Traum.
In diesem Traum kamen alle Hunde aus Ancona auf mich zugelaufen. Auf einer grünen Wiese.
All die vielen Hunde spielten miteinander und mit uns. Alle waren so glücklich.
Und dann wachte ich auf und machte den PC an.
Nichts neues in Ancona.
Resignation übermannt mich zusammen mit einer maßlosen Enttäuschung.
Ich habe Wasser in den Augen und kann mich nicht dagegen wehren.
Fühle mich so hilflos.
Warum macht Ihr das? Was wollt ihr uns denn beweisen
War ja nur ein Traum.
Dann werde ich wacher und wütend.
Am liebsten würde ich...Ihr wißt schon was....
107 Tage - Leute, wißt Ihr was das für einen jungen Hund in seiner Entwicklung bedeutet?
Und dann frage ich mich: Wo sind sie? Wo sind all die Menschen, die geschrieen haben: "laßt die Hunde aus Ancona frei" - warum geschieht nichts mehr?
Sind wir so viel besser als die, die Hunde schlachten und essen, wenn wir so schnell die Hunde in Ancona vergessen und zur Tagesordnung übergehen?
Warum wird nicht mehr gekämpft?
Ich habe aufgerufen zur Demo : 20 Leutchen würdens werden.
Ich habe um Ideen gebeten: Nicht einer hat sich gemeldet.
Ich habe um Rechtsgelehrte gebeten.....eine einzige treue Seele hat sich die Mühe gemacht, mir einige - wertvolle - Adressen zuzuschicken.
Mein Verteiler erreicht sehr viele Menschen. Die wiederum mit ihren Verteilern viele Menschen erreichen. Im Falle der Barcelona-Katzen haben wir innerhalb von Stunden halb Europa erreicht und die Mail war in 4 Sprachen übersetzt! Warum also ist so wenig Resonanz auf meine Bitten, bezüglich der Hunde in Ancona?
Ich werde nicht resignieren oder aufgeben.
Nein.
Ich werde selbst nach neuen Ideen suchen und notfalls den Kampf auch alleine weiterführen.
Und ich weiß: Eines Tages werden die Hunde auf einer grünen Wiese herumtollen und miteinander spielen.
Genauso, wie ich es letzte Nacht geträumt habe.
Euer Jochen, der sich ein wenig verlassen fühlt am 107 Tag....
03.07.2007
08:00 Uhr Tag 106
nein - nichts neues.....
aber Ihr könnt ab sofort beim stern für die Hunde in Ancona voten. Vielleicht bringt es ja was...
Link unten öffnen, dann unter SUCHEN eingeben: 102 Hunde
(zum voten muß man sich allerdings kurz registrieren lassen-....ist kostenlos und geht schnell...)
Hier der Link
http://tausendreporter.stern.de/upcoming.php?category=Allgemein
29.06.2007
20:00 Uhr Tag 101
Liebe Freunde,
Viele von Euch warten - wie wir natürlich - jeden Tag darauf, dass die italienisische Staatsanwaltschaft von Ancona endlich einlenkt.
Aber statt dessen betreibt sie immer weiter eine Taktik, die darauf abzielt, die kleinen Empfängerorganisationen "ausbluten" zu lassen - frei dem Motto: irgendwann geht denen schon das Geld aus.
Diese Hunde gehören den Menschen, die als Empfänger im Heimtierausweis stehen. Und sonst niemandem. Mag sein, dass dem einem oder anderen rechtmäßigem Besitzer die finanziellen Mittel ausgehen. Darauf darf man dann in Ancona sehr stolz sein. Ich bin sicher: andere werden einspringen.
Und noch was möchte ich klarstellen: Wir sind langsam nicht mehr traurig, über das was geschieht in Ancona. Sondern diese Traurigkeit, verbunden mit einem anfänglichen Verständnis für das Verhalten der Behörden in Ancona (läßt sich jederzeit hier nachlesen) ist zwischenzeitlich einem ordentlichen Zorn gewichen.
Dieser Zorn aber richtet sich keineswegs gegen alle Italiener! Wie könnte man das falsch verstehen - haben wir doch häufig genug darauf hingewiesen. Nein - wir wissen sehr wohl, dass es in jedem Land - auch hier bei uns in Deutschland - solche und eben SOLCHE Menschen gibt.
Die jüngsten bekanntgewordenen Vorfälle in Italien machen allerdings das Verhalten der Behörden in Ancona noch weniger verständlich. Geht es um einen Machtkampf? Was sollen wir tun: sagt es uns. Wenn Ihr wollt, dass wir vor den Knien vor Euch herrutschen und mit gefalteten Händen um Gnade für die Tiere bitten: Wir machen es! Unser Wort darauf.
Aber dann lasst die Tiere endlich gehen! Und kommt nicht mit dem nächsten blödsinnigen Argument, warum sie doch noch bleiben müssen....
Zum Schluß möchte ich Euch einen Brief zeigen, der mich heute erreichte. Er hat mich sehr berührt . (Entnommen aus "Briefe", dieser HP)
Echte Zuneigung gibt es sehr oft unter den Tieren unterschiedlicher Art.. Liebe und Toleranz zeichnet sie aus.
Tiere kennen weder Voruteile, unterscheiden nicht nach Rasse oder Religion, sie tragen einfach ihre Liebe weiter.
Und es gibt eine Menge solcher Liebes-Geschichten und Tatsachenberichte, wo z.B. selbst ein Krokodil ein Nilpferd-Baby ans sichere Ufer brachte, Hunde an der Autbahn Hilfe holten für einen Kumpel, der im Morast steckte, dort wartete der zweite Hund und hielt Wache......unglaubliche Geschichten..... und und und........
Die Welt ist gut. Schlecht ist nur, was wir daraus machen und was wir zulassen.
Gabi Hoenschel

26.06.2007
20:00 Uhr Tag 98

Kann es sein, dass viele von Euch die Hunde schon abgeschrieben haben??
Um hier noch mal in aller Deutlichkeit eines zu sagen: Was dort in Ancona geschieht, ist zwischenzeitlich mit keinerlei Rechtsgrundlage mehr zu vereinbaren.
Selbst das von den italienischen Behörden zitierte EU-Gesetz greift schon lange nicht mehr.
Es gibt bei einem begründeten Verdacht auf Verstöße gegen dieses Recht in Bezug auf die Einfuhr von Heimtieren nur drei Möglichkeiten:
· Entweder man schickt die Tiere dorthin zurück, von wo sie gekommen sind – oder
· Man gibt die Möglichkeit zum „Nachbessern“, was bedeutet, dass beispielsweise Impfungen nachgeholt werden müssen, fehlende Papiere organisiert usw. – und
- Die Möglichkeit, die Tiere zu euthanisieren – sprich: sie einzuschläfern. Was allerdings nur in Frage kommt, wenn es absolut keine andere Möglichkeit mehr gibt.
So – und nicht anders ist die rechtliche Situation.

Wenn nun die italienischen zuständigen Behörden glauben, sie könnten die Tiere einfach mal so behalten, handeln sie gegen das Gesetz!
Mag ja sein, dass man sich dort mit irgendwelchen Tricks eine Zeitlang über das geltende Recht der EU hinwegsetzen kann. Aber zu einem Dauerzustand KANN das gar nicht werden.
ABER: Wo ist der Grund für ein solch unwürdiges Verhalten dieser Behörden!
Wichtigmacherei? Borniertheit? Ein Example statuieren? Gibt es am Ende etwas zu verbergen? Warum beispielsweise wird Tierschützern der Zugang in Tierheime verwehrt, in dem die Welpen untergebracht sind?
Sind es am Ende gar nicht mehr die 99 Hunde, die dort ankamen?
Vermutungen – klar. Aber die zuständigen Stellen machen alles, um Spekulationen zu unterstützen und gehen mit einer Dreistigkeit vor, die ihresgleichen sucht!
Was können wir jetzt tun:
· Wir können eine Demo machen – direkt vor dem Gericht in Ancona - mit der Option einer wunderschönen Knastnacht in italienischen Gefängnissen...
· Einen – EINEN – Anwalt organisieren, der sich wirklich auskennt, dorthin fährt und der Staatsanwaltschaft mal zeigt, welcher Weg gegangen werden MUSS und vor allen Dingen keine Angst vor Staatsanwälten hat! – ein Anwalt, der auch mal ein paar Tage Zeit mitnimmt und nicht gleich seinen Aufwand mit unbezahlbaren, horrenden Forderungen verbindet...
· Und vor allem brauchen wir neue Ideen
ALSO: Wer würde mitkommen, auf eine gut organisierte Demo, direkt vor dem Gerichtgebäude in Ancona und dabei keine Angst hat, eine Nacht hinter italienischen Spezial – Gardinen zu verbringen?
(Bitte bei sonny4animals@email.de melden)
Wer kennt einen Anwalt, der noch Biss, gute Kenntnisse und möglichst Sprachkenntnisse hat, dabei für die Tiere einsteht und keine unerfüllbaren Forderungen stellt? (Ich hoffe, den gibt es überhaupt...)
(Bitte bei sonny4animals@email.de melden)
Und bitte, bitte: Ihr habt bestimmt noch ein paar Super-Ideen. Ich bin sicher. Bitte schreibt sie !!
(Bitte bei sonny4animals@email.de melden)
Bitte helft!!
Alleine schaffen wirs nicht!!
Zum Schluß noch eine Information :
Gestern erschien die Zeitschrift " Frau im Trend (70 ct) mit einem Artikel über die Ancona Hunde......

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